Hedge Funds und sonstige Kapitalanlagen
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Martin Nieswandt Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.nachhaltige Anlagekriterien / Anlageausschuß prüft jedes Unternehmen auf Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Einen schönen guten Tag in die Runde,
in den Marketing-Abteilungen sind in den letzten Monaten viele Produkte entwickelt worden, die unter dem Label "Nachhaltigkeit" vermarktet werden.
Viele Anleger staunen, wenn sie in den Portfolien mancher Fonds Unternehmen wie Monsanto finden.
Seit 1999 haben die beiden Murphy&Spitz Umweltaktiendepots Deutschland und Welt klare Anlagekriterien, die von einem aus dem Kreise der Anleger gewählten Anlageausschuß überwacht. werden. Wer ein Interesse hat, an dem Auswahlprozeß teilzunehmen, ist gern als Gast eingeladen.
Unsere Strategie
* Wir finanzieren zukunftsorientierte Branchen. Daher investieren wir in Erneuerbare Energien, Wasseraufbereitung, Naturkost, Gesundheit und umweltschonende Technologien.
* Wir denken langfristig. Daher verstehen wir die Anlage als Zukunftsinvestition mit langfristigen Renditechancen und nicht als kurzfristige Spekulation.
* Wir streuen das Risiko. Daher investieren wir in Unternehmen verschiedener Branchen. Gleichzeitig streuen wir auf substanzstarke Unternehmen wie auch auf innovative Newcomer.
* Wir setzen auf Transparenz und Kooperation. Wir investieren nur in Unternehmen, deren Geschäftstätigkeit wir genau kennen.
Unsere umwelt- und sozialverträglichen Vermögensanlagen schließen Investitionen in Unternehmen und Projekte aus,
* die lebensfeindliche Technologie verwenden oder lebensgefährliche Produkte herstellen wie Rüstungs- und Atomindustrie.
* deren Geschäftstätigkeit, Herstellungsweise oder Produkte die Umwelt in vermeidbaren Ausmaßen belasten.
* die weitreichende Geschäftsbeziehungen in und mit Staaten unterhalten, in denen schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen stattfinden.
* die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgrund ihrer politischen, religiösen und weltanschaulichen Überzeugung diskriminieren.
Das Umweltaktiendepot Welt hat seit Auflegung einen durchschnittlichen Wertzuwachs in Höhe von 11,02 % erzielt (Stand: 12.09.08) Details finden Sie hier:
http://www.umweltaktiendepot.de/Web/depots/gemeinschaftsdepo...
Das Umweltaktiendepot Deutschland hat seit seiner Auflegung einen durchschnittlichen Wertzuwachs von 14,89 % erzielt (Stand: 12.09.08) Details finden Sie hier:
http://www.umweltaktiendepot.de/Web/depots/gemeinschaftsdepo...
Gerne stehe ich Ihnen für detaillierte Informationen zur Verfügung.
Frischer Freitagsgruß
Martin Nieswandt
- 19 Sep 2008, 2:30 pm
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Martin Nieswandt Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re: nachhaltige Anlagekriterien / Anlageausschuß prüft jedes Unternehmen auf Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Einen wunderschönen guten Tag in die Runde,
Finanzanlagen in umwelt- und sozialverträgliche Unternehmen und Projekte haben sich in den vergangenen Jahren erfolgreich für Investoren bezahlt gemacht. Die Erfolgsgeschichte der Erneuerbaren Energien in Deutschland wäre so nicht geschrieben worden, wenn Projekte nicht aus privater Hand finanziert worden wären.
Heute sind die Aspekte nachhaltiger Entwicklung in die Mitte der Überlegungen breiter Kreise der Gesellschaft gerückt. Was gestern noch als esoterisch oder weltfremd belächelt wurde, wird heute im Licht des Klimawandels gänzlich anders bewertet.
Murphy&Spitz sind seit 1999 im Bereich nachhaltigen Investments tätig und besitzen hervorragende Marktkenntnisse und Kontakte zu Fachleuten verschiedenster Branchen. Mit den Umwelt Aktiendepots Deutschland und Welt gehören zwei der erfolgreichsten Umweltportfolios in Europa zu den betreuten Projekten.
Zu Murphy&Spitz gehört ein eigenes Research, das Unternehmen nach strengen Kriterien hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit bewertet.
Der Murphy&Spitz Umweltfonds Welt ist einer der wenigen Aktienfonds, der im laufenden Kalenderjahr einen Wertzuwachs erzielt hat. Details finden Sie hier:
http://fonds.onvista.de/snapshot.html?ID_INSTRUMENT=21255569
Neugierig?
Lernen auch Sie uns kennen auf dem Kölner Börsentag
am Samstag, den 15. November 2008 von 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr
im Gürzenich, Martinstraße 29-37, 50667 Köln
an unserem Informationsstand im Ergeschoß, Stand 001
Bitte beachten Sie auch unseren Vortrag
„Nachhaltig erfolgreich“ zum Thema Umweltinvestments
um 10:20 Uhr, Börsenparkett-Vortragssaal
Ich freue mich sehr auf Ihre Rückmeldung und ein persönliches Kennenlernen.
Muntere montägliche Mittagsgrüße sendet Euch & Ihnen
Martin Nieswandt
- 10 Nov 2008, 1:33 pm
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Enrico WendtThe company name is only visible to registered members.Euro/ Dax
Euro-Dollar:
Nichts für schwache Nerven ist derzeit der Handel im Euro-Dollar. Der Handel begann am letzten Montag im Bereich 1,2750, erreichte schnell knapp die 1,29, um dann in rasendem Tempo - unbeeindruckt von einem sehr schwachen US-ISM-Index - auf 1,26 zu stürzen. Am Dienstag jedoch, dem Tag der US-Wahl, dann ein furioses Comeback des Euro: nach Bildung eines Tiefs bei 1,2530 stieg die europäische Einheitswährung in der Spitze 500pips und durchschlug sogar kurzfristig die 1,30. Über der 1,30 wird die Luft für den Euro jedoch schnell dünn, sodaß nach dem Sieg Obamas Gewinnmitnahmen bis 1,2800 einsetzten. Mit Veröffentlichung des ADP-Arbeitsmarktberichts (-157.000 gegen -90.000 erwartet) sowie des ISM-Dienstleistungsindex (44,4% gegenüber 48% erwartet) am Mittwoch geriet der Dollar wieder unter Druck, da sich der Fokus wieder auf die harten Fakten richten mußte, sprich auf die immer eindeutigere Rezession in den USA. Die Euro-Bullen gewannen daher noch einmal Oberwasser und hievten die europäische Einheitswährung sogar knapp über 1,31, bevor im Vorfeld der EZB-Sitzung Gewinnmitnahmen den Euro auf breiter Front unter Druck brachten. Insbesondere die Spekulation einiger Marktteilnehmer, die in totaler Verkennung der Mentalität und Prinzipienfestigkeit der europäischen Notenbank auf einen drastischen Zinssenkungsschritt wetteten und Short-Positionen eröffneten, verstärkten den Druck auf den Euro. Die Senkung um ein halbes Prozent enttäuschte die Märkte offensichtlich auf breiter Front und sorgte für starken Verkaufsdruck an den Aktienmärkten. Da derzeit Abverkäufe der Aktienmärkte eher negativ für den Euro sind (wohl aufgrund der Long-Positionierung von Hedge-Funds in Aktien), fiel der Euro auch aufgrund der klaren Andeutung Trichets, die Zinsen bei Bedarf weiter zu senken, weiter. Erst bei 1,2760 konnte der Sturtzflug beendet werden, bevor am Freitag die US-Arbeitsmarktdaten (non farm payrolls) mit 240.000 verlorenen Stellen unter den Erwartungen blieben (Flüsterschätzungen waren sogar von 300.000 verlorenen Stellen ausgegangen), die Arbeitslosenquote mit 6,3% (gegen 6,1% erwartet) einen miserablen Wert aufwies. Der Euro reagierte verhalten positiv und pendelte in der Folge zum Wochenausklang zwischen 1,2730 und 1,2850.
Man gewinnt den Eindruck, daß sich EUR/USD derzeit in einer range zwischen 1,24 und 1,32 handelt und somit das ungebremste Abwärtsmomentum erst einmal überwunden ist. Fundamental ist zu bedenken, daß mit der Wahl Obamas die Karten neu gemischt werden könnten - doch dürfte diese Wahl, so positiv sie für die Weltpolitik sein könnte, langfristig sehr negativ für den Dollar sein. Die zentrale Frage ist, wie Obama seine Wahlkampfversprechen finanzieren will angesichts der desaströsen Finanzlage, die - und das wird eine böse Überraschung für ihn sein, noch viel dramatischer ist als offiziell dargestellt. Dennoch wird die Neigung zum Durchbruch kommen, durch Wohltätigkeitsprogramme und öffentliche Investitionen die Konjunktur anzukurbeln - also die Dinge zu wiederholen, die letztlich niemals langfristig erfolgreich waren. Der Vergleich mit Roosevelts damaligen New Deal ist hier nicht weiterführend, da damals die USA klar im Aufwärtstrend waren und spätestens durch den Zweiten Weltkrieg aus der Krise kamen. Die USA im heutigen Zustand ist hingegen klar auf dem absteigenden Ast - mit der Folge, daß die massenhafte Einwanderung, die Bevölkerungsexperten erwarten und von der ausgehend man den USA weiterhin eine Supermacht-Rolle zutraut, eben nicht stattfinden wird. So hart es klingt: Obama wurde gewählt und darf jetzt den Niedergang verwalten, den andere versursacht haben. Insofern werden sich die messianischen Hoffnungen, die sich an ihn knüpfen, nicht erfüllen.
Noch aber ist der Dollar im Aufwärtstrend - und wird es auch einige Zeit noch bleiben. Man kann davon ausgehen, daß mindestens 30%, wenn nicht gar 50-60% aller am Markt agierenden Hedge-Funds pleite gehen werden. Somit besteht noch ein riesiges Potential für die Auflösung von Positionen, mit der Folge weiterer Dollar-Stärke auf allen Fronten. In Ländern wie Ukraine, Ungarn, Argentinien, Pakistan etc. herrscht derzeit geradezu eine panische Jagd nach Dollars von Privatleuten und Banken, da man das Vertrauen in die eigene Währung verloren hat und daher in einen vermeintlich weniger unsicheren Hafen flüchtet. Zu erwartende Staatsbankrotte in Argentinien, Pakistan und Ungarn werden den Druck in diese Richtung weiter verschärfen (das vergleichsweise unbedeutende Island war hier der Vorreiter).
In dieser Woche stehen recht wenige Daten an, beginnend morgen mit der ZEW-Konjunkturerwartung, am Donnerstag die US-Handelsbilanz sowie der US-Staatshaushalt. Highlight dieser Woche sind aber die US-Einzelhandelsumsätze am Freitag. Unterstützung hat der Euro derzeit bei 1,2660/70, sodann bei 1,2720, und 1,2770. Widerstände finden sich bei 1,2930 und 1,2980 (u.a. Abwärtstrendlinie). Gelänge hier ein Durchbruch, wäre der Weg frei bis 1,3120 und 1,3350. Mittelfristig gehen wir jedoch von weiterer Dollar-Stärke aus mit einem Ziel bei 1,16.
Dax:
Letztendlich dann doch kaum verändert beendet der Dax die letzte Handelswoche. Nach einem Wochenstart knapp über 5000 Punkten sorgte die Obama-Euphorie am Dienstag für einen massiven Anstieg des Dax auf knapp über 5300 Punkte. Mit der guten Laune war es jedoch nach dem Sieg Obamas wieder vorbei (getreu dem Motto: "buy the rumor, sell the fact" oder "buy the mystery, sell the history"), sodaß der Dax am Mittwoch bei 5250 eine Doppeltopp bildete und dann während des amerikanischen Handels massiv abverkauft wurde. Zwar konnte sich der Dax noch über 5000 halten, doch brachte die Nervosität im Rahmen der EZB-Sitzung sowie die Aussagen durch EZB-Chef Trichet weiter starke Abverkäufe, die durch den sehr schwachen Handel in den USA noch verstärkt wurden. Auf X-Dax-Basis handelte der Dax am Donnerstag abend zu Handelsende der US-Börsen unter 4700 Punkten, konnte die Verluste am Freitag jedoch wieder kompensieren und beschloß die Woche im Bereich von 5000 Punkten.
Ähnlich wie der Euro handelt auch der Dax derzeit in einer Seitwärtsrange, deren Begrenzungen man auf der Oberseite bei 5350 bzw. maximal 5500 Punkte, auf der Unterseite bei 4750/60 lokalisieren kann. Offensichtlich ist der ganz große Verkaufsdruck erst einmal aus dem Markt heraus, doch dürfte dies nicht von sehr langer Dauer sein. Negativ ist, daß der Dax bislang über den Bereich von 5350 Punkten nicht hinausgekommen ist - und dies nach einem so drastischen Abverkauf, der eine etwas stärkere technische Gegenreaktion hätte zeigen müssen.
Der Dax ist also noch lange nicht "über den Berg", sondern hat aufgrund der Staatszusagen wie andere Aktienmärkte eine Ruhepause bekommen, die er für Kursgewinne zu nutzen sucht, ohne jedoch in einen Kaufrausch zu verfallen. Diese Ruhe ist die Ruhe vor dem Sturm, ein Sturm, der uns dann neue Tiefs bringen wird. Denn nach wie vor wird kaum erkannt, was die Stunde geschlagen hat, während in den Medien nach wie vor Optimismus-Propaganda betrieben wird: etwa ein Gottfried Heller, der nicht müde wird zu betonen, wie günstig die Dax-Unternehmen doch sind, selbst wenn sie 20% Gewinnrückgänge hätten (und dabei nicht sieht, daß die Einbrüche eher Tsunami-artig ausfallen werden und 20% eine reine Wunschvorstellung eines bis über beide Ohren long-positionierten Marktteilnehmers ist). Oder heute Chef-Propagandist Stefan Riße von CMC, der sich über das Konjunkturpaket Chinas freut und glaubt, daß der nächste Wirtschaftsaufschwung von China und nicht von den USA ausgeht. Kommt Herr Riße auf den Gedanken, daß den Chinesen derzeit gar nichts anderes übrig bleibt als zu versuchen, die China-Blase aufrecht zu erhalten, indem man den Binnenkonsum subventioniert und damit die Blase noch einmal befeuert, bevor sie umso drastischer platzt? Wir können es nur wiederholen: mißtrauen sie der undifferenzierten China-Euphorie der Medien, die uns das Reich der Mitte als ökonomischen Heilsbringer präsentieren und verkennen, daß China gigantische Probleme hat, die dereinst die "Rest-Welt" massiv herunterreißen werden.
Ähnlich falsch liegt die Gegenpartei, die Gold-Fetischisten. Zwar ist ihre Analyse der Probleme weitgehend richtig, ihr Lösungsvorschlag Gold aber leider völlig falsch und eindimensional (das ist wie beim guten alten Karl Marx: sehr gute Analyse der Fehler im Kapitalismus und ein völlig unbrauchbarer Gegenvorschlag). Beide Seiten argumentieren ideologisch und werden für ihren falschen Ansatz letztlich die (finanzielle) Quittung bekommen.
Zurück zum Dax: der November jedenfalls ist wohl nicht der Monat der Entscheidung für die Aktienmärkte. Wir glauben nicht, daß in Kürze ein Ausbruch nach oben gelingen kann und sehen auch den herben Abverkauf noch nicht in dieser Woche. Es ist eine Seitwärtsrange, die man sehr schön traden kann - allerdings liegt vielen ein Seitwärtsmarkt nicht, da es an Eindeutigkeit fehlt - die Eindeutigkeit zeigt sich meist erst hinterher, wenn man sieht, daß der Markt sich zuverlässig an bestimmte ranges hält. Widerstand hat der Dax im Bereich 5350 und 5130. Unterstützungen hingegen finden sich bei 4900, 4750/60 und 4680 (die letzten beiden Marken aus dem Jahr 2005!). Erst ein Bruch dieser Marken führt mit großer Wahrscheinlichkeit zu neuen Tiefs mit einem Zwischenhalt bei 4440 Punkten. Nach wie vor empfiehlt es sich, zu starke Erholungen für Short-Einstiege zu nutzen.
- 10 Nov 2008, 7:21 pm
