Immobilienmarkt  München-Umgebung

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  • Adolf Mock
    Adolf Mock    Group moderator
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    Gruppen-Newsletter: Resümee und Abhandlung "Billige" Angebote
    Sehr geehrte Mitglieder,
    die Gruppe ist doch erheblich gewachsen in den letzten Monaten. Die 500 ist nicht mehr weit weg.
    Ich bedanke mich bei den Beitragsschreibern.
    Die Makler und sonstigen Immobilien-Unternehmen möchte ich motivieren, noch mehr Angebote einzustellen. Nur dann wird sich die Frequenz erhöhen und jedes Angebot wird viel öfter angeschaut.

    Auch Themen rund um die Immobilie sind immer sehr gefragt.
    Hier ein Beitrag, der auch auf unserem neuen Newsletter "Das Immobilien-Blatt bereits erschienen ist:

    Vorsicht bei billigen Angeboten und Bauverträgen
    von Dieter Böss, Bauherrnberater

    Hausbaufirmen gehen wegen der schwierigen Marktsituation immer mehr dazu über, günstige „Einstiegsangebote“ abzugeben und dann nach Vertragsabschluß ordentlich nachzulegen.

    Und das ist oft ganz einfach. In vielen Angeboten ist eine Hebeanlage im Keller nicht enthalten. Da jedoch kaum mehr ohne Hebeanlage gebaut werden darf, wird die Vorschrift des Zweckverbandes als „Auflage einer Behörde“ teuer nachbemustert, ohne dass sich der Bauherr dagegen wehren kann. Dergleichen gibt es einige Möglichkeiten.

    Insbesondere wenn Keller und Haus in zwei getrennten Verträgen aufgeführt sind, wie es vor allem bei Fertighäusern der Fall ist. Dann ist keiner der beiden separaten Vertragspartner des Bauherrn z.B. für die Einhaltung der EnEV verantwortlich, sodass im Endeffekt für den Bauherren vorher nicht einkalkulierte, teilweise erhebliche Mehrkosten entstehen können.

    Viele Baufirmen verdienen eine Menge Geld an der Ausstattung des Hauses. Unklare Formulierungen in der Baubeschreibung, wie „formschönes Waschbecken eines deutschen Markenherstellers“ oder „qualitativ hochwertige Niedertemperaturheizung“ sagen im Grunde überhaupt nichts aus und sind die ideale Basis dafür, den Bauherrn bei der Bemusterung richtig abzuzocken. Jeder Bauherr sollte sich eingehend mit der Standardausstattung eines Anbieters beschäftigen, um festzustellen, ob ihm dieser Standard reicht, oder wenn nicht, mit welchen Mehrkosten er zu rechnen hat, damit diese in die Finanzierung einkalkuliert werden können.

    Grundsätzlich ist es ratsam, einen vereidigten Sachverständigen von TÜV oder DEKRA hinzu zu ziehen. Für einen Betrag von in der Regel weniger als 1.000,-- € wird das Vertragswerk geprüft, eine Rohbaukontrolle durchgeführt und der Bauherr bei der Bauabnahme begleitet. Das ist sinnvoll investiertes Geld, das sich auszahlt.

    3 Dinge sind in der heutigen Zeit ein Muß geworden, wenn man das Abenteuer Bauen einigermaßen risikofrei über die Bühne bringen möchte:
    1. Festpreisgarantie (nicht Festpreis)
    2. Exakt definierte Bauzeit
    3. Fertigstellungsbürgschaft
    Es wäre fahrlässig, als Bauherr auf nur einen dieser Punkte zu verzichten. Schließlich geht es auch um die eigene finanzielle Zukunft.

    Eine Sicherheitscheckliste für angehende Bauherren kann kostenlos per E-mail angefordert werden unter: d.boess@t-online.de

    Weiteres auf unserem Newsletter http://www.isar-loisach-immobilien.de/index.php4?cmd=downloa...

    Mit freundlichem Gruß
    Adolf Mock
    Moderator



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    Dieser Newsletter wurde von Moderator Adolf Mock für die Gruppe "Immobilienmarkt München-Umgebung" verfasst.

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