Internet Marketing
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Patricia Hinsen Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Der Werdegang zum "Global Player": Herausforderungen und Chancen
Es war einmal, da gab es keinen globalen Markt und nur große Konzerne agierten international. Aber genau wie im Märchen ist das sehr lange her. Wie global ausgerichtet die moderne Wirtschaft ist, zeigt sich an den unsicheren Blicken auf die Rating-Agenturen, den Auswirkungen der momentanen Unsicherheiten an den Finanzmärkten und der Nervosität um den Euro. Nicht nur ist der Markt global, Unternehmen jeder Größe müssen sich aktuell an diesem Markt beteiligen, denn wer nicht mitspielt kann nicht zu den Gewinnern gehören. Und die Konsequenzen, nicht zu den Gewinnern zu gehören sind …?
Was sind denn die Spielregeln auf internationalem Parkett und wer spielt mit? Wie werden ich und mein Unternehmen zu erfolgreichen "Spielern"? Welche Herausforderungen und Chancen erschließen sich für Betriebe und deren Mitarbeiter aus diesem globalen "Spiel"?
Ein wichtiger Faktor für anstrebende Global Players ist Kulturkompetenz. Viele Geschäftsleute treten immer noch unvorbereitet, behaftet mit Vorurteilen und falschen Vorstellungen, aufs internationale Parkett. Wenn der resultierende, eigentlich unausweichliche, Misserfolg eintritt, ist das für viele nur die Bestätigung, dass der internationale Markt "schwierig" und Menschen aus anderen Ländern oft "seltsam" sind.
Ein weiterer, wesentlicher, Faktor ist Sprachkompetenz. Sprachkompetenz steht jedoch hinter interkultureller Kompetenz, denn die meisten Menschen "verzeihen" sprachliche "Fehler" wesentlich leichter als kulturell bedingte Schnitzer.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen "sprachlichen Fehlern" und interkulturellen "Missgeschicken" ist deren Erkennbarkeit als "Fehler". Kulturelle Missverständnisse geschehen meist auf Ebenen in denen diese als Beleidigung, Brüskierung oder ähnliches gedeutet werden, sprachliche Missgriffe sind meist leichter als Fehler zu erkennen. Wenn ein Fehler als solcher erkennbar ist, steigt die Möglichkeit dass Ihr Gegenüber Verständnis dafür aufbringt, wenn ein Gesprächspartner sich angegriffen oder beleidigt fühlt, sinkt sie oder verschwindet sogar komplett.
Gefährlich ist, wenn unvorbereitete Mitarbeiter in einem für sie fremden Umfeld Geschäfte tätigen sollen. Die resultierende Belastung für Mensch und Unternehmen ist enorm, Misserfolge regelrecht vorprogrammiert. Daher ist die wichtigste Spielregel fürs internationale Parkett: Die richtigen Mitarbeiter müssen für den Einsatz ausgewählt und richtig vorbereitet sein. Fachliches Können alleine reicht für diese Mitarbeiter nicht aus, sie müssen auch interkulturell und sprachlich fit sein. Unterschätzen Sie auf keinen Fall die Wichtigkeit sozialer Kompetenzen!
Erfolgreiche "Spieler" auf internationalem Parkett sind Unternehmen und Menschen, die ihre Hausaufgaben machen, sich gut vorbereiten und Herausforderungen als Chancen sehen. Es ist wesentlich leichter, stressfreier und kostensparender, sich gut auf neue Herausforderungen vorzubereiten als nachträgliche Schadensbegrenzung durchführen zu müssen. Unabhängig von Unternehmensgröße oder Sparte gilt: Wer sich fürs Globale gut vorbereitet und auf seine internationalen Geschäftspartner richtig eingeht, wird keinen Schiffbruch erleiden.
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- 26 Jan 2012, 11:02 am
