Information & Document Management

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  • Rolf Schmoldt
    Rolf Schmoldt    Premium Member
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    Hat mich interessiert, da es im Umfeld von Prof Dr. Herberger veröffentlicht wurde.

    Wirklich interessant bis Abschnitt C einschließlich, danach ufert es leider in die übliche theoretische Angstmache aus, mit integrierten Lösungsansatz DE-Mail.
  • Dr. Martin Bartonitz
    Dr. Martin Bartonitz    Premium Member   Group moderator
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    "Angst machen." Herr Schmold, dass ist uraltes Marketing-Ritual:
    Erzeuge erst die Angst, dass etwas passieren kann. Dann biete die Versicherung an.
    Geht auf allen Ebenen so. Pssst, darf man nur nicht laut sagen ;-)
    Martin Bartonitz
  • Jörg-Matthias Lenz
    Jörg-Matthias Lenz    Premium Member
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    @Herr Schmoldt & Herr Bartonitz :

    Vielleicht ist es es sogar nicht nur "theoretische Angstmache" sondern "gezielter Einsatz von FUD". Laut Wikipedia stammt diese Strategie aus der IT-Welt
    http://en.wikipedia.org/wiki/Fear,_uncertainty_and_doubt

    Geht "Elektronische Rechnung ohne Angst" ... und ohne qual. Signatur?

    Wohl ja: Stefan Groß von Peters, Schönberger & Partner referierte im Mai 2012 unter dem Titel "Keine Angst vor elektronischen Rechnungen: Die neue Rechtslage aus Sicht der Steuerberatung" auf der BITKOM-Roadshow "Elektronischer Rechnungsaustausch"
    http://de.amiando.com/ecm_roadshow.html?page=647458

    Der ausführliche Vortrag ist als PDF-Dokument zum kostenlosen Download zur Verfügung unter
    http://de.amiando.com/eventResources/I/d/o9RruwpIWqIyNm/Vort...

    Groß bestätigt auch die im Zuge dieser Diskussion auf XING von Dr. Martin Bartonitz getroffene Aussage: "Innerbetriebliches Kontrollverfahren: Von jedem Unternehmen machbar, wahrscheinlich bereits im Rahmen der Rechnungseingangsprüfung vorhanden."

    Für den Zweck der elektronischen Rechnung wäre demnach ein Verfahren wie DE-Mail zwar einsetzbar aber nicht benötigt, genau so wie qual. el. Signaturen.

    Laut Ralph Wiegand, CEO E-Postbrief der Deutschen Post, ist DE-Mail "eine Minimallösung, die nur für eine begrenzte Zielgruppe interessant sein wird, etwa öffentliche Einrichtungen, für die ganz bestimmte Verwaltungsvorschriften gelten."
    (Zitat aus Internet World Business, 29. Mail 2012, Seite 31)
    http://www.internetworld.de/Heftarchiv/2012/Ausgabe-11-2012/...

    Daraus würde ich nun schließen: DE-Mail & Rechnung kann wer mag, müssen muss keiner. Das lässt sich auch so aus dem Vortrag von Stefan Groß herauslesen.

    Die weitere Entwicklung von E-Postbrief und DE-Mail wird in anderen Diskussionssträngen ja bereits diskutiert - und natürlich dann auch wieder auf der DMS EXPO in Stuttgart vom 23. bis 25. Oktober 2012.

    Hier - und in den XING-Foren - wird interessant sein was abseits bezahlter Inhalte (Werbung, Advertorials in Fachzeitschriften, eingekaufte Vorträge auf Konferenzen) im Zuge eines "Reality Checks" an tatsächlichen Erfolgen dieser beiden Verfahren zu berichten ist.

    Erinnert irgendwie alles an die Phase anno 202 - 2005 als noch ganz viele propagierten dass die deutschen Bundesbürger bald alle eine Signaturkarte nutzen werden.



    Jörg Lenz
  • Rolf Schmoldt
    Rolf Schmoldt    Premium Member
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    Jörg-Matthias Lenz schrieb:
     
    Vielleicht ist es es sogar nicht nur "theoretische Angstmache" sondern "gezielter Einsatz von FUD". Laut Wikipedia stammt diese Strategie aus der IT-Welt
    http://en.wikipedia.org/wiki/Fear,_uncertainty_and_doubt

    Eigentlich ist es noch viel schlimmer. Auch die Herren Alexander Seidl / Marc Michael Maisch / Florian Albrecht (soweit ich diese Herren als Autoren identifizieren konnte) sind in einem bestimmten Gedankenbereich gefangen. Aus dem kommt man nicht einfach heraus. Immerhin, das Thema ist inzwischen auch in Passau angekommen.

    Es wäre dazu müßig, die unbewußt "versteckt" aufgestellten alt bekannten Behauptungen erneut wieder auseinanderzunehmen. Insofern kann ich ihrem nachstehenden Kommentar nur zustimmen.

    Erinnert irgendwie alles an die Phase anno 2002 - 2005 als noch ganz viele propagierten dass die deutschen Bundesbürger bald alle eine Signaturkarte nutzen werden.
    Wie sagte man damals: Die Möglichkeit, dass PIN und Karte (natürlich versehentlich) weitergegeben werden könne, spiele bei der rein mathematischen Betrachtung biometrischer Unterschriftsdaten versus PIN keine Rolle, da es sich bei biometrischen Daten nur um Wahrscheinlichkeiten handele, bei einer PIN gäbe es dagegen nur die beiden eindeutigen Zustände: wahr oder unwahr <schön wär's>.

    Noch heute ein echter Brüller ! Allein der Gedanke an diese Aussage treibt mir die Lachtränen in die Augen. Haben wir schon wieder Büttenzeit? Ui, uii, ui, ich muss aufhören, sonst werde ich wieder meinem Ruf gerecht :-)
  • Dr. Martin Bartonitz
    Dr. Martin Bartonitz    Premium Member   Group moderator
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    Rolf Schmoldt schrieb:

    Noch heute ein echter Brüller ! Allein der Gedanke an diese Aussage treibt mir die Lachtränen in die Augen. Haben wir schon wieder Büttenzeit? Ui, uii, ui, ich muss aufhören, sonst werde ich wieder meinem Ruf gerecht :-)
    Das kann gefallen :-)
  • Gerhard Schmidt
    Gerhard Schmidt    Premium Member   Group moderator
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    Nun ist es endlich veröffentlicht, das BMF-Schreiben zur "Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung zum 1. Juli 2011 durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011":

    http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/B...

    Damit dürfte die Diskussion, die uns hier über zweieinhalb Jahre beschäftigt hat, langsam zum Ende kommen.

    Gerhard Schmidt
  • Rolf Schmoldt
    Rolf Schmoldt    Premium Member
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    So sehr ich über ein Jahrzehnt geschimpft und gezetert habe, ich komme nicht umhin, dem BMF für die kaum zu überbietende Eindeutigkeit - und damit der nun im Klartext vorliegenden Bestätigung meiner immer von QES-Verfechtern heftigst kritisierten Ansichten - zu danken, und das ohne Wenn und Aber und auch vollkommen frei jeglicher Polemik.

    Allerdings ist damit erst ein Teil im Umfeld digitaler Signaturen klargestellt, aber immerhin das technische Diktat der SmartCard gebrochen.

    Im digitalen Zeitalter wird es nun Zeit, sich wieder dem BMI und dem BMJ zuzuwenden, damit biometrischen Daten (X,Y, Schreibdruck, Sample Rate) von elektronisch erfassten Unterschriften die gleiche Wertigkeit zugesprochen wird wie den sogenannten auf Papier "verkörperten" Unterschriften und der daraus resultierenden Wertigkeit einer sogenannten Privat-Urkunde gemäß ZPO. Ich erinnere an die Initiative ESMU (Elektronische Signatur mit Unterschrift).

    Allerdings ist das ein Thema außerhalb elektronischer Rechnungen.
  • Dr. Ulrich Kampffmeyer
    Dr. Ulrich Kampffmeyer    Premium Member   Group moderator   Xpert Ambassador
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    ... dann machen wir doch diesen Diskussionsstrang dicht.

    Das BMF schreibt am 2.7.2012: "Umsatzsteuer; Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung zum 1. Juli 2011 durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011." Der Download des Dokumentes: http://bit.ly/PdClrV

    Vielen Dank an alle die zu diesem Thema mitdiskutiert haben!

    Die Moderation
    This post was modified on 06 Jul 2012 at 03:59 pm.