bei größenverstellbaren Skates ist generell wichtig, dass Mittelfuß und Knöchel seitlich gut gehalten werden, also kein seitliches Spiel besteht. Das ist nur eingeschränkt mit dicken Socken machbar, und das solltet ihr vor Kauf gerade bei größenverstellbaren Skates eingehend prüfen.
Einem Umstieg auf flache Skates steht generell nichts im Weg, doch hat es nur Sinn, wenn Deine Tochter vor Allem schnell fahren möchte und Speedskating das Ziel ist. Ansonsten kauft man sich einige Nachteile ein (Wendigkeit, Stabilität). Von großem Vorteil für flache Skates wäre es, wenn Deine Tochter z.B. Kurven mit dem inneren Skate bereits auf der Aussenkante fahren kann (wirkliche Schräglage / keine A-Stellung der Beine). In den Wochen und Monaten nach dem Umstieg ist unbedingt darauf zu achten, dass Deine Tochter bewusst lernt, sauber und gerade auf den Skates zu stehen. Die häufigste Fehlstellung ist das Einknicken der Knöchel, was auf Dauer zu Fehlbelastungen und Gesundheitsproblemen führen kann. Ursachen sind Technikdefizite, oft auch kombiniert mit zu großen Skates. Übungen auf Aussen-/Innenkante der Rollen und Gleichgewichtsübungen (Rollen auf einem Bein etc.) sind hier ein erster Schritt. Es sollte in dieser Phase unbedingt ein Feedback gegeben werden (z.B. "Jetzt stehst Du gerade / knickst Du ein / bist Du leicht auf der Aussenkante."
Ich habe mal den R4 bestellt, der passt ihr super (momentan in der Einstellung 35).
Sie kommt mit dem flacheren Skate gut zurecht, sie steht absolut gerade drauf und sie fährt die Kurven mit dem inneren Skate bereits auf der Aussenkante (wirkliche Schräglage / keine A-Stellung der Beine). Dies hat auch den Ausschlag gegeben einen flacheren Skate anzuschaffen.
Fahren auf einem Bein und DarkWalk gehen auch mit dem R4 vorwärts und rückwärts.