Hedge Funds und sonstige Kapitalanlagen

Hedge Funds und sonstige Kapitalanlagen

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  • Oskar Edler von Schickh
    Oskar Edler von Schickh    Premium Member
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    Aus Plastik Müll - Öl herstellen - Geht das überhaupt?
    Sie sind Aussteller auf der Deutschen Anlegermesse Frankfurt 2011 im Themenpark Fonds.
    Was genau machen Sie?

    Unser Thema ist es, Plastikabfall der anders wirtschaftlich nicht mehr zu recyceln ist, wieder in den Ursprungsstoff Öl umzuwandeln. Aus 1000 Kilogramm Altplastik werden so ca. 850 Liter Öl gewonnen. Die erste Industrieanlage steht in der Schweiz. Wir bauen die erste in Deutschland, die im 24 Stundenbetrieb arbeitet. Finanziert werden die Anlagen über einen KG-Fonds der bereits ab 10,000 Euro zzgl. Agio zugänglich ist.

    Das Thema Nachhaltig ist ja einer bundesdeutscher Trend!? Was genau unterscheidet Sie vom Mitbewerber?
    Erstaunlicher Weise haben wir bisher in Sachen Recycling von Plastikmüll zu Öl bisher keinen Mitbewerber. Für die bei uns verwendete Anlagentechnik haben wir uns für Beteiligungsmodelle und Fonds allerdings eine Exklusivität gewähren lassen. Trotzdem würden wir uns unter ökologischen Gesichtspunkten freuen, wenn wir Mitbewerber hätten. Es ist genug Platz für geschätzt weit über 200 Anlagen allein Deutschland. Aktuell haben wir erste Anfragen von Großinvestoren, für die eine Investition in Größenordnung des Fonds in Frage kommt. Für Betreiber von Blockheizkraftwerken wäre eine solche Investitionen ebenfalls höchst rentabel. Wir verfügen bereits über weiter geeignete Standorte.
    Wenn man einen Unterschied benennen will dann, dass wir für dieses rentables Investment keine staatliche Förderung benötigen.

    Wo sehen Sie den Vorteil an einer KG-Beteiligung im Vergleich zu anderen marktüblichen z.B. Aktienfonds die in ökologische Themen investieren?
    Der Investor ist dann an einer Anlage beteiligt, die ein Öl (Kategorie Gasöl) erzeugt, welches als Heizöl für Blockheizkraftwerke, Stadtwerke usw. geeignet ist. Der Ölpreis steigt, unabhängig von den Preistreibereien durch die aktuellen Krisen schon deshalb, weil die Nachfrage steigt und es immer teurer wird, die doch offensichtlich noch reichlich neuen Vorkommen zu fördern. Unsere aktualisierte Kalkulation rechnet mit anfänglich 49 Eurocent je Liter verkauftem Produktöl. Dann liegen wir schon bei einer IRR Rendite von ca. 13%. Doch der aktuelle Preis liegt derzeit bei über 70 Eurocent/ je Liter (Gasöl).
    Der Verkauf des Öls erfolgt kontinuierlich – damit erfolgt auch ein entsprechender Zufluss an den Investor. Investiert ein ökologisch interessierter Investor z.B. in einen Aktien-Fonds so hat er grundsätzlich zwar den Vorteil, dass er den jederzeit verkaufen kann, doch regelmäßige Zuflüsse wird er wohl nicht erzielen können. Denn obschon solche Fonds grundsätzlich ja nur einen Weg nach oben kennen müssten, werden sie von Marktereignissen, die nichts mit den Investmentzielen des Aktienfonds zu tun haben, mitgerissen. Unser KG Fonds eignet sich für Investoren die zuflussorientiert anlegen wollen. Wir werden vierteljährlich ausschütten. Bei über 14% p.a. Ausschüttung, bereits nach der konservativen Prognose, sicher als Beimischung hervorragend geeignet.

    Sehen Sie Nachteile bei einer doch langfristigen Investition von ca. 12 Jahren?
    Zielgruppe sind Investoren, die einen längerfristigen Investitionshorizont haben. Ein Ausstieg über den Zweitmarkt dürfte, wenn auch nur die konservative Grundprognose eingehalten wird, relativ einfach möglich sein. Fakt ist, dass, als wir die bisherigen Investoren gefragt haben, den Fonds um zwei Jahre zu verlängern. Diese hatten sofort mit einer deutlichen Mehrheit zugestimmt. Denn wer will auch eine solche CASH COW, die nach nur etwas über 7 Jahren bereits das investierte Kapital zurück gezahlt hat, denn schlachten?

    Weitere Informationen unter http://www.oelrendite.de oder http://www.oekoenergie-umweltfonds.de