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Bernd FrömmelThe company name is only visible to registered members.Skaten am Main
Ich will hier heute mal einen kleinen Erfahrungsbericht von meiner Urlaubsfahrt im Ruderboot schreiben , die uns von Fahr nach Hanau führte . Ihr werdet jetzt fragen : "Ruderboot im Skaterforum ????" . Ja das paßt . Es hat sich so ergeben , das wir am WE 28-29.07. 2 Leute mehr waren als Bootsplätze vorhanden . Sicher hätten wir auch noch ein Boot mehr mitnehmen können . Aber ich sagte dann , da gibt es sicher Radwege , da kann man skaten . Gesagt getan . Am Samstag früh ging es von unserem Quartier , dem Ruderverein Kitzingen , mit Autos den Main hoch nach Fahr . Dort stand unser Bootshänger bereit , den ich am Tag zuvor aus Lehnin kommend schon mal da abgestellt hatte . Also schnell die Boote zu Wasser und dann konnte ich meine Inliner anziehen und los rollen . Die Radwege waren eigentlich sehr schön , nur teilweise auch sehr rauer Asphalt . Zum Fahrrad fahren sicher nicht schlecht , aber die 80mm Rollen haben mich ganz schön durch gerattert . Und die Ausschilderung war auch nicht immer "Wegweisend" . Zum Glück hatte ich eine "Radlerkarte" dabei . Aber einen Abstecher von ca. 3 Kilometer hatte ich trotzdem machen müßen , da es nicht eindeutig zu erkennen war wie ich fahren mußte . Teilweise mußte man auch durch von den Weinhängen gespülten Sand fahren , Das war natürlich nicht so schön . Mit dem Wetter hatte ich eigentlich großes Glück es hat nur 2x geregnet . Beim ersten Regenguß fand ich ein idyllisches Plätzchen an einem Fischteich , in einer kleinen Hütte mit Blick auf den Teich . da habe ich dann gemütlich mein mitgebrachtes Bierchen getrunken und etwas gegessen . Nach ca 30 Minuten war dann auch wieder die Sonne da und hat mich wieder durch gebrutzelt . Es war aber eine angenehme Luft durch den eben gefallenen Regen . Ca. 10 Kilometer vor Kitzingen traf ich meine Leute auf dem Main wieder , als ich eine Brücke überquerte . Die waren alle "klatschnaß" . Man was hatte ich für ein Glück . Aber es sollte bald wieder regnen . Die schwarzen Wolken waren schon zu sehen . Ca. 5 Minuten später wurde es auch wieder dunkel und begann zu regnen . Aber es war nicht so schlimm , das ich mein Regenzeug anziehen mußte . Es war eigentlich angenehm . Denn die Luft hatte so um die 23 Grad . Und man selber kommt ja beim fahren auch ins schwitzen . Nach an dem Tage ca. 30 zurückgelegten Kilometern kam ich in Kitzingen am Bootshaus ein wenig geschafft aber happy an . Dort wurde Sommerfest gefeiert und es gab erst mal einen Kaffee und ein Stück Kuchen . Ca. 1 Stunde später kamen dann auch meine Ruderer an . Die waren noch viel klatschnasser als bei unserem letzten Sichtkontakt . Über denen hat sich die schwarze Wolke total ausgeheult , so das in den Booten ca 5cm hoch das Wasser stand . An diesem Abend wurde noch ein wenig gefeiert und und ich zumindest bin dann sehr gut eingeschlafen .
Am Sonntag hieß es um 08.00 Uhr aufstehen . Ruder- und Skatestrecke war von Kitzingen bis Würzburg . Auf dem Wasser 34 Kilometer und laut meiner Radkarte so ca. 36 Kilometer . Je weiter ich nach Würzburg kam , um so rauer wurde der Asphalt . Aber er war eigentlich auch mit den 80mm Rollen noch gut befahrbar . Auch an diesem Tag ging es nicht ohne Regen ab . Mehrere Huschen haben uns immer wieder abgekühlt . Und auch das Problem der schlechten Beschilderung wurde nicht unbedingt besser . erschwerend kam dazu , das der Radweg nicht mehr direkt am Main langführte , sonder teilweise recht hoch in den "Bergen" verlief . Es war teilweise sehr abstrengend rauf zufahren . Aber als Entschädigung ging es ja immer wieder Berg ab . Bis Ochsenfurth waren die Radwege halbwegs in Ordnung , von kleinen Schlaglöchern und Rissen im Asphalt und den Betonplattenstrassen mal abgesehen . In Ochsenfurth habe ich leider nicht richtig autgepaßt und am Stadteingang nicht den Weg über die Brücke ans andere Mainufer genutzt . So bin ich am Ausgang der Stadt auf einen Radweg gestoßen an dem ein Schild "schlechte Wegstrecke" stand . Das habe ich dann auch recht schnell festgestellt . Aus dem total zerfahrenen Betonweg mit Schlaglköcher so weit das Auge reicht , wurde nach ca. 5 Kilometer eine festgewalzte , teilweise durch den Regen aufgeweichte Splittstrecke . Man konnte sehr schlecht fahren und manchmal ging nur noch gehen . Aber um jetzt umzudrehen war es zu spät . Es waren von da nur noch ein paar Kilometer bis zum Treff mit meinen Kameraden in Sommerhausen . Und ich war der Landdienst , das heißt , ich sollte eine Stelle zum pausieren aussuchen . Also mußte ich auch vor den anderen da sein . den letzten Kilometer bis Winterhausen , wo eine Brücke war , fuhr ich dann auf der Strasse . Da war zum Glück nicht viel Verkehr , da die "Hauptstraße" an der anderen Mainseite verläuft . In Sommerhausen , also am anderen Mainufer angekommen wartete ich ca. 30 Minuten auf meine Ruderere , die das Essen dabei hatten . (Ich muß ehrlich sagen , als ich da so wartete habe ich gedacht `man was hat dich da geritten mit den Inlinern zu fahren`) Aber ein Indianer kennt keinen Schmerz . Nach einer ausgiebigen Mittagsrast im Regen mit Brötchen , Wurst , Salaten , Obst und Gemüse , ging es dann weiter die letzten 12 Kilometer bis Würzburg . Und die Wege wurden eindeutig wieder besser . Auf alle Fälle keine festgewalzten Splittstrecken mehr ;-) . Da machte das fahren wieder Spass , auch wenn der glatte Asphalt nur ein kleines Stück blieb und es wider rau wurde . Aber es regnete immer wieder und das Aquaplaning hat mich ein paar mal fast hingerissen . Man glaubt gar nicht wie glatt der Asphalt mit den kleinen Inlinerrollen ist . Kurz vor Würzburg wurde die Strecke dann wieder Klasse . In Würzburg fuhr ich durch einen Park in dem mir viele Jogger Radler und Skater begegneten . Es war ja Sonntag Nachmittag und der Regen hatte auch mal wieder aufgehört . Ich mußte nur noch mal den Main queren und dann einen der 4 Rudervereine von Würzburg finden , die aber alle nebeneinander liegen . Nach geschätzten 45 Kilometern kam ich dann auch in Würzburg an . Dort konnte ich noch für 20 Minuten ausruhen und auf meine Ruderer warten . Als die dann eintrafen kam die Frage : "Na morgen auch wieder ?" Nein , ab Montag hieß es für mich dann auch Ruderboot fahren . Außerdem hatten meine Inliner durch den Dreck und den Regen sehr gelitten . Das fahren wurde schon auf glatter Strecke anstrengend , da die Lager mit Wasserschmierung nicht mehr richtig wollten . Ich hatte vorher leider ober gottseidank die Rollen nicht erneuert . Habe einen kompletten Satz zu Hause gehabt , den ich jetzt drin habe . Die alten Rollen und vor allem die Lager sind einfach nur noch Schrott gewesen nach den 2 Tagen . Die Rollen drehten nur noch sehr wiederwillig , als ich nach 5 Tagen die Inliner aus der Tasche holte .
Als Resümee kann ich nur sagen , man sollte nicht unbedingt davon ausgehen , das da wo Fahrräder fahren man auch Inliner fahren kann . Aber es hat doch Spaß gemacht . 75 Kilometer an 2 Tagen kann man locker schaffen .
Wenn noch jemand einen schönen Bericht hat , immer her damit . Vielleicht kann man dann ja auch mal wo anders fahren ?
This post was modified on 27 Aug 2007 at 06:47 pm.- 27 Aug 2007, 6:45 pm
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Bernd FrömmelThe company name is only visible to registered members.Re^2: Skaten am Main
Das kann durchaus möglich sein . Es war aber halt so , das ich an diesem Teil die Zeit hatte zum Skaten . Aber es hat trotz allem Spaß gemacht . Und ich glaube am zweiten Tag wäre ich ab Ochsenfurth sicher auch gut gefahren , wenn ich über die Brücke gefahren wäre :-)
- 29 Aug 2007, 5:14 pm
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