Historische Hilfswissenschaften und Archivkunde

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  • Thomas Koehler
    Thomas Koehler
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    Auch von mir einen Guten Morgen
    Um es kurz zu machen, ich schreibe zur Zeit an einer Biographie meines Vaters, 1923 - 1994.
    Dieser Zeitabschnitt ist, auch ohne Beachtung der persönlichen Bezüge, die aber natürlich den Hauptinhalt bilden, durchaus von Interesse.
    Vorkriegszeit, Krieg, Kriegsgefangenschaft, Heimkehr in (ein) Deutschland, in dem nichts mehr wie vorher war - verbunden mit Vertreibung aus der Heimat, ein neues Deutschland aufbauen wollen, erneute Verhaftung und Verbringung nach Russland, Heimkehr - Neuanfang und Leben in der DDR.

    Nun ist natürlich die, mir nicht ganz unbekannte, Arbeit in Archiven ein wesentlicher Teil dieser Arbeit. Grundlage ist, wie wohl immer, erst einmal herauszufinden, was wo in welchen Archiven liegt und wie kommt man da heran. Stasi Unterlagen, Unterlagen in Russland (nach dem Zefall der Sowjetunion besonders kompliziert) und ähnliches, sind unter Anderem auch noch teilweise gesperrt.

    Aber mal zum Anfang, etwas unkonventionell (vielleicht) habe ich damit begonnen in einfach zugänglichen Archiven (z.B. Universität Leipzig) nach alten Lebensläufen zu suchen, die immer einige neue Querverweise brachten.
    Bei der "Sammelwut" deutscher Behörden und Institutionen fand ich dort auch interne Schreiben der Uni, die über Gründe für Knicke in der Karriere Aufschluß gaben. Damit wieder Ansatzpunkte für weitere Nachforschungen, Namen, Institutionen usw.

    Wie gesagt, ich stehe noch mitten in der Arbeit, wenn jemand Erfahrungen mit russischen (sowjetischen) und tschechischen Archiven hat, ich bin für jeden Hinweis dankbar.

    Thomas Köhler http://www.josef-anton-koehler.de/
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