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Article thread - Articles 1-7 out of 7

  • Stereotypen als Modell? 12 Nov 2009, 10:18 pm

    Hi,

    sagt mal, auf welche Daten oder auf welche Kriterien verlasst ihr euch, wenn es um die "Zielgruppe" geht? Wie stellt ihr sicher die Zielgruppe zu treffen? Da reicht doch wohl kein kapriziöser Stereotyp als Vorstellung, oder? Inwieweit seit ihr "experimentell" unterwegs?
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  • Re^2: Stereotypen als Modell? 13 Nov 2009, 11:25 am

    und wir arbeiten rein aus dem bauch heraus! es leben die vorurteile! olé ;-))
  • Re^3: Stereotypen als Modell? 13 Nov 2009, 8:10 pm

    Danke Christoph, jetzt sehe ich schon klarer und habe einen Eindruck gewonnen, auf was ich im Normalfall acht geben sollte.

    Bei mir persönlich wird es sicher lustig werden, wenn es um den emotionalen Abstand geht oder das richtige Maß zwischen überzogener Zielgruppenanalyse und totalem Experiment. Zugegebener Maßen befinde ich mich noch in der Phase des Brainstormings.

    Ich möchte vor allem Ökologie in den Vordergrund stellen und unter dieser Thematik arbeiten bzw. die Natur werbewirksam einsetzen. Es liegt mir u.a. sehr viel daran mehrere Zielgruppen zu erreichen - nicht nur diejenigen die von Natur aus im Spektrum liegen. Daher bin ich auch für Dein konkretes Beispiel dankbar.

    Da es ja ohnehin erstmal auf mehrere Freizeitprojekte mit niedrigem Budget herausläuft, werde ich den Schwerpunkt auf das Experimentelle legen und in überschaubarer Form Marktforschung/Recherche parallel betreiben, um mit den Ergebnissen das jeweilige Projekt zu rekalibrieren.


    -------

    zu Re^2

    ...und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute...;)
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  • Re^4: Stereotypen als Modell? 14 Nov 2009, 10:18 pm

    Hallo Che,

    vermutlich hätte ich die Frage etwas verständlicher ausdrücken sollen. Ich hatte schon häufiger mit Fragebögen, die auf Marktforschung ausgerichtet waren, zu tun. Viele dieser Fragen und Antwortoptionen waren meines Erachtens nicht dafür geeignet, dass herauszufinden, was der ursprüngliche Fragesteller im Sinn hatte. Es gibt keine Validierung ala wonach frage ich eigentlich, was sagen die Antworten aus, was für Daten bekomme ich, wie werden diese eingeordnet. Kommentare, die oftmals wesentlich härtere und detailliertere Fakten hergegeben hätten und ein Feedback zum Verständnis der Fragen gegeben hätten, werden grundsätzlich nicht berücksichtigt. Die Frage von mir hier mag da als ein Beispiel dienen - ich wollte etwas wissen, und ich war initial auch davon überzeugt die Frage gezielt zu stellen, das kam offensichtlich aber nicht bei jedem so an, selbst wenn ich nur einige Antwortoptionen zuließe, würde allein die Frage zu unterschiedlichen Antworten auf Grund des unterschiedlichen Frageverständnisses führen. Jedenfalls hat sich bei mir eine gewisse Skepsis gegenüber sogenannten empirischen Erhebungen bzw. deren Ergebnissen entwickelt. Vielleicht hätte ich doch nicht das wissenschaftstheoretische Seminar an der Uni mitmachen sollen lol.

    Essenz daraus, ich möchte mich ungern auf irgendwelches Kuddelmuddel verlassen, aber so ganz ohne Plan will ich auch nicht starten.

    Deshalb auch die Frage an die Experten aus der Praxis.

    Ein Stereotyp wäre ein zugegeben reduktiver aber auch fokussierter Ansatz, es sagt ja niemand, dass dieser Stereotyp so bleibt.

    Wie Du schon geschrieben hast, durch eigene Recherche und Befragungen kann man seine Zielgruppe finden. Allerdings neige ich da oft zu Übertreibungen und verzettel mich, so dass es wohl klüger ist, sowas parallel zu fahren und kontinuierlich die Dinge zu adaptieren.
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