INDIA - Prospects in Central Europe

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  • Michael Rajiv Shah
    Michael Rajiv Shah    Premium Member   Group moderator
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    INDIA's SPACE RACE
    Die indische Regierung will sich mit Schnäppchenangeboten auf dem Markt für den Weltraumtransport kommerzieller Satelliten etablieren. Dazu schickt die asiatische Wirtschaftsmacht eine erste Sonde zum Mond.

    Indien ist auf den Weg zum Mond. Um 6.22 Uhr hob am Mittwoch früh im Weltraumbahnhof Satish Dhawan nördlich der Millionenmetropole Chennai (früher: Madras) die Sonde Chandrayaan-1 ohne Probleme ab und erreichte 19 Minuten später die Umlaufbahn. Ministerpräsident Manmohan Singh sagte, Indien sei stolz auf seine Wissenschaftler: "Die ganze Nation zieht vor Ihnen den Hut."

    Chandrayaan-1 ist der erste Schritt eines ambitionierten indischen Mondprogramms. Für das Jahr 2011 ist in Kooperation mit Russland der Start der Sonde Chandrayaan-2 geplant. Dann soll ein unbemanntes Raumschiff auf dem Mond landen und den Erdtrabanten näher erkunden. Das wirtschaftlich aufstrebende Land unterstreicht mit dem gestrigen Start seine technische Kompetenz - und seinen Willen, auf dem Markt für den Weltraumtransport kommerzieller Satelliten Fuß zu fassen.

    An Bord der internationalen Forschungssonde befinden sich auch Instrumente aus Deutschland, Bulgarien und den USA. Sie soll in etwa 16 Tagen die Umlaufbahn des Mondes erreichen und zwei Jahre in 100 Kilometern Höhe um ihn kreisen. Die Wissenschaftler erhoffen sich neue Erkenntnisse über die Zusammensetzung des Mondgesteins, die Rückschlüsse auf die Entstehung des Erdtrabanten zulassen - sowie neue Mondkarten. Die bisherigen stammen noch von den amerikanischen Apollo-Missionen Ende der 60er-Jahre.

    Die knapp 1400 Kilogramm schwere Sonde wird selber nicht auf dem Mond landen. Chandrayaan-1 soll aber ein kleineres Gerät namens Moon Impact Probe (MIP) zum kontrollierten Crash auf den Mond schicken. Diese 35-Kilo-Sonde mit den Ausmaßen eines Computermonitors wird während des Absturzes Nahaufnahmen vom Mond machen. Sie soll außerdem Daten sammeln, die bei der Vorbereitung einer späteren Mondlandung helfen.

    Bilderserie: Indien auf dem Weg zum Mond

    Mit Kosten von gerade einmal 86 Mio.$ ist die indische Mondmission die billigste aller Zeiten. Der Start der japanischen Kayuga-Mission im vergangenen Jahr kostete mit 480 Mio.$ fast das Sechsfache. Selbst Chinas Chang'e-1-Projekt war 2007 mit 187 Mio. $ vergleichsweise teuer. Mit den niedrigen Preisen erhofft Indien sich einen sicheren Platz im Geschäft mit den jährlich etwa 20 bis 25 kommerziellen Raketenstarts. Bislang teilen sich weitgehend die USA, Russland, China und die Europäische Weltraumagentur Esa den Markt.

    Spätestens im Jahr 2015 werde Indien auch erstmals zwei Astronauten ins All schicken, versprach der Chef der Indischen Raumforschungsorganisation, Madhavan Nair, nach dem geglückten Start von Chandrayaan-1. Sie sollen mindestens eine Woche im All bleiben. "Das wird uns etwa 2,44 Mrd.$ kosten", sagte Nair. Zum Vergleich: Ein Start der Saturn-Mondraketen der USA würde heute etwa 46 Mrd. $ kosten. 2020 könnte dann die erste indische Mondlandung erfolgen.

    Bislang haben die asiatischen Nachbarn Japan und China allerdings die Nase vorn. Im September hatte China als dritte Nation nach Russland und den USA einen Astronauten zum Weltraumspaziergang geschickt. Peking hat mehrfach das Ziel verkündet, eine bemannte Mission zum Mond zu senden. Zudem will China als Konkurrenz zur Internationalen Raumstation (ISS) ein eigenes Weltraumlabor bauen. Japan plant ebenfalls bis zum Jahr 2020 eine bemannte Raummission.

    Die Anfänge der indischen Raumfahrt reichen bis in das Jahr 1963 zurück. Seither hat Indien zahlreiche Trägerraketen entwikkelt, bisher aber nur eigene Satelliten in verschiedene Erdumlaufbahnen geschossen. Ein eigenes Raumfahrtprogramm gilt unter den asiatischen Wirtschaftsmächten als Symbol nationaler Stärke.

    Quelle: http://www.ftd.de/politik/international/:Aufstieg-des-Subkon...
    mehr: http://news.google.de/?ncl=1255233864&hl=de
  • Michael Rajiv Shah
    Michael Rajiv Shah    Premium Member   Group moderator
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    Moon, here we come
    AHMEDABAD: Five... four... three... two... one... zero — the engines revved up and in a flash, Chandrayaan-1 was soaring into sky from the Sriharikota base in Andhra Pradesh. Nearly 1700 km away at the Indian Space Research Organisation (ISRO) and Physical Research Laboratory (PRL) campuses in Ahmedabad, first there was pindrop silence and then thunderous applause.

    Scientists and support staff sat on the edge of their seats long before 6.20 am, the scheduled time of the blast-off, their eyes glued to the giant screen at the PRL auditorium on Wednesday, witnessing this moment of glory.

    Soon afterwards, rounds of congratulations started with shouts of 'We did it'! and 'Here we arrive on moon'! For, ISRO had made a historic beginning of India's first scientific mission to the moon.

    "It was as nail-biting a finish like a cricket match. We were waiting for that final thrust, like that sixer off the last ball of the match to propel us for a great win. I was completely glued to the giant screen and could not bat an eyelid," said a project scientist.

    "Scientists by nature are not superstitious but I did not clap till Chairman ISRO Madhavan Nair announced the successful launch of Chandrayaan-1,"added this scientist.

    AR Prasanna, former dean, PRL, an early riser, eagerly waiting for the final countdown at Gujarat Science city said, "This is for the first time I watched TV early in the morning as I did not want to miss this proud moment. The launch was beautiful and a remarkable sight to watch."

    Space Applications Centre (SAC) and PRL have designed and developed three payloads for the Chandrayaan-1. Both the institutes will be involved in the data analysis received from the payloads.

    Source: http://timesofindia.indiatimes.com/Ahmedabad/Moon_here_we_co...
    more: http://news.google.de/news?hl=en&ie=UTF-8&ncl=125480...
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