Hedge Funds und sonstige Kapitalanlagen

Hedge Funds und sonstige Kapitalanlagen

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  • Wilhelm Menze
    Wilhelm Menze
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    Was versteht man unter Private Equity?
    Bei Private Equity beteiligen sich Investoren am Eigenkapital wachstumsstarker Unternehmen, um im Gegenzug an derem wirtschaftlichen Erfolg zu partizipieren. Über Publikumsfonds können sich auch Privatanleger an dieser lukrativen Anlageform beteiligen.

    Private Equity heute: Unternehmensentwicklungen fördern

    Die Anfänge von Private Equity sind eng verbunden mit dem Gründungsgedanken. Inzwischen aber kommt dem Anlagekonzept von Private Equity eine vielschichtigere Rolle bei Unternehmensentwicklungen zu. Die Zugabe von Eigenkapital unterstützt heute Unternehmen in den verschiedensten Phasen: ihrer Gründung, ihrer Expansion, ihrer Internationalisierung, der Ausgliederung von Unternehmensteilen, der Übernahme durch das eigene Management und vielen weiteren Phasen, in denen Bedarf an Eigenkapital besteht. Venture Capital und Private Equity ermöglichen diesen Unternehmen sich Eigenkapital zu beschaffen und es, im Gegensatz zu Fremdkapital, nicht verzinsen zu müssen. Im Gegenzug werden die Eigenkapitalgeber an der Wertentwicklung des Unternehmens beteiligt.

    Was ist der Unterschied zwischen Venture Capital und Private Equity?

    Je nach Phase der Unternehmensfinanzierung, in der sich der Investor in dem ausgewählten Unternehmen engagiert, wird dabei begrifflich zwischen Venture Capital und Private Equity differenziert. Unter ?Venture Capital? werden die frühen Phasen der Unternehmensfinanzierung ? insbesondere der so genannte ?Early-Stage?-Bereich ? verstanden. Eine Venture Capital-Beteiligung ist also darauf angelegt, jungen Unternehmen in der Startphase zur Seite zu stehen und die Geschäftsexpansion zu erleichtern. ?Private Equity? dagegen bezeichnet die späteren Phasen der Unternehmensfinanzierung in denen das Unternehmen bereits gewinnbringend arbeitet.

    Als Oberbegriff hat sich inzwischen jedoch "Private Equity" etabliert.

    Wer profitiert von Private Equity?

    Die Kapitalnehmer: Unterstützt von Private Equity

    Venture Capital und Private Equity erfüllt den Eigenkapitalbedarf von Unternehmen, der aus grundlegenden unternehmensstrategischen Entscheidungen entsteht. Dabei standen im Jahr 2001 in Europa insbesondere ?Buy-Outs?, Unternehmensübernahmen, im Vordergrund.

    Die Kapitalgeber: Profitieren von Venture Capital und Private Equity

    Eigenkapital wird Unternehmen nicht wie bei der klassischen Kreditfinanzierung mit Blick auf eine laufende Verzinsung zur Verfügung gestellt, sondern im Hinblick auf eine Wertsteigerung des Unternehmens und damit der Beteiligung. Die Rendite eines Kapitalgebers liegt im erfolgreichen Ausstieg aus dem Unternehmen, dem so genannten ?Exit?, bei dem er meist nach einem Ablauf von ca. 2 bis 10 Jahren einen möglichst hohen Erlös für seine Beteiligung zu erzielen sucht.

    Dies kann zum Beispiel über eine Veräußerung der Beteiligung an einen industriellen oder strategischen Investor (?Trade Sale?), den Verkauf bereits notierter Aktien oder durch Börsenplatzierung (?Going Public?) erfolgen. Je nach Situation des Unternehmens und des Marktes wird dabei die jeweils für alle Beteiligten günstigste Exit-Variante ausgewählt.

    Die Wirtschaft: Wachstum durch Private Equity

    Die Eigenkapitalphilosophie von Venture Capital und Private Equity ist ein entscheidender Faktor für die Wirtschaft eines Landes, denn über sie werden einerseits Unternehmensgründungen gefördert, andererseits bereits gewinnbringende Unternehmen unterstützt und gefestigt. Somit tragen Venture Capital und Private Equity weiterhin dazu bei, den für eine Volkswirtschaft wichtigen ?Gründergeist? zu erhalten, fungieren als Motor für Zukunftsbranchen und neue Technologien und unterstützen Unternehmen bei ihrer Positionierung innerhalb eines globalen Marktes.

    Private Equity: Eine der lukrativsten Anlageformen

    Über eine Investition in das Anlagesegment Private Equity partizipiert der Anleger an einem der lukrativsten Anlagesegmente. Private Equity hat über längere Zeiträume hinweg zweistellige Erträge erwirtschaftet.

    Private Equity: Optimierung des Vermögensportfolios

    Die Beimischung von Private Equity in ein diversifiziertes Vermögensportfolio führt gemäß Studien zu einer Erhöhung der Gesamtrendite bei gleichbleibendem Risiko.

    Private Equity: eine von Börsentendenzen weitestgehend unabhängige Anlageform

    Eine Beteiligung an Private Equity ist stets als langfristiges Investment zu sehen. Da diese Anlageform nicht an der Börse gehandelt wird, spielen kurzfristige Börsenschwankungen keine entscheidende Rolle. Lediglich über den Verkaufsweg ("Exit") Börse weist Private Equity eine direkte Verbindung auf. Der Börsengang als Exitweg ist jedoch prozentual eher gering.

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