High Performance Computing – HPC ist ein Bereich des computergestützten Rechnens und umfasst alle Rechenarbeiten wo es zu deren Bearbeitung einer hohen Rechenleistung bzw. Speicherkapazität bedarf.
Hochleistungsrechnen wird vor allem durch die auf parallele Verarbeitung ausgerichtete Architektur von Hochleistungsrechnern überhaupt erst möglich. Damit Anwendungen diese Architektur nutzen können, müssen sie parallel programmiert sein.
Vor allem im wissenschaftlichen Rechnen ist Hochleistungsrechnen zunehmend von Bedeutung als Hilfsmittel zur Berechnung, Modellierung und Simulation komplexer Systeme und zur Verarbeitung riesiger Meßdatenmengen. Derartige Anwendungen finden sich heute in praktisch allen Bereichen der Natur- und technischen Wissenschaften; typische Anwendungsbereiche sind etwa Meteorologie und Klimatologie, Astro- und Teilchenphysik, Systembiologie, Genetik, Quantenchemie und Strömungsmechanik.
Auch im kommerziellen Rechnen gibt es Anwendungen des Hochleistungsrechnens. Viele davon sind wissenschaftlichen Ursprungs (z.B. Wettervorhersage, Crashtestsimulation, Strömungssimulation im Flugzeugbau), es gibt aber auch Anwendungen ohne wissenschaftlichen Charakter, z.B. bei der Generierung von Animationsfilmen.
HPC orientiert sich an der TOP 500 Liste, eine Liste der 500 schnellsten Computersysteme und ihrer Kenndaten. Hervorgegangen ist sie aus Hans-Werner Meuers von 1986 bis 1992 jährlich publizierter Mannheimer Supercomputer Statistik.
Diese Gruppe dient dem Erfahrungs- und Kommunikationsaustausch aller HPCler. Registrierten Mitgliedern steht die Möglichkeit offen, auf wichtige Veranstaltungen und Treffen aufmerksam zu machen. Wünchenswert sind ebenfalls neueste Ergebnisse / Erfahrungen aus Herstellersicht sowie Forschung und Lehre.
quelle: wikipedia