Impro-Theater

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Posts 11-19 of 19
  • Mandy KRAHL
    Mandy KRAHL
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    Re^10: Reverses Interview
    M: Also, wenn ich das richtig sehe, und davon gehe ich aus, liebe Zuhörer, wollen Sie die Obdachlosen von der Straße holen in dem Sie kostenlos Alkohol ausschenken? Sie meinen also, wenn sie den Alkohol nicht mehr so teuer bezahlen müssen, können Sie sich wieder eine Wohnung leisten? Haben Sie schon mal dran gedacht, dass dann auch Kinder und Jugendliche evtl. leichter an das Zeug kommen? Was haben Sie sich eigentlich bei Ihrem Buch gedacht?
  • Markus Peters
    Markus Peters    Premium Member
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    Re^11: Reverses Interview
    G: Mein Gott, Sie verdrehen einem auch wirklich jedes Wort im Mund.
    Es geht doch um die Re-Integration - das Ende der Abwärtsspirale Alkohol,
    Jobverlust, Wohnungsverlust, Beschaffungskriminalität, Steigerung des Aolkoholismus....
    Da muss muss man doch zwischen - und es kann den Betroffenen geholfen werden
    indem - wie Methadon für andere Drogenabhängige - billiger Fusel, als eine Art Zwischenstation
    auf dem Weg zurück in die Gesellschaft, angeboten wird um die hohe finanzielle Belastung
    aufzufangen und Geldreserven für neue Kleidung, Wohnung, etc zu schaffen.
  • User photo
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    Re^12: Reverses Interview
    M: Das klingt plausibel. Bedeutet es dann ihrer Ansicht nach, dass man Menschen einfach mit Alkohol von den Strassen wegwischen kann, quasi mit Hilfe eines mit Alkohol getränkten Desinfektionstupfers?
  • Markus Peters
    Markus Peters    Premium Member
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    Re^13: Reverses Interview
    G: Viele so genannte Schnapsdrosseln kommen erst durch den von Ihnen genannten Jobverlust zum Trinken
    und NICHT andersherum.
    Und erst dadurch verlieren sie die Wohnung, wenn man früh genug einschreiten könnte, dann würde man
    diese Leute schon weit vor dem Alkoholismus und der Obdachlosigkeit abfangen.
    Und deshalb komme ich in meinem Buch zu dem Ergebnis, dass es nur hier und da ein wenig billigem
    Fusels bedarf um die grosse Alkolismusproblematik zu lösen.
  • Janko Lauterbach
    Janko Lauterbach
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    Re^14: Reverses Interview
    M: Eine provokante These die Sie hier aufstellen....
    Aber ist es nicht folgendermaßen der Fall: Ein Mensch mit alkophilen Tendenzen, trinkt ab und an gerne mal ein Gläschen, auch mal eins zuviel. Dadurch dann schnell ein bbsinken des Ansehens in der Gesellschaft, Probleme in der Familie, Isolation, Trennung von der Familie, Wohnungsverlust, Obdachlosigkeit...

    und da haben wir die typische Schnapsdrossel....
  • Markus Peters
    Markus Peters    Premium Member
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    Re^15: Reverses Interview
    G: In unserer heutigen Gesellschaft ist es schwer nicht zum Alkoholiker zu werden.
    Von allen Seiten erfährt man Druck - Leistungsdruck und man bekommt Versagensängste,
    Angst vor Liebsentzug, Angst vor Isolation.
    In der heutigen Zeit von Verrohung werden Menschen, die früher nicht genug in der Familie
    gestützt wurden quasi in den Alkoholismus getrieben, da sie Alkoholgenuss als Gruppen-
    erfahrung kennen und darin Geborgenheit in der Gruppe erfahren.
  • Janko Lauterbach
    Janko Lauterbach
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    Re^16: Reverses Interview
    M: Aber kann man in der heutigen Gesellschaft wirklich noch Alkoholiker werden? Ist man da nicht aufgeklärter und kennt die Gerfahren...
  • Markus Peters
    Markus Peters    Premium Member
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    Re^17: Reverses Interview
    G: Ja, aber finden Sie nicht, dass man an diesem Punkt schon völlig überfordert
    ist nicht der ganzen Bürokratie, die dann auf einen zukommt?
    Es fehlt noch an Aufklärungskampganen und Kennzeichnungen ähnlich denen
    auf Zigarettenpackungen.
  • User photo
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    (not a XING member)
    Re^18: Reverses Interview
    M: Herzlich willkomen bei unserem Diskussionskreis heute Abend!

    Im Studio begrüße ich Herrn Arnold Hoffmeier-Brusnizki, den Autor der sozialpolitischen Bücher wie "Weltherrschaft an einem Abend", "Die 3 Anzeichen der Paranoia und Wege zu derer Vertuschung" und "Einfach cool wirken mit fester Zahnspange".

    Herr Hoffmeier-Brusnizki, sie widmen sich in ihrem neuen Buch den Schnapsdrosseln. Meine erste Frage an Sie, st es nicht so, dass nur derjenige ein Alkoholproblem bekommt, der schon Probleme hat? z.B. in der Ehe, auf der Arbeit, im Freundeskreis?