GTD - Getting Things Done
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Thomas Becker Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Eine kurze Vorstellung
Hallo zusammen,
nachdem ich nun schon seit geraumer Zeit hier passiv die Artikel lese, möchte ich mich an dieser Stelle gerne einmal vorstellen. Ich arbeite seit etwas über 20 Jahren als Softwareentwickler und habe in dieser Funktion stets eine große Menge an Aufgaben zu verwalten. Auf das Thema Getting Things Done bin ich durch 2 Podcasts in relativ kurzen Abständen gekommen. Zum einen war das der Tonabnehmer von Frank Westphal
http://frankwestphal.de/Tonabnehmer9-FrankWestphal-GettingTh... und zum anderen ein Interview mit Oliver Gassner auf
http://www.pimpyourbrain.de/2008/07/28/pimp-my-brain-zu-gett... .
Danach habe ich mir dann auch gleich das Buch von David Allen besorgt (und auch gelesen!).
Angefangen habe ich dann mit diversen Tools auf dem PC (Thinking Rock, Evernote, Google Notebook, Outlook). Richtig überzeugt hat mich aber keins der Tools. Intensiv hatte ich mit Outlook gearbeitet und die Daten stets mit meinem PDA synchronisiert. Nachdem aber mehrmals mangels Akkukapazität die Daten unterwegs weg waren, habe ich diesen Zweig aufgegeben.
Heute nutze ich für Aufgaben, für die ich einen Rechner brauche, Remember The Milk. Alle anderen Aufgaben kommen in ein papierbasiertes System.
Mit den Kontexten gehe ich mittlerweile sehr sparsam um. Zu viele Kontexte verwirren und Aufgaben gehen im Gewühl der Kontexte leicht unter. Aktuell verwende ich
- Office (RTM) für alle Aufgaben, die im Büro anfallen
- Home (Notizbuch) für alle Aufgaben, die zuhause "offline" erledigt werden müssen
- Home Online (RTM) für alles, was daheim am PC möglichst in einem Rutsch erledigt und gelesen werden muss
- Out (Notizbuch) für die Besorgungen unterwegs
- Library (Notizbuch) für meine Aufenthalte in Bibliotheken, Themen, über die ich was lesen möchte, Bücherwünsche usw.
- Someday (Notizbuch) für alle Ideen, die irgendwann mal realisiert werden sollen / könnten
und
- Waiting For (Notizbuch) für alle Aufgaben, bei denen ich anderen hinterherlaufen muss.
Als Notizbuch habe ich früher ein Buch im Format A6 (Moleskine) verwendet. Dies ist aber auf Dauer zu klein, weil ich mich bei den Aufgaben sehr kurz fassen muss. Heute nutze ich ein Buch im Format A5. Das kann man bequem in der Hand mit sich herumtragen oder in den Rucksack stecken. Das Buch dient auch als Inbox für alle spontanen Einfälle unterwegs.
Viele Grüße
Thomas Becker
- 01 Feb 2010, 11:05 pm
