GTD - Getting Things Done
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Torsten Laser Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Wieviele Listen und Kontexte sind sinnvoll?
Hallo,
ich nutze seit längerem für die Pflege meiner diversen Listen "Remember The Milk". Darin unterscheide ich insgesamt 9 verschiedene Aufgaben-Listen. Diese Anzahl erscheint mir zu hoch, da ich viele der Listen nur selten aktualisiere (ein konsequentes "Weekly Review" ist bislang leider nicht zur Gewohnheit geworden).
Desweiteren erscheint mir eine feine Unterteilung nach diversen Kontexten nicht hilfreich - @Home und @Unterwegs reichen m.E. bereits aus.
Mich würde interessieren, wieviele Listen Sie pflegen (und für welche Kontexte)?
Viele Grüße
Torsten Laser
- 13 Jun 2009, 11:43 pm
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Andreas Wegner Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re: Wieviele Listen und Kontexte sind sinnvoll?
Torsten Laser schrieb:
Diese Anzahl erscheint mir zu hoch, da ich viele der Listen nur selten aktualisiere (ein konsequentes "Weekly Review" ist bislang leider nicht zur Gewohnheit geworden). Vorsicht! Ohne Weekly Review wird aus Getting Things Done ganz schnell Getting Things Delayed ;-) Nehmen Sie sich diese Zeit einmal die Woche – Sie werden enorm davon profitieren.
Mich würde interessieren, wieviele Listen Sie pflegen (und für welche Kontexte)? Derzeit habe ich als Listen: Daheim (für so banale Sachen wie Knöpfe annähen u. ä.),
Schreibtisch (alle nicht PC-bezogenen, am Schreibtisch zu erledigenden Dinge),
Mac (alle PC-bezogenen Dinge inklusive Internet und eMails),
Anrufen,
besorgen (drive-by shopping und so weiter),
Innenstadt (Einkäufe in der Flaniermeile, aber auch Ämterbesuche etc.),
"Firmenname" (für ToDo's, die ich von aussen in die Arbeit mitnehme wie anzusprechende Sachen, Fragen, zu vereinbarende Termine)
sowie eine Projektliste => 7+1
Im Büro existiert nochmal eine Art "Rumpf-GTD" für die Arbeitsorga. Da ich als Praktikant aber nicht vollständig auf mich alleingestellt arbeite und vieles einfach ad hoc auf mich zukommt (Task a erledigt –> neuen Task b anfangen bitte), nutze ich es nur für die Projekte, bei denen ich ein sehr hohes Maß an eigenständiger Verantwortung habe, üblicherweise längerfristige Sachen. Gleichwohl profitiere ich auch dort von der mit der Anwendung von GTD einhergehenden Denkweise.
Mit freundlichen Grüßen,
Andreas Wegner
- 15 Jun 2009, 10:16 pm
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Torsten Laser Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^2: Wieviele Listen und Kontexte sind sinnvoll?
Da liege ich mit meinen 10 Listen (+ 1 Projektliste) ganz ähnlich. Im Zuge der ständigen Vereinfachung tendiere ich jedoch dazu, es mit nur 3 Listen zu probieren:
@Zuhause
@Unterwegs
Projekte
Dann werden die einzelnen Listen zwar länger, aber der Pflegeaufwand wird sicherlich weniger. Vielleicht bleibt dann einmal in der Woche etwas Zeit für das Weekly Review übrig...
- 16 Jun 2009, 9:09 pm
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Andreas Wegner Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^3: Wieviele Listen und Kontexte sind sinnvoll?
Torsten Laser schrieb:
Da liege ich mit meinen 10 Listen (+ 1 Projektliste) ganz ähnlich. Im Zuge der ständigen Vereinfachung tendiere ich jedoch dazu, es mit nur 3 Listen zu probieren Interessant, da bei mir diese Listen eher aus dem Gedanken "Was brauche ich denn unbedingt noch als eigenen Kontext, weil ich es partout nicht in einer anderen Liste unterbekomme?" entstanden sind. So viele Listen wie nötig, so wenige wie möglich.
Vielleicht bleibt dann einmal in der Woche etwas Zeit für das Weekly Review übrig... Ich stelle es mir sehr schwierig vor, GTD ohne solche Weekly Reviews überhaupt gescheit am Laufen zu halten – wie machen Sie das? ich bin einfach mal neugierig *fg*
Es grüßt freundlich Andreas Wegner
- 16 Jun 2009, 11:32 pm
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Ivan Blatter Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^4: Wieviele Listen und Kontexte sind sinnvoll?
Auch ich tendiere zu so wenig Listen wie möglich. Die Computer-Liste fällt bei mir komplett weg, da ich fast immer am Computer arbeite - wenn ich nicht bei Kunden bin.
Deshalb nutze ich folgende Listen:
- E-Mail: für längere E-Mails und Antworten
- Telefon
- Einkäufe
- Warten auf
- Leute: Dinge, die ich mit jemandem ansehen möchte.
- Next: =Sammeltopf für alles andere
Plus zwei private Liste:
- Club
- Kirche
Naja, wenig ist vielleicht untertrieben bei 8 Listen, aber doch noch handhabbar.
Mit besten Grüssen
Ivan Blatter
- 17 Jun 2009, 08:28 am
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Torsten Laser Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^4: Wieviele Listen und Kontexte sind sinnvoll?
Andreas Wegner schrieb:
Ich stelle es mir sehr schwierig vor, GTD ohne solche Weekly Reviews überhaupt gescheit am Laufen zu halten – wie machen Sie das? ich bin einfach mal neugierig *fg*
Klar, ohne irgendein regelmässiges Review geht es nicht. Das von Allen vorgeschlagene "Weekly Review" ist mir persönlich jedoch zu starr, und verleitet dazu, sein Zeug zu ordnen und zu sortieren, jedoch nicht wirklich zu erledigen.
Gemäß des Mottos "Do what works for you", habe ich mir ein einfacheres Review-Verfahren gestrickt:
Ich checke meine Listen jeden Abend (oder jeden Morgen), um dann möglichst schnell (und oft intuitiv) zu entscheiden, was die drei wichtigsten Aufgaben für den vor mir liegenden Tag sind. Das funktioniert ausgesprochen gut. Der einzige Nachteil ist, dass kleinere Projekte und Routineaufgaben manchmal durch das geistige Raster fallen.
- 17 Jun 2009, 10:13 pm
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Thomas SchlesingerThe company name is only visible to registered members.Re^5: Wieviele Listen und Kontexte sind sinnvoll?
Hallo,
ich nutze zwei "Trusted Systems", eins daheim für private Dinge (Anwendung "Tracks") und eines in der Firma (Outlook-Scriptsammlung "Jello"). Für die Zeiten, wo ich nicht am PC/Mac bin (oder gerade am falschen "Trusted System"), nutze ich kleine Notizzettel und einen Bleistift - beides habe ich praktisch immer dabei.
Daheim habe ich folgende Kontexte:
- nächste_Aktion
- warten_auf (warten auf *andere*)
- inaktiv (andere Next Actions müssen *von mir* erledigt werden, bevor diese Action erledigt werden kann)
- Besorgungen (Einkäufe, Supermarkt, Baumarkt, etc.)
- daheim (Next Actions, die für die ich physisch daheim sein muß)
- irgendwann
Ich benutze zu Hause außerdem noch zusätzlich Tags:
- draußen (Wetterabhängigkeit)
- Auto (alles rund um's Auto)
- Einkäufe (keine Besorgungen vor Ort, sondern Bestellungen)
- Recherche (Recherche im Internet oder sonstwo zu irgendwelchen Themen)
- persönlich (Dinge, die "für mich im engeren Sinne" sind, also nicht z. B. irgendwas für den Garten. Beispiel: Durcharbeiten von Tutorials)
- Systemverwaltung (Betreuung meiner privaten IT daheim)
- Denken (irgendwas, was durchdacht werden muß, wozu ich keine Ausstattung außer Papier und Stift oder alternativ einen PC/Mac benötige)
- Personen-Tags
- Zeit-Tags (z. B. 1h, 4h)
Neben den Kontexten und Tags benutze ich auch noch die Möglichkeit, Projekte zu bilden.
In der Firma - ich bin im IT-Bereich tätig - habe ich neben "Next Actions", "Waitung for" und "Wiedervorlage" auch Kontexte für verschiedene Aufgabenbereiche angelegt, die oft mit der Benutzung/Administration eines bestimmten IT-/TK-Systems verbunden sind. So kann ich Arbeiten in einem System gleich "am Stück" erledigen. Außerdem habe ich mir Kontexte für gewisse Personen angelegt, die schwer zu erreichen sind (wenn man die mal am Telefon hat, kann man gleich alle offenen Punkte klären).
Projekte bilde ich in "Jello" ebenfalls über Tags/Kontexte ab, wobei dann für jedes "Projekt" für die Dauer seiner Existenz einen eigenen Kontext hat (Jello erlaubt es, einer Aufgabe mehrere Kontexte/Tags zuzuweisen), Die Next Actions innerhalb eines Projektes nummeriere ich dann durch (1-..., 2-..., etc), um sie in der passenden Reihenfolge anzeigen zu lassen. Außerdem benutze ich auch Zeit-Tags (30min, 1h, 4h).
This post was modified on 18 Jun 2009 at 04:44 pm.- 18 Jun 2009, 4:36 pm
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Andreas Wegner Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^6: Wieviele Listen und Kontexte sind sinnvoll?
Hmmja, ganz vergessen: "warten auf", "vielleicht/irgendwann" und Personen-Tags habe ich auch. Das läuft bei mir über Classei-Dehnmappen. "warten auf" und "vielleicht/irgendwann" gibt es weiterhin auch im Mailprogramm.
Es grüßt Andreas Wegner
- 18 Jun 2009, 8:34 pm
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Ralf Grabowski Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^2: Wieviele Listen und Kontexte sind sinnvoll?
Hallo Georg Lörincze,
vermischen Sie da nicht ein paar Listen miteinander? Die Next-Actions-Listen sollten ja ortsgebunde To-Do's sein. Listen mit @Projekten erscheint mir da nicht sinnvoll.
Ich habe folgende Listen (neben der Projekt-, waiting for- und irgendwann-Liste):
@mac: alles, was ich zuhause am Rechner erledigen muss
@mail: längere E-Mails
@home-office: für alle privaten Projekte, die ich am heimischen Schreibtisch tue
@büro: Dinge, die ich als Angestellter im Verlagsbüro erledige
@zuhause: fürs "Knopf annähen" etc.
@stadt: Alles, was ich unterwegs, in der Innenstadt machen kann. (Allerdings führe ich noch separate Einkaufslisten für den Supermarkt)
:-)
Ralf
- 09 Aug 2009, 11:38 am
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