Liebe Forumsteilnehmer,
gestern war ich in der Stadt Essen auf einem Treffen von Entwicklern und Nutzern zum Portal Twitter. Die Diskussionen um das Social-Network und Social-Marketing hat man nicht nur bei jedem Treffen im Bereich B2B, sondern ziehen sich bis in private Konversionen.
Dazu möchte ich folgendes anführen:
Sobald ich meine privaten vier Wände verlasse stehe ich in der Öffentlichkeit. Ob als Unternehmer oder Angestellter haben alle Handlungen Konsequenzen. Selbst wenn ich auf der Straße in das Stolpern komme kann das eine Person sehen und erzählen. Diese Informationen können bis zu meinem Bekanntkreis kommen oder auch bis in das Unternehmen.
Das war die reale Welt.
In der virtuellen Welt stehen Sie auch in der Öffentlichkeit. Auch wenn Sie hier im Social-Network posten können diese Informationen von Dritten schnell bei Ihrem Unternehmen sein.
Fazit: Das Internet bringte eine neue Form der Transparenz von Informationen. Selbst wenn Sie nicht im Internet tätig sind, so sind über Dritte Informationen schnell in das Netz gesetzt.
Daher werden in der nahem Zukunft die Begriffe Network + Social-Network keine klare Trennung mehr haben. Auch die Verknüpfung und Verschmelzung zur realen Welt werden immer intensiver. Ein schönes Beispiel hier ist die mobile Applikation von Twitter, welche in Zukunft interessante Richtungen im B2C nehmen wird. Es werden einige Portale übernommen und verkauft werden, andere Neue werden entstehen und immer wird es eine kommerzielle Ausrichtung geben.... wie im richtigen Leben.
Group: Internet Marketing
Forums > Forum "Social Media Marketing" > Article thread "Re^17: Facebook contra Twitter"
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Re^17: Facebook contra Twitter 05 Nov 2009, 11:38 am

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Ralf Biegel Premium Member
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Re^17: Facebook contra Twitter 05 Nov 2009, 11:52 am
Liebe Herren,
was ich meinte war, dass ich nicht über etwas reden kann, was ich selbst nicht kenne. Das war und ist keine Kritik, sondern nur "Polemik" von mir als Praktikerin. MIr kann auch nichts auf'n S... gehen, weil ich keinen habe. ...nur mal nebenbei ;-)
Über die Tools und Apps für die jeweiligen Dienste kann ich nur soweit mitreden, wie ich diese nutze. Und das sind eben, wie ich weiter oben schon angesprochen habe, keine Bezahl- Spielereien. Ich bin Stratege und Texter, kein Programmierer oder Entwickler.
Seit 1996 bin ich im Internet und habe vieles probiert, getestet, verworfen, gelöscht, neu probiert undundund. Im Privaten wie auch im Beruflichen, als User und als Internet Marketer.
Im gesamten Bereich des Marketings, egal ob nun für ein Produkt, ein Unternehmen, eine Dienstleistung oder auch für eine Person, ist das Internet EIN Teil. Darin kann ich wiederum aufsplitten auf z.B. Homepage, Blog und all die einzelnen Dienste und Möglichkeiten, wo ich etwas "hinstellen" kann. Doch ob es dem Einen oder Anderen nun gefällt oder nicht, die Teile stehen in einem direkten Zusammenhang.
Habe ich eine grottige Homepage oder ein ungepflegtes Xingprofil und schicke nun Interessenten (direkt oder indirekt egal) via Twitter oder auch Facebook (nur als Bepiel) dahin. Was denken Sie, was dann passiert?
Ein weiterer Zusammenhang: Will ich ein aussagekräftiges Ergebnis zu meinen Tweets haben und habe nur wenige Follower, dann wird das auch nichts. Dann brauche ich den Tweed nicht erst tracken. Vertane Mühe.
Will ich qualifizierte Leads gewinnen, benötige ich eine Seite, die auch dafür geeignet ist. Will ich die Leads zu Kunden machen, muss ein FollowUp her.
Das jetzt nur als ein paar Beispiele. Das Thema ist sehr komplex. Es ist sinnlos, allgemein darüber zu diskutieren, was davon Sinn macht und was nicht. So wie ich manche Dienstleistungen per Telefon nicht verkaufen kann, so ist es im Internet auch. Die Summe der Aktivitäten und deren Gewichtung macht es speziell abgestimmt auf das, was ich erreichen will. Wo sind meine potenziellen Kunden? Speziell: Erreiche ich die überhaupt übers Internet?
Keiner mag Werbung. Also muss ich durch die Hintertür kommen oder um die Ecke, um dauerhaft gute Ergebnisse erreichen zu können. Qualität der Einzelteile vorausgesetzt.Und genau dafür ist der Social Media Bereich so gut geeignet. Doch eben immer im Zusammenspiel aller Teile!!!
Soll ich jetzt eine konkrete Aussage treffen, inwieweit zahlenmässig was geworden ist, dann sollte die Begrifflichkeit klar sein. Heute Traffic auf eine Seite zu bekommen, geht ganz einfach, solange keiner nach der Qualität fragt. Ich kann (als Beispiel) schnell und effektiv die Wirkung einer Headline via Twitter testen (effiezienter als mit z.b. Google). Doch auch nur, wenn ich eine bestimmte "Schlagkraft" bei Twitter habe.
Verbinde ich nun die Dienste untereinander, so dass ein Tweet zu Facebook und zu MySpace geht, von da weiter zu Bookmarkdiensten, auf Blogs und dadurch wieder zu vielen anderen Stellen. Was denken Sie, wie viel Bewegung dadurch rein kommt. Und das alles mit einem Post.
Voraussetzung ist natürlich, man hat sich diese Sachen auch eingerichtet und gibt nicht schon bei Twitter auf, weil einem das auf den S.... geht. ;-))) ......ist NICHT persönlich gemeint, Herr ich-darf-Sie-nicht-zititeren.
Inzwischen habe ich aussagekräftige, konkrete Ergebnisse meiner eigenen Projekte und Aktivitäten und die meiner Kunden. Das als allgemeingültig hierher zu stellen, geht nicht. Ich müsste jeweils einen Roman dazu schreiben, um die Hintergründe zu erläutern und dann die Vorgehensweise, wieso was und wann.
Das Ganze ist wahrlich eine grosse Fleissarbeit und setzt eine enorme Wissens- und Erfahrungsspanne voraus. Oft wird von (selbsternannten) Experten nur ein Teilbereich abgedeckt und zum Heiligen Gral erklärt, der er so nicht ist.
Mein Tipp: es gibt zwei Wege:
1. Selbst herantasten und Schritt für Schritt die einzelnen Bereiche beackern und ein Netz stricken oder
2. Einen Profi ransetzen, der entweder die strategische Reiseroute erarbeitet bzw. der alles als Komplettangebot bietet. Es gibt von den Profis nicht viele, die das auch wirklich alles überblicken und abdecken können, doch es gibt sie.
Viele Grüsse in die allgemeine Runde
Monika Lohmann

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Monika Lohmann 艾马 哦 艾娜 伊 卡 阿 Premium Member
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Re^18: Facebook contra Twitter 05 Nov 2009, 11:59 am
Frau Lohmann,
ich denke bei diesen Ausführungen wird Ihnen niemand widersprechen.
This article was modified on 05 Nov 2009 at 02:52 pm.
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Ralf Biegel Premium Member
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Re^18: Facebook contra Twitter 05 Nov 2009, 12:18 pm
Hallo,
ein paar Worte zum - ich nenne es mal Nutzerverhalten - von Twitter, Facebook und dergleichen.
Es gibt die eine Gruppe von Leuten, die sind so richtig hartgesotten. Die machen sich nichts draus, auch mal als Spammer tituliert zu werden. Sie gehen auf Masse und nur auf Zahl bei der Follower- oder Freunde- Gewinnung. Sortierung nur durch automatisierte Suchtools. Sie posten ihre Werbung stetig und konstant. Und steter Tropfen höhlt bekanntlich den Stein.
Im REAL LIFE vergleichbar mit der immer wiederkehrenden Wochenendwerbung im Briefkasten. Es wird ganz normal udn wir regen uns irgendwann gar nicht mehr drüber auf. Steter Tropfen eben.
Und es gibt die andere Gruppe, die Weicheier, die Lieben .....(sorry, nur Spaß) ... sie posten stetig und unaufhaltsam nützliche Informationen und Links, helfen und vermitteln untereinander, geben auch Persönliches preis, geben Empfehlungen und werden empfohlen. Denen wird auch die eigene wohldosierte Werbung nicht übel genommen, sie wird sogar weiter gegeben.
Sehen Sie den Vergleich zum REAL LIFE?
Hat jemand gesagt, "Twitter ist wie der Klatsch auf der Dorfstrasse". Genauso wie man im gleichen Absatz übers Wetter oder die Kinder oder das Auto redet, gibt man Empfehlungen weiter und Infos über Personen oder Dienstleistungen etc.
Wer sich zu fein ist oder es nicht "nötig" hat, in seinem direkten Umfeld - REAL LIFE - ein Soziales Netz aufzubauen und zu pflegen, der wird es wahrlich online erst gar nicht tun. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Oder mal andersherum gesagt: Wer es nicht nutzt, ist der Dumme.
Heute kann sich kein Unternehmen auf seinen Lorbeeren ausruhen und kein Arbeitsplatz ist mehr so sicher, dass es bis zur Rente reicht. Also ran an das Neue. Tut gar nicht weh!!!! ;-)
Schönen Nachmittag
Monika Lohmann

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Monika Lohmann 艾马 哦 艾娜 伊 卡 阿 Premium Member
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Re^19: Facebook contra Twitter 05 Nov 2009, 12:35 pm
Hallo Herr Biegel,
bitte geben Sie mir noch ein "N" für meinen Namen. :-)
Frau Lohman,
ich denke bei diesen Ausführungen wird Ihnen niemand widersprechen.
Danke.
Na hoffentlich lässt sich wenigstens einer raus locken. .... Spass beiseite.
Wenn ich Infos liefern kann, dann doch gerne. In den letzten Monaten hat sich nicht nur Dank Twitter soviel im Social Media Bereich getan, dass - wie Sie auch bemerken Herr Biegel - überall Notiz davon genommen wird. Und schon deshalb ist es sträflich, diesen Bereich zu vernachlässigen. Ganz egal, wo der Zug hinfährt. Wer ihn nicht nutzt (im jeweils angebrachten Rahmen und spezieller Art und Weise) wird später auch nicht von seinen Erfahrungen berichten können.
"Nur Ruinen können vom Krieg berichten." ...wieso fällt mir dieser Spruch jetzt ein? ;-)
Viele Grüsse
Monika Lohmann

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Monika Lohmann 艾马 哦 艾娜 伊 卡 阿 Premium Member
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Re^20: Facebook contra Twitter 06 Nov 2009, 2:37 pm
Ich glaube das Unternehmer, die nicht auf Kundenfang in sozialen Netzwerken unterwegs sind, zu viel Marketingbudget zur Verfügung haben. Es gibt keinen kostengünstigeren Weg um potentielle Idealkunden auf das eigene Angebot zu lenken.
Es ist für mich unverständlich, dass 75% der Unternehmer keinen Blog betreiben. Diese Zahl ist erschütternd und zeigt wie unflexibel deutsche Unternehmen auf Trends reagieren. Ein Unternehmen ohne Blog kommuniziert mit Rauchzeichen und treibt seine potentiellen Kunden durch sein Nicht-Handeln dem eigenen Mitbewerb in die Hände. Die 75% unter Ihnen, die das jetzt lesen, werden sich aller Voraussicht nach angegriffen fühlen. Falls das so ist, machen Sie sich keine Sorgen, denn es ist normal, dass die Wahrheit weh tut.
Jede Social Media Strategie hat einen Blog als Zentrum, wo alle Informationen zusammenlaufen und neuer Content produziert wird.
Facebook und Twitter sind zwei hervorragende Plattformen um diesen Content an möglichst viele interessierte Menschen zu verteilen.
Die die es interssiert weden es lesen und die die es nicht interessiert eben nicht. Ist doch völlig egal, Hauptsache diejenigen für die die Botschaft gedacht ist, bekommen diese Information und das in Realtime. Ein Tweet bei einem gepflegten Twitteraccount bringt dann gleich mal 50-100 Klicks und das ist kaufmännisch relevant.
PlugIns sorgen dafür, dass man einmal postet und die Information marschiert mit einem Klick in mehrere Netzwerke. Wenn Sie einen Flyer produzieren, lassen Sie davon ja auch nicht nur 1 Exemplar drucken, sondern ein paar mehr. Die Anzahl der Freunde oder Follower auf Twitter und Facebook, ist somit vergleichbar mit der Anzahl an Flyern die Sie drucken lassen. Je besser der Flyer (wertvoller Content mit Kundennutzen), desto bessere Resultate und je mehr diesen Flyer lesen, desto größer der Rücklauf.
Ich höre immer wieder "Ich habe keine Zeit für Social Media"
Darauf habe ich nur eine Antwort. Wer mit seinen potentiellen Interessenten nicht kommunzieren will, sollte sein Unternehmenskonzept überdenken.
Ich liebe Twitter, Facebook, Xing und Co., denn eigentlich ist alles nur ein riesengroßer Chatraum, prall gefüllt mit meinen Idealkunden.
Liebe Grüße aus Mallorca
Manfred Lakner
http://www.manfred-lakner.com
http://twitter.com/mrgoodlife

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Manfred Lakner Premium Member
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Re^22: Facebook contra Twitter 06 Nov 2009, 4:08 pm
Hallo Herr C*,
< Tja, ein guter Blog verfügt eben auch über eine Kommentarfunktion, genau damit haben aber viele Unternehmen ein Riesenproblem. Haben Sie sich mal den Daimler-Blog angesehen?
Was haben Sie denn an dem Blog auszusetzen?
Fragende Grüsse
Monika Lohmann

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Monika Lohmann 艾马 哦 艾娜 伊 卡 阿 Premium Member
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Re^23: Facebook contra Twitter 07 Nov 2009, 11:18 am
Ich wüsste nicht, was ich am Daimler Blog optimieren könnte.
http://blog.daimler.de/
Fotos von Mitarbeitern, kommentieren, diskutieren, bookmarken und teilen. Es ist doch alles vorhanden.
Was fehlt Ihnen auf diesem Blog?

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Manfred Lakner Premium Member
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Re^24: Facebook contra Twitter 07 Nov 2009, 11:39 am
Ich glaube, er spielt auf die Inhalte der Kommentare an, z.B. hier:
http://blog.daimler.de/2009/10/29/interview-blutuntersuchung...
Ausschnitt:
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Dann finde ich es umso unverständlicher, dass man das bei Daimler nicht offensiver kommuniziert......
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(nur als Beispiel)
Da hier nicht unbedingt positiv über Daimler gesprochen wird. Habe ich das richtig interpretiert, Herr Celen?
Aber da sehe ich auch kein so großes Problem, wenn man die Kommentare moderiert.
Ich denke einfach, dass der Aufwand, vor allem für größere Unternehmen, nicht all zu gering ist, einen Blog zu führen. Jeder Beitrag müsste praktisch von irgend einer Instanz genehmigt werden. Und ausserdem ist ein Blog ja nur dann sinnvoll, wenn man damit sein Zielpublikum ansprechen kann. Das ist sicher nicht bei jedem Produkt automatisch der Fall. Selbes gilt für Twitter und Facebook.

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Christian Irmler Premium Member
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