GTD - Getting Things Done

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  • Jan Peters
    Jan Peters    Premium Member
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    Re^3: Wieviele Listen und Kontexte sind sinnvoll?
    Ich habe auch ein wenig den Eindruck, dass der Sinn des Kontext hier ganz unterschiedlich gesehen wird. Der eigentliche Sinn für die Kontextliste, so habe ich es zumindest bisher verstanden, ist die Abarbeitung und nicht das Sammeln oder durchsehen. Somit ergibt sich der Kontext doch eigentlich von selbst. Arbeite ich mit einem Computer, dann sollte es eine solche Liste geben damit ich die Sachen am Computer in einem Rutsch erledigen kann. Danach telefonieren, oder eben einen anderen Kontext wählen.

    Acht bis zehn Listen halte ich auch nicht für zu viel. Meiner Ansicht nach vereinfacht es auch die Durchsicht, da eine Kontextliste mit 10 -12 offenen Aufgaben für mich besser zu handeln ist als eine Liste mit 30 - 40 offenen Aufgaben.
    Wobei ich bei Durchsichten auch Projektbezogen die Aufgaben prüfe

    MfG
    Jan
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    Sven Meyer
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    Re^4: Wieviele Listen und Kontexte sind sinnvoll?
    Ich bin bei Kontexten auch eher puristisch und habe recht wenige:

    Im Beruf sitze meistens am Schreibtisch und habe interne Meetings. Deshalb habe ich für NAs zwei Kontexte:
    1. Anrufe
    2. Der ganze Rest
    Anrufe habe ich extra, weil es nunmal Zeiten gibt, zu denen kaum jemand erreichbar ist. Abends um 19 Uhr brauche ich die Liste einfach nicht mehr. Dagegen finde ich es einfacher die Liste zu bestimmten Zeiten durchzutelefonieren, z. B. um 11 und 14 Uhr.

    Außerdem habe ich noch eine extra Kategorie: Agenda. Dort landen die Punkte, die ich mit bestimmten Leuten oder in bestimmten Meetings besprechen möchte.

    Privat habe ich auch nur drei NA Listen:
    - Einkäufe / Besorgungen
    - Balkon
    - der ganze Rest
    Der Balkon steht bei mir für Nachdenken. Beim Sitzen auf dem Balkon oder in der Badewanne kommen mir oft Ideen - es ist also meine Nachdenkliste.

    Mit vielen Kontexten habe ich die Erfahrung gemacht, dass man sie nicht oft genug durchsieht.

    Und ohne weekly review drehe ich durch. Es gibt bei jedem review noch Punkte, die ich bei Projekten ergänze. Außerdem ist es meine Absicherung dagegen, irgendwelche Projekte fallen zu lassen. Ich werde immer ganz kratzig wenn ich den review verschieben muss, weil mir sozusagen meine Grundlage (das wasserdichte System) langsam entzogen wird.
    Hinzu kommt, dass es für mich immer die Gelegenheit ist, von der Startbahn abzuheben und zu denken. Sonst komme ich im Alltagsstress kaum dazu, wirklich mal nachzudenken.