INDIA - Prospects in Central Europe
Posts 1-1 of 1
-
Dr. Claudia Preckel Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Ayurveda im TV
Dem Thema Ayurveda / Wellness widmet Arte in der kommenden Woche einige Sendezeit:
Mo, 12.11.07, ARTE
12:30-13:15
WunderWelten: Ayurveda
Indien ist das Ursprungsland von Ayurveda, der ältesten überlieferten Heilkunst der Menschheit. Um mehr über diese "Wissenschaft des Lebens" zu lernen, reist eine amerikanische Ärztin indischer Abstammung nach Kerala. Sie erläutert die faszinierende Philosophie und den therapeutischen Ansatz dieser Jahrtausende alten Lehre, die im Westen wenig bekannt ist, obwohl sie schon lange vor der modernen Schulmedizin entstand.
"WunderWelten" zeigt, wie sich Ayurveda im Laufe der Zeit entwickelt hat und welche Möglichkeiten sie zur Heilung moderner Krankheiten eröffnet.
Mo, 12.11.07, ARTE
19:00-19:45
Erfinder der Wellness: das alte Rom
(1): Das alte Rom
Die traditionelle chinesische Medizin, Ayurveda aus Indien und die Wasser- und Kuranwendungen aus dem alten Rom erleben heute weltweit einen enormen Boom. Sie entsprechen den menschlichen Bedürfnissen und auch den Erfordernissen der ganzheitlichen Medizin mehr als es der westlichen Schulmedizin möglich ist.
Im römischen Reich waren öffentliche Bäder luxuriöse Wellness-Tempel, so groß wie Kathedralen. Der tägliche Besuch war eine Selbstverständlichkeit. Es ging nicht nur um Hygiene, sondern um Gesundheitsvorsorge, wie sie auch heute wieder praktiziert wird. Darüber hinaus spielte die Ernährung im alten Rom eine erstaunlich große Rolle. Die Dokumentation erzählt, wie die römischen Legionäre von antiken Wassermeistern in Bädern fit gehalten wurden. Und sie macht deutlich, dass die gesunde Ernährung der alten Römer uns heute noch sehr modern erscheint. Schauplätze der Dokumentation sind Ausgrabungsorte im englischen Bath, die Villa Borg in Deutschland und verschiedene Orte in Italien.
----------
Di, 13.11.07, ARTE
19:00-19:45
(2): Das alte China
Die traditionelle chinesische Medizin, Ayurveda aus Indien und die Wasser- und Kuranwendungen aus dem alten Rom erleben heute weltweit einen enormen Boom. Sie entsprechen den menschlichen Bedürfnissen und auch den Erfordernissen der ganzheitlichen Medizin mehr als es der westlichen Schulmedizin möglich ist.
Die Dokumentation verfolgt die Spuren zu den historischen Wurzeln der traditionellen chinesischen Medizin . Unter Qin Shi Huang, dem ersten chinesischen Kaiser, entstand vor 2.300 Jahren eine Art Gesundheitsbibel, die bis heute Grundlage für die TCM-Ausbildung ist. Bei Ausgrabungen wurden in alten Kaisergräbern nicht nur die weltberühmten Terracotta-Soldaten entdeckt, sondern auch Akupunkturnadeln. Neben diesen historischen Nachweisen liefert die Dokumentation auch wissenschaftliche Beweise über die Wirksamkeit der Akupunktur. An der Wiener Universitätsklinik wurde mit einem Positions-Emissions-Tomographen gedreht, wie Akupunkturnadeln die Hirnregionen beeinflussen und wie Schmerz-Patienten durch diese Behandlung schmerzfrei werden können.
Besonders spektakulär ist die Erfolgsgeschichte des Beifuß-Krautes, das in der chinesischen Medizin schon vor 2.000 Jahren eingesetzt wurde. Es ist vermutlich das beste Mittel auf der Welt gegen Malaria. So setzt auch die Weltgesundheitsorganisation WHO nach umfangreichen Studien all ihre Hoffnungen auf Beifuss. Noch gibt es weltweit 500 Millionen Malaria-Kranke, doch kaum noch Erkrankungen in China - dank des Beifuß-Krautes, das nun auch international anerkannt ist.
-------
Mi, 14.11.07, ARTE
19:00-19:45
(3): Das alte Indien
Die traditionelle chinesische Medizin, Ayurveda aus Indien sowie die Wasser- und Kuranwendungen aus dem alten Rom erleben heute weltweit einen enormen Boom. Sie entsprechen den menschlichen Bedürfnissen und auch den Erfordernissen der ganzheitlichen Medizin mehr als es der westlichen Schulmedizin möglich ist.
In Indien wurde bereits vor 4.000 Jahren eine Art "Röntgen"-Verfahren entwickelt. Dabei konnten mit Hilfe von Termiten-Erde Knochenbrüche und innere Krankheiten auf der Haut sichtbar gemacht werden. Die Archäologen von der Universität Baroda haben bei einer archäologischen Ausgrabung in Gujarat einen befestigten Stützpunkt aus der wenig bekannten Indus-Zeit vor 4.000 Jahren gefunden, der den Handelsweg nach Babylon sicherte. Bei dieser Ausgrabung entdeckten die Archäologen auch Nachweise für die Anfänge des Ayurveda.
Ebenso Aufsehen erregend sind aus medizinischer Sicht Untersuchungen in Tübingen und an der Klinik Essen-Mitte, bei denen die Erfolge der indischen Heilsysteme mit modernen, wissenschaftlichen Methoden nachgewiesen werden, zum Beispiel die Wirkung von Yoga und Weihrauch. Rätselhaft und unheimlich bleibt dagegen die Macht der Marma-Gurus, die mit ihrem Wissen über besonders empfindliche Körperstellen durch bloßes Handaufdrücken angeblich ihre Klienten heilen oder töten können. Marma-Gurus praktizieren in Indien bis heute. Ihren Vorgängern wurden unter der britischen Besatzungszeit aus Furcht vor ihren magischen Kräften die Hände abgehackt.
-------
Ich habe absichtlich die ganze Reihe hier aufgeführt, da ich denke, es ergeben sich interessante Parallelen..
CP
- 08 Nov 2007, 1:40 pm
