Konnte man private Kunden vielleicht noch vertrösten (aber auch damit ist es spätestens mit dem breiten Umstieg auf IP-TV vorbei), wandern nach und nach auch immer mehr Unternehmen in DSL-versorgte Gebiete ab. Höchste Zeit für die Verantwortlichen der "weißen Flecken", die Notbremse zu ziehen und in Eigenregie den Breitbandausbau voranzutreiben, denn wer will sich schon auf die „Digitalen Dividenden“ verlassen, mit denen der Bund die Breitbandversorgung auf dem Land ankurbeln will.
Dass es auch anders geht, zeigt die kleine Gemeine Oerel, in der jedes Haus mit einer symmetrischen 50-Mbit-Glasfaseranbindung versorgt wird. Finanziert und realisiert hat die Gemeinde das Projekt selbst – und wird damit in einigen Jahren vielleicht sogar Geld verdienen.
Ein Beispiel das zeigt, dass es auch ohne Telekom, Vodafone & Co. geht – und unbedingt Schule machen sollte!
Wie sehen Sie das Thema? Welche Alternativkonzepte für Breitband auf dem Land kennen Sie?
Ich freue mich auf Ihre Meinung.
Gruß-
-andreas donner
Links zum Thema:
So sorgt der Bundesrat für Breitband auf dem Land:
In Oerel liefert Glasfaser garantiert 50 Megabit in jedes Haus:




