Human Capital

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  • Gerald Petersen
    Gerald Petersen    Premium Member   Group moderator
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    Definition "Humankapital"
    Der Human Capital Club definiert Humankapital folgendermaßen, und ich schließe mich dieser Auffassung an: "Humankapital ist die intellektuelle, motivationale und integrative Leistung aller Mitarbeiter."

    Und weiter: "Intellektuelle Leistung: Expertenwissen, Kreativität, Organisation. Motivationale Leistung: Leistungsbereitschaft, Arbeitsklima, Zufriedenheit, Gesundheit. Integrative Leistung: Führung, Integrität, Kooperation."
  • Gerald Petersen
    Gerald Petersen    Premium Member   Group moderator
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    Re: Definition "Humankapital"
    Weit weniger gelungen und weniger treffend finde ich die Definition der Wikipedia:

    "Das Humankapital ist ein relativ neuer Begriff, der sowohl in der Volkswirtschafts- (VWL) als auch in der Betriebswirtschaftslehre (BWL) verwendet wird. Er ist jedoch teilweise umstritten und wird von vielen als Euphemismus aufgefasst.

    Synonyme Begriffe sind das Humanvermögen, die Humanressourcen und das Humanpotenzial, wobei auch oft die englischen Begriffe human capital, human resources bzw. human assets verwendet werden. Eine absolut genaue inhaltliche Übereinstimmung der Begriffe liegt allerdings nicht vor: So assoziiert Humanressource den "Abbau" eines begrenzten Rohstoffs, Humanvermögen das bedingungslose Kontrollieren eines Vermögensgegenstands. Die euphemistische Dimension des Begriffs Humankapital ergibt sich insbesondere daraus, dass Kapital zur Sorgfalt verpflichtet.

    In der Faktorenlehre (Erich Gutenberg) ist Humankapital ebenso ein Produktionsfaktor wie physisches Kapital. In der neueren Managementliteratur wird das Humankapital dem Intellektuellen Kapital (intellectual capital) zugeordnet."

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Humankapital
  • Gerald Petersen
    Gerald Petersen    Premium Member   Group moderator
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    Re^2: Definition "Humankapital"
    "Unter Humankapital versteht man Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen, das in Personen verkörpert ist und durch Ausbildung, Weiterbildung und Erfahrung erworben wird.

    Eine große Anzahl von Theorien und Beweisen deutet auf die positiven Auswirkungen von Humankapital auf Wachstum und Beschäftigung hin. Trotzdem wird es von Unternehmen wie auch von der öffentlichen Hand in seiner Bedeutung unterschätzt."

    Quelle: Vision D (Kooperationspartner der Vision D: Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft,
    Institut der deutschen Wirtschaft Köln)

    http://www.vision-d.de/Header_Menu/Lexikon/Lexikon_Modul_Ali...
  • Tim Gerdes
    Tim Gerdes    Premium Member
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    Re^3: Definition "Humankapital"
    Nicht schlecht in diesem Zusammenhang finde ich die Definition von http://www.wissen.de

    Humankapital

    Humanvermögen

    der wertmäßige (in Kosten- oder Ertragseinheiten ausgedrückte) Bestand an unmittelbar oder mittelbar produktivem (im ökonomischen, aber auch persönlichen, sozialen und politischen Sinn) menschlichem Bildungs- und Gesundheitspotenzial.

    http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/finanzen/...

    Nicht schlecht deshalb, weil im Gegensatz zu den obigen Definitionen hier auch die Bewertung in Kosten- oder Ertragseinheiten berücksichtigt wird.
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  • Karin Hohn
    Karin Hohn    Premium Member   Group moderator
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    Re^5: Definition "Humankapital"
    Guten Abend,

    gleich im Anschluss an meine Anmeldung in dieser Gruppe möchte ich ein paar Worte zum Thema "Humankapital" loswerden:

    Humankapital ist zum "Unwort des Jahres 2004" gewählt worden.

    Humankapital ist meiner Meinung nach die physiche und mentale Grundgesamtheit eines Unternehmens, die als dessen strategische Ressource zur Erzielung wesentlicher Wettbewerbsvorteile unabdingbar ist!
    Warum wird es aber als Unwort des Jahres gewählt?
    Nun, wenn wir hier im Forum schon mal bei der VWL sind: Arbeit ist NEBEN Kapital eine Ressource in Sinne der VWL, kein Unterpunkt des Kapitals. Und ich denke dies spiegelt eben unser Problem wieder: Die Sicht der BWL ist so sehr auf den Faktor Kapital beschränkt, dass wir einen ganz eigenen Faktor, die Arbeit, diesem Unterordnen! Das kann und darf nicht sein, weshalb das Wort "Humankapital" - streng genommen- genau das Gegenteil dessen wiedergibt, was es eigentlich soll: die Relevanz der Arbeit hervorzuheben...

    Aber wollen wir mal nicht so genau sein, eigentlich haben wir uns mittlerweile doch schon daran gewöhnt, oder?!
    An dieser Stelle viele Grüße aus Stuttgart, ich freue mich auf einen lebendigen Austasch in dieser Gruppe,

    Karin Hohn
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