Hallo Che,
vermutlich hätte ich die Frage etwas verständlicher ausdrücken sollen. Ich hatte schon häufiger mit Fragebögen, die auf Marktforschung ausgerichtet waren, zu tun. Viele dieser Fragen und Antwortoptionen waren meines Erachtens nicht dafür geeignet, dass herauszufinden, was der ursprüngliche Fragesteller im Sinn hatte. Es gibt keine Validierung ala wonach frage ich eigentlich, was sagen die Antworten aus, was für Daten bekomme ich, wie werden diese eingeordnet. Kommentare, die oftmals wesentlich härtere und detailliertere Fakten hergegeben hätten und ein Feedback zum Verständnis der Fragen gegeben hätten, werden grundsätzlich nicht berücksichtigt. Die Frage von mir hier mag da als ein Beispiel dienen - ich wollte etwas wissen, und ich war initial auch davon überzeugt die Frage gezielt zu stellen, das kam offensichtlich aber nicht bei jedem so an, selbst wenn ich nur einige Antwortoptionen zuließe, würde allein die Frage zu unterschiedlichen Antworten auf Grund des unterschiedlichen Frageverständnisses führen. Jedenfalls hat sich bei mir eine gewisse Skepsis gegenüber sogenannten empirischen Erhebungen bzw. deren Ergebnissen entwickelt. Vielleicht hätte ich doch nicht das wissenschaftstheoretische Seminar an der Uni mitmachen sollen lol.
Essenz daraus, ich möchte mich ungern auf irgendwelches Kuddelmuddel verlassen, aber so ganz ohne Plan will ich auch nicht starten.
Deshalb auch die Frage an die Experten aus der Praxis.
Ein Stereotyp wäre ein zugegeben reduktiver aber auch fokussierter Ansatz, es sagt ja niemand, dass dieser Stereotyp so bleibt.
Wie Du schon geschrieben hast, durch eigene Recherche und Befragungen kann man seine Zielgruppe finden. Allerdings neige ich da oft zu Übertreibungen und verzettel mich, so dass es wohl klüger ist, sowas parallel zu fahren und kontinuierlich die Dinge zu adaptieren.

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Vinzent Meyer
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