Internet und Recht

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  • Rene Holz
    Rene Holz    Premium Member   Group moderator
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    Der deutsche Gesetzgeber verhält sich weiterhin fragwürdig bei Sportwetten im Internet, wenn diese denn von privaten Anbietern erfolgen.

    Die Argumente sind nicht schlüssig weil spekulativ. Entweder bringt das deutsche Monopol das Argument "Spielsucht" oder führt Gründe auf, die mit der Verwendung der Einnahmen (Gewinne) der Monopolisten in Zusammenhang stehen.

    http://www.isa-guide.de/gaming/articles/32518.html

    Nun frage ich mich, der jahrelang im Vermögensverwaltungsgeschäft gearbeitet hat, warum denn Optionsscheine und diverse Formen von Zertifikaten zugelassen werden. Liegt hier nicht eine "Wette" vor, angeboten von privaten Anbietern.

    In Anlehnung an die Argumentation kontra Sportwetten - vertreten zum Beispiel durch Herrn Tobias Buller - müssen wir jetzt folgende Fragen stellen:

    1. Werden die Gewinne aus dem Geschäft mit Optionsscheinen sozialen Zwecken zugeführt?
    2. Ist die Suchtgefahr bei Optionsscheinen eine andere bzw. anders zu bewerten als bei Sportwetten?

    Der liebe Gott und die Verantwortlichen des "Glücksspielvertrages" in Deutschland kennen die Antworten - vermutlich. Oder etwa doch nicht? Mich würde es brennend interessieren!
  • Frank Eschmann
    Frank Eschmann    Group moderator
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    Mit dem Urteil des EuGH gibt es ja anscheinend das staatliche Glücksspielmonopol nicht mehr.

    http://www.tagesschau.de/inland/gluecksspiel104.html