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http://www.infonitor.de/Medienanalyse/2009/11/25/179690/repo...
Schlussfolgerungen zu dieser Analyse:
Der Milliarden-Deal auf dem Schweizer Telekommarkt regte die Suche bei Google News nach den Stichworten Schweiz und France Telecom oder Swisscom an. Das Resultat ist eine nahezu doppelt so hohe Nennungspräsenz von France Telecom gegenüber Swisscom in der Artikelumgebung.
Der französische Telekomunikationskonzern France Telecom legt die Geschäfte seiner Tochter Orange mit der dänische TDC-Tochter Sunrise zusammen, um dem führenden Telekommunikationsanbieter Swisscom stärker Paroli bieten zu können. France Telecom kauft 75% der Anteile von Sunrise und wird damit Haupteigner des neuen Unternehmens sein. Die fusionierte Einheit dürfte einen Marktanteil von knapp 40% am schweizerischen Mobilfunkmarkt haben, während Swisscom die übrigen 60% hält.
Mit der heutigen Meldung über den Zusammenschluss stieg die Präsenzkurve mit 162 Artikeln zum angefragten Themenkreis sprunghaft an.
Der Gesamtüberblick lässt gut erkennen, dass France Telecom fast ausschließlich seine Nennungen aus der aktuellen Berichterstattung zieht.
Der Vergleich beider Namen zeigt mit 13% Titeltreffern für France Telecom und 12% für Swisscom zunächst eine ausgeglichene Präsenz. In der Trefferumgebung bekommt France Telecom mit 66% aber eine beinahe doppelt so hohe Trefferquote wie Swisscom (34%).
Das Badische Tageblatt publizierte die meisten Artikel (21), boerse.de platzierte die meisten Pressemitteilungen (12). Die häufigste Schlagzeile (50) war „Orange übernimmt Sunrise in der Schweiz“, die in der Liste der Top Aktualität im mittleren Feld der oberen Hälfte liegt.
In den Titelwortwolken stehen mit Orange und Sunrise die beiden Tochterunternehmen im Mittelpunkt, die fusionierten. Andere titelten, dass TDC und France Telecom ihr Schweiz-Geschäft bündeln. Fusion ist ein weiteres Synonym hierfür.
In den tagclouds zur Trefferumgebung wird deutlich, welche Konsequenzen die Fusion hat: France Telecom steigt mit der TDC-Tochter zum zweitgrößten Anbieter von Telefondiensten in der Schweiz auf. Der Aktienhandel berichtete, dass sich die Titel von Swisscom in der Schweiz zunächst unbeeindruckt von der Fusion der Konkurrenten zeigten.
Angesichts geringer Wachstumsaussichten in den europäischen Märkten suchen die Telekommunikationskonzerne derzeit nach Wegen, ihre Kosten zu senken und ihre Rentabilität zu steigern. Dabei entscheiden sich einige Unternehmen zur Übernahme von Konkurrenten, wie im dargestellten Fall France Telecom. Der Zusammenschluss wird eine starke Wettbewerbsbelebung nach sich ziehen, wovon letztlich der Kunde profitieren kann.
NEWBASE infonitor
Jennifer Hopp
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Schlussfolgerungen zu dieser Analyse:
Die aktuelle Diskussion um die Vertragsverlängerung für den ZDF-Chefredakteur initiierte eine Suchabfrage bei Google News nach den Schlagworten ZDF und Vertragsverlängerung in Verbindung mit den Namen Koch oder Brender. Brender steht eindeutig im Blickpunkt des Interesses und bekommt daher eine wesentlich höhere Präsenz als Koch.
Seit Monaten wird hinter den Kulissen um eine Vertragsverlängerung für ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender gerungen. CDU-Politiker, allen voran Hessens Ministerpräsident Roland Koch, vertreten im Verwaltungsrat des Senders, hatten sich wegen der Quotenentwicklung im Informationsbereich gegen eine Vertragsverlängerung Brenders im nächsten Jahr ausgesprochen. Über die von Intendant Markus Schächter gewünschte Verlängerung der Amtszeit Brenders muss bis Ende März 2010 entschieden werden.
Nach der Parteinahme am Wochenende durch führende deutsche Staatsrechtler für Brender gab es erneut einen Zuwachs an Berichten (113 Artikel am 22.11.).
Wie oben bereits erwähnt, ist Brender eindeutig nennungspräsenter als Koch. Im Titel sind das 72% (Koch 13%), in der Trefferumgebung 67% (Koch 23%).
Am häufigsten berichtete WELT online (neun Artikel) über den Themenkreis. „Die „causa Brender“ geht mit Tempo auf die Zielgerade“ ist die meist publizierte Schlagzeile (64 Artikel), die in der Liste der Top Aktualität sehr weit oben steht. Der aktuellste Titel ist hier „Fall Brender – Koch versucht Anschlag auf Rundfunkfreiheit“ (2).
Die Titel-Wortwolken machen deutlich, dass Brender, der ZDF-Chefredakteur (Chefredakteur) im Zentrum der Diskussion steht. Seit dem Wochenende bekommt er Unterstützung von 35 Staatsrechtlern, die in einem offenen Brief ihre Sorge über die zunehmende Macht der Politik im öffentlich-rechtlichen Rundfunk kommunizieren und Koch und deren politische Einflussnahme kritisieren.
In den tagclouds zur Trefferumgebung wird der kommende Freitag genannt, an dem das Gremium über die Vertragsverlängerung entscheiden wird, ob Brender über März 2010 hinaus ZDF-Chefredakteur bleibt.
Die Personalie ist ein explosiver medienpolitischer Streitfall, seitdem der hessische Ministerpräsident Roland Koch in einem Interview ein Fragezeichen hinter die Vertragsverlängerung setzte. Inzwischen wird sogar von einem offenkundigen Versuch geredet, einen unabhängigen Journalisten zu verdrängen und den Einfluss der Parteipolitik zu stärken. Andere gehen noch weiter und sprechen von einer Krise der Rundfunkfreiheit, des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der zum Staatsfunk wird. Die Entscheidung am Freitag wird also mit einer Mischung aus Spannung und Sorge über die politschen Verwicklungen erwartet werden.
NEWBASE infonitor
Jennifer Hopp
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Schlussfolgerungen zu dieser Analyse:
Die Entscheidung des EU-Sondergipfels in Brüssel für die Neubesetzung der Spitzenposten regte eine Suche bei Google News an nach den Stichworten Brüssel in Verbindung mit den Namen Rompuy oder Ashton. Das Ergebnis der Präsenzanalyse zeigt einen leichten Vorsprung Rompuys vor Ashton.
Zum Abschluss des Brüsseler Sondergipfels haben die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union am frühen Donnerstagabend gewählt und die Spitzenpositionen vergeben: Der belgische Ministerpräsident Herman Van Rompuy wird erster ständiger EU-Ratspräsident, die Britin Catherine Ashton die Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik und ist damit quasi EU-Außenministerin. Der Wahl von Ahton und Van Rompuy war ein wochenlanges Postengeschacher unter den 27 EU-Staaten voraus gegangen. Erst nachdem die großen Länder Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien ihre Unterstützung signalisiert hatten, schlug die den EU-Vorsitz führende schwedische Regierung den Belgier und die Britin vor.
Der Präsenzverlauf zeigt, dass es bereits vor gut einer Woche erste Berichte mit Mutmaßungen zur Besetzung der o.g. Ämter gab. Am 10.11. wurden dazu 92 Artikel, am 11.11. bereits 140 Artikel publiziert. Gestern, 19.11., gab es mit 308 Artikeln einen erheblichen Zuwachs, der sich heute fortsetzte mit bis dato (9:56h Analyse erstellt) 389 Artikeln.
Der Gesamtüberblick lässt gut erkennen, dass sich beide Namen erst in der aktuellen Berichterstattung wiederfinden. Lediglich der Name Rompuy fiel in der Vorberichterstattung (s.o.) in 13 Artikeln.
Der Vergleich beider Namen in der relativen Darstellung verdeutlicht zunächst, dass Rompuy nur eine geringe Mehrzahl von Nennungen im Titel der Artikel hat, 7% gegenüber 6% für Ashton. In der Trefferumgebung kann er seinen Vorsprung leicht ausbauen und bekommt 33% der Treffer, Ashton 24%.
Das Badische Tageblatt berichtete mit Abstand am häufigsten (61 Artikel). „EU-Gipfel einigt sich auf neues Führungsduo“ ist die meist platzierte Schlagzeile (84 Mal), die in der Liste der Top Aktualität auch an der Spitze steht.
In der Liste der häufigsten Titelworte wird sichtbar, dass der EU-Sondergipfel (EU-Gipfel) mehr im Mittelpunkt der Berichterstattung steht als zunächst nur die Namen der Spitzenkandidaten. Hier ist dann eher vom Führungsduo, der EU-Spitze, aber hauptsächlich von der neuen politischen Führung die Rede. Neben dem Belgier Van Rompuy und der Britin Ashton wird Alema genannt, ein Italiener, der im Vorfeld (10./11.11.) als EU-Außenminister gehandelt wurde.
In den tagclouds zur Trefferumgebung ist ersichtlich, dass Herman Van Rompuy nennungspräsenter ist als Ashton. Des Weiteren haben die EU-Staats- und Regierungschefs, die Ashton und Rompuy in ihre neuen Ämter gewählt haben, ebenfalls einen hohen Stellen- und Nennungswert.
Mit dem Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags ab dem 1. Dezember 2009 bekommt die Europäische Union nun erstmals einen ständigen Ratspräsidenten und eine Art Außenministerin. Beide sind auf EU-Ebene unbeschriebene Blätter und nur wenig bekannt. Besonders vor diesem Hintergrund wird es weiterhin interessant sein zu verfolgen, wie die neue EU-Kommision mit der neu gewählten Spitze ihre Arbeit ab dem kommenden Jahr aufnehmen und ausführen wird.
NEWBASE infonitor
Jennifer Hopp
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09/11/25 [Wirtschaft/Google News Analyse] France Telecom tritt gegen Swisscom an – mehr Wettbewerb auf schweizer Telekommarkt?
Jennifer Hopp, 25/11/2009, 16:46
09/11/23 [Medien/Google News Analyse] Streit um ZDF-Chefredakteur: Koch gegen Brender – ein Angriff auf die Rundfunkfreiheit?
Jennifer Hopp, 23/11/2009, 18:02
09/11/20 [EU/Google News Analyse] Sondergipfel in Brüssel: Rompuy und Ashton das neue EU-Duo – eine Spitze mit Führungsstärke?
Jennifer Hopp, 20/11/2009, 12:33
09/11/18 [Medien/Google News Analyse] Cross-Media: Burda vernetzt sich mit Xing – wer hat den größeren Nutzen?
Jennifer Hopp, 18/11/2009, 16:59
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