INDIA - Prospects in Central Europe

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  • Michael Rajiv Shah
    Michael Rajiv Shah    Premium Member   Group moderator
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    Kalaripayatt - eine indische Kampfkunst
    von Adrian Nayyar
    http://sports.indian-network.de/artikel/andere/kalaripayatt....

    Kalaripayatt ist vor allem im Süden Indiens verbreitet und setzt sich aus den Wörtern Kalari (Malayalam: Schule) und Payattuka (Malayalam: anstrengen, kämpfen, üben) zusammen.

    Die Geschichte des Kalaripayatt reicht weit zurück, es gilt als eine der ältesten Kampfsportarten der Welt. Es wird vermutet, dass während der großen Schlachten zwischen den südindischen Königreichen der Cheras und Cholas im 11. Jahrhundert sich die damaligen südindischen Kampfstile mit nördlichen Stilrichtungen vermischt haben; die daraus entstandene Form ist das Kalaripayatt wie man es heute vorfindet.

    Da die Ausübung während der britischen Kolonialherrschaft strengstens verboten war, waren nur einige wenige bereit die alten Traditionen im Untergrund am Leben zu erhalten. Erst Anfang der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts kam in Südindien ein allmähliches Interesse an den alten Lehren auf. Verstärkt durch die enorme Nachfrage nach internationalem Kampfsport, der seit den 70er Jahren stetig anwächst, feiert das Kalaripayatt nun endlich sein Revival.

    Schon seit einigen Jahren prügeln sich die Filmstars in diversen südindischen Filmen und selbst in einigen wenigen Hindiproduktionen ganz im Stile des Kalaripayatts, so dass man auch international zunehmend an diesem „neuartigen“ Kampfsport Gefallen findet.

    Tatsächlich hat Kalaripayatt schon vor langer Zeit nicht nur die Kultur seiner Heimat Kerala, sondern auch die benachbarter Länder wie China und dessen Shaolin Kampfkunst und Tradition beeinflusst.

    Heutzutage findet man zwei große Stile des Kalaripayatts vor: den nördlichen Vadakkan-Stil, der in Nord- und Zentralkerala praktiziert wird und den südlichen Thekkan-Stil, der in den südwestlichen Distrikten Tamil Nadus gelehrt wird. Nur im Grenzgebiet zwischen diesen beiden Bundesstaaten kam es zu einer Mischung aus beiden Stilrichtungen, aus der wiederum selbst weitere Techniken hervorgegangen sind.

    Die nördliche Variante zeichnet sich vor allem durch hohe Sprünge und Tritte aus. Bei Schlägen und Blöcken werden die Arme beinahe komplett ausgestreckt, die Deckung erfolgt in tiefer Position und Ausfallschritte sind sehr weit. Ursprünglich wurde das nördliche Kalaripayatt von der Kriegerkaste Keralas, den Nair bzw. Nayar ausgeübt. Zur Heilung der vielen Knochenbrüche und Verletzungen, die die Kämpfer dabei erlitten, wurde die ayurvedische Medizin Keralas angewendet. Die Meister des Kampfes wurden so auch Meister der Medizin.
    Anders als bei fernöstlichen Dojos, dient der Kalari, der sich beim nördlichen Stil in einem Gebäude befindet, so auch noch heutzutage nicht nur als Kampfplatz, sondern auch als Sprechzimmer des Meisters, der zugleich auch den Dorfarzt darstellt. Da der nördliche Stil traditionell relativ geheim gehalten wurde, fand und findet teilweise auch heute nochTraining nur nachts statt.

    Der südliche Stil hingegen wird in den Dörfern an einem zentralen Ort, im Freien und am Tag ausgeführt. Kennzeichen der „tamilischen Variante“ sind viele kreisartige Bewegungen, wenig Sprünge dafür umso mehr kräftige und härtere Schläge. Der südliche Stil erscheint in seiner Ausführung weniger grazil, hier wird eher Wert auf eine solide Stellung des Kämpfers gelegt, die Schläge sind direkter, die Kämpfe wirken rauer.

    Auch die Meister des Thekkans, die Gurukals, sind zugleich Meister auf medizinischer Ebene. Ihr Wissen basiert jedoch nicht auf dem Ayurveda, sondern dem Siddha Vaidyam, der alten, dravidischen Medizin.

    Egal ob im Norden oder im Süden, die herkömmliche Laufbahn eines Kalaripayatt-Schülers beginnt in der Regel im Alter von sieben Jahren, die Ausbildung bis hin zum Meistertitel Gurukal, ist dabei in vier Phasen unterteilt.

    Der Lehre beginnt mit dem Meithari (Tamil: mei=Körper). Durch bestimmte Dehnungsübungen werden die untrainierten Körper der Schüler flexibler, die Anwendung von Ölmassagen aus dem Ayurveda macht sie zusätzlich geschmeidig. Erst wenn der Schüler über erforderliche Konditionen verfügt und ihn der Gurukal physisch als tauglich befindet, kann mit dem eigentlichen Kampftraining begonnen werden, dem Kolthari. Der Schüler übt sich erstmals im Umgang mit diversen, hölzernen Waffen. Wenn er diese vollkommen beherrscht, öffnet sich für ihn ein Waffenarsenal aus Metal - der Startschuss zum „Kriegstraining“, dem Ankathari.

    Da die Körper der Kämpfer anders als beim Fechten von keinerlei Panzerung geschützt sind, sondern lediglich in Lendentücher gehüllt sind, kann das Hantieren mit den scharfen Waffen zu sehr schweren bzw. tödlichen Verletzungen führen. Einem Kalaripayatt-Schüler wird daher ab diesem Zeitpunkt der Ausbildung äußerste Konzentration und Selbstbeherrschung abverlangt.

    Am Ende des Ankathari spezialisiert sich jeder Schüler in der Regel auf eine bestimmte Waffe seiner Wahl, um durch langjähriges Training daran zum Meister zu werden. Als Waffe der allergrößten Gurukals gilt das Urumi oder Chuttuval, ein langes, elastisches Schwert. Da hier jede Bewegung des Körpers zu 100% stimmen muss, wagen sich nur absolute Profis mit langjähriger Erfahrung an diesen Gegenstand.

    Die letzte Station der Ausbildung stellt der Kampf mit bloßer Hand da. Im Verumkai werden verschiedene Schläge und Blöcke gelehrt, doch nur demjenigen Schüler dem der Gurukal absolutes Vertrauen schenkt, wird in das große Geheimnis des Marmam, eingeweiht. Es handelt sich hierbei um das Wissen der genauen Lage der vitalen Punkte des menschlichen Körpers. Schon leichte Schläge auf diese Stellen können einen Menschen lähmen oder sogar töten.

    Es wäre schön wenn diese großartige Kampfkunst nun endlich auch außerhalb der Grenzen Keralas und Indiens bekannt wird. Zu hoffen bleibt jedoch, dass mit den Geheimnissen dieser Kunst auch trotz kommerzieller Verlockungen weiterhin so behutsam umgegangen wird, so dass Kalaripayatt auch in Zukunft den Menschen hilft und nicht schadet.

    Quelle: THEINDER.net
    http://sports.indian-network.de/artikel/andere/kalaripayatt....
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    Prema Somayya
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    Re: Kalaripayatt - eine indische Kampfkunst
    Hi,
    I'm getting abit tired of this. If you people out there are interested to include / reach out to the non-german speaking /reading folks of the world then please just have an english version / translation as well!

    Thanks & Cheers.
  • Michael Rajiv Shah
    Michael Rajiv Shah    Premium Member   Group moderator
    The company name is only visible to registered members.
    Re^2: Kalaripayatt - eine indische Kampfkunst
    try this please
    http://de.babelfish.yahoo.com/translate_url?doit=done&tt...

    might not be absolutely correct, but works

    All the best
    Michael Rajiv
  • Jens Mügge
    Jens Mügge    Group moderator
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    Re^2: Kalaripayatt - indian martial art
    Prema Somayya schrieb:
    Hi,
    I'm getting abit tired of this. If you people out there are interested to include / reach out to the non-german speaking /reading folks of the world then please just have an english version / translation as well!
     
    Thanks & Cheers.

    Hello Prema Somayya - I understand what you mean. I have to same issue with some Germans in my OMN. They wrote me - I don't want received emails from you. It is all in German. But sometimes I have to write a broadcast message. Yesterday in Hindi, French, Dutch ... English and German. Only one sentence: Welcome on OMN - please read this: http://... - for this translation I used http://translate.google.com/translate_t# but yahoo seems to be better. So I use this translator. If I have time I will check it out with http://www.dict.cc/ - this translator is awesome!

    So the result of this worthwhile article:


    Kalaripayatt is particularly in the south of India common and sits down from the words Kalari (Malayalam: School) and Payattuka (Malayalam: exert, fight, practice) together.

    The history of the Kalaripayatt hands back far, it is considered as one of the oldest kinds of combat haven of the world. It is assumed that during the large battles between the southIndian kingdoms of the Cheras and Cholas in the 11. Century the southIndian combat styles at that time with northern style directions mixed themselves; the form developed from it is the Kalaripayatt like one it today finds.

    Since the practice was forbidden during British colonial rule strengstens, only some few were to be received ready the old traditions in the underground alive. Only at the beginning of the 20's of the last century arose in south India a gradual interest in the old teachings. Strengthened by the enormous demand for international combat haven, which constantly increases for the 70's, the Kalaripayatt celebrates now finally its Revival.

    Already for some years filming acre in various southIndian films and even in some few Hindiproduktionen completely in styles of the Kalaripayatts flog themselves, so that one finds new “ combat haven favour also internationally increasingly in this „.

    Actually Kalaripayatt does not only have already long ago the culture of its homeland Kerala, but also those neighbouring countries such as China and its Shaolin combat art and tradition affects.

    Nowadays one finds two large styles of the Kalaripayatts: the northern Vadakkan style, one practices to that in north and Zentralkerala and the southern Thekkan style, which is taught in the southwest districts Tamil Nadus. Only in the border area between these two Federal States it came to a mixture from both style directions, from which again even further techniques came out.

    The northern variant is characterised particularly by high leaps and footsteps. With impacts and blocks the arms are stretched almost completely, covering effected in deep position and Ausfallschritte are very far. Became original the northern Kalaripayatt of the Kriegerkaste Keralas, which Nair and/or Nayar expenditure-practices. For the healing of the many fractures and injuries, which suffered the fighters thereby, the ayurvedische medicine Keralas was used. The masters of the fight became so also masters of the medicine.
    Differently than with eastern Dojos, the Kalari, which is with the northern style in a building, serves so also still nowadays not only than combat place, but also than consulting rooms of the master, who represents also the village physician at the same time. Since the northern style was kept traditionally relatively secret, and takes place partly also today still training found only at night.

    The southern style however is implemented in the villages at a central place, in the free one and on the day. Characteristics „ of the tamilischen variant “ are many circle-like movements, few leaps for it all the more strengthen and harder impacts. The southern style appears in its execution grazil, here rather value on a solid position of the fighter is put less, the impacts is more direct, the fights works more rauer.

    Also the masters of the Thekkans, the Gurukals, are at the same time masters on medical level. Their knowledge is based however not on the Ayurveda, but the Siddha Vaidyam, the old, dravidischen medicine.

    All the same whether in the north or in the south, which begins conventional career of a Kalaripayatt pupil usually at the age of seven years, which are training up to the Meistertitel Gurukal, thereby divided into four phases.

    The teachings begins with the Meithari (Tamil: more mei=Körper). By certain stretch exercises the untrainierten bodies of the pupils become more flexible, the use of Ölmassagen from the Ayurveda make them additionally supple. Only if the pupil has necessary conditions and finds him the Gurukal physically as suited, can be begun with actual combat training, the Kolthari. The pupil practices for the first time in handling various, wooden weapons. If it controls these perfectly, a weapon arsenal from Metal opens - the starting signal to „ war training “, the Ankathari for it.

    Since the bodies of the fighters are protected no armoring differently than when fencing, but only, can a being busy with the sharp weapons heavy and/or fatal injuries are wrapped in Lendentücher too much lead. From there starting from this time of the training extreme concentration and self-control are demanded from a Kalaripayatt pupil.

    At the end of the Ankathari each pupil usually specializes in a certain weapon of his choice, in order to become by training of many years to it the master. As weapon of the all-largest Gurukals the Urumi or Chuttuval, a long, flexible sword is considered. Since each movement of the body must be correct here to 100%, only absolute professionals with experience of many years dare themselves to this article.

    The last station of the training places the fight with bare hand there. In the Verumkai different impacts and blocks are taught, but only to that pupil that the Gurukal absolute confidence gives, into the large secret of the Marmam, one inaugurates. It concerns here the knowledge of the exact situation of the vital points of the human body. Already light impacts on these places can immobilize or even kill humans.

    It would be beautifully if this great combat art now finally also outside of the borders Keralas and admits of India becomes. To hope it remains however that with the secrets of this art also despite commercial temptations further so carefully one goes around, so that Kalaripayatt helps also in the future humans and does not harm.
  • Michael Rajiv Shah
    Michael Rajiv Shah    Premium Member   Group moderator
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    Re^2: Kalaripayatt - eine indische Kampfkunst
    Dear Prema ...

    you asked me where to find Kalari Masters.

    He you have the list of 22 XINGonians with KALARI & Kalarippayat within their profile:

    https://www.xing.com/app/search?op=search&no-cache=1&...

    I'll contact them and ask them to get members of the group. So that you'll get answers on your questions about Kalari. Three of them are here and my contacts:

    https://www.xing.com/profile/Norbert_Cadez
    https://www.xing.com/profile/Karin_Cadez
    https://www.xing.com/profile/Kai_Hitzer

    one is my last Master from Cologne

    https://www.xing.com/profile/Raju_Karamban

    All the best from Vienna

    http://www.shah-shah.net
    Michael Rajiv Shah