Intercultural Network
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Axel Klug Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Hallo,22 Jun 2009, 1:15 pmRe^11: Interkulturell vs International
sorry, dass ich mich nicht in die Klärung von "Ex-Germania" eingeklinkt habe, aber ich war mal kurz weg :-) Es soll tatsächlich "außerhalb Deutschlands" bezeichnen.
Wenn ich es richtig verstanden habe, ist die "Interkultur" im günstigsten Fall das, was einem internationalen Rahmen folgt (abgesehen von den interkulturellen Beziehungen die sich in einem Land wie z.B. der Schweiz aufgrund der Historie quasi automatisch ergeben) ?
Zuerst also die Einladung von Migranten als Arbeitnehmer z.B. nach D´land zu kommen, dann folgt der interkulturelle Dialog oder, in meinem ursprünglichen Beispiel, zuerst die städtepartnerschaftliche Urkunde und dann füllen die interkulturellen Aktivitäten den Rahmen der internationalen Vereinbarung aus?
VG
Axel Klug
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Axel Klug Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Guten Abend Frau BvLC,23 Jun 2009, 9:31 pmRe^13: Interkulturell vs International
ich danke Ihnen für die vielfältige Information, welche ich umgehend sichten werde.
Die "Interkultur" war ja auch extra in Anführungszeichen gesetzt. Betrachten Sie es doch bitte als Ausdruck "künstlerischer Freiheit" einfach einmal diesen Begriff in diesem Zusammenhang zu prägen :-)
VG
Axel Klug
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Regina Hunke Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Hallo ihr lebhaften DiskutantInnen,13 Jul 2009, 11:48 amRe^16: Interkulturell vs International
etwas spät schalte ich mich in den interessanten Gedankenaustausch ein, da ich lange nicht mehr auf der Seite war.
Der Aufhänger für mich: "Kultur = Folge eines fortschreitenden Sozialisationsprozesses" (Jürgen), der aus meiner Sicht u.a. von verschiedensten Faktoren mit geprägt wird z.B. (unvollständig) historisches Zeitalter, politische u.a. Grundhaltung der erziehenden Eltern, Bildungsstand/berufliche Tätigkeit, Mileu, Geschlecht bzw. gender, finanzielle Möglichkeiten, Status, Religion-Ausprägung (liberal, orthodox, fundamentalistisch), ..........u.v.a.m
Treffen Menschen aufeinander, die unterschiedlich s.o. geprägt sind z.B. in einem Wohnhaus im Ruhrgebiet - vielleicht ist das was dort manchmal gemanagt werden muss, um ein zuträgliches Miteinander des zusammen (oder einfacher: ungestört nebeneinander) Lebens zumanagen, eher mit "diversity" (Ernesto) ... beschrieben. Es hängt ja auch von meiner persönlichen Tagesform ab, wie ich auf was (für mich befremdliches) reagiere. Der Aspekt des INTRA kulturellen spielt auch noch neben dem interkulturellen mit rein. Zusamengefasst geht es für mich um Kommuniaktion im Habermaschen Sinne, woran ich mich persönlich im intra..., trans.... oder cross... orientiere und anderen es zu vermitteln suche.
Eine soziale und professionelle Schlüsselkompetenz ist aus meiner Sicht: Ambiguitätstoleranz und Selbstreflexivität, sowie das dazu gehörige sozialverträgliche Steuern der eigenen Fremdheitsgefühle, die sich im menschlichen Miteinander zwangsläufig ergeben. Das ist eine hohe Anforderung an uns alle und wird es auch zukünftig bleiben, da sich unsere modernen Gesellschaften immer weiter in vielerlei Hinsicht ausdifferenzieren und ohne eine gepflegte Streitkultur geht die Zivilisation den Bach ab, das gilt nicht nur für den Balkan, sondern auch für.....
Herzliche Grüße aus dem interkulturellen ;-) Ruhrgebiet,
Regina Hunke
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