IT-Connection

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  • Norbert Keil
    Norbert Keil    Premium Member   Group moderator   Xpert Ambassador
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    Happy Birthday mein lieber PC !
    Hallo IT-Connection,

    vor 30 Jahren, am 12. August 1981 hat IBM den ersten Personal Computer (PC) mit MS DOS auf den Markt gebracht. Der 5150 hat damals in der Computerwelt eine Revolution ausgelöst. Heute neigt sich nach Ansicht des IBM Chief Technology Officers Mark Dean das Zeitalter des PC's seinem Ende zu.

    Quellle: Computerworld.ch http://www.computerworld.ch/news/it-branche/artikel/pc-erfin...

    Ist der PC tatsächlich tot?

    Mit herzlichen Grüßen
    Norbert Keil
  • Thomas Malkus
    Thomas Malkus
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    Re: Happy Birthday mein lieber PC !
    Moin,

    Norbert Keil schrieb:

    vor 30 Jahren, am 12. August 1981 hat IBM den ersten Personal Computer (PC) mit MS DOS auf den Markt gebracht. Der 5150 hat damals
    PC-DOS hieß das bei IBM, eine Lizenzversion von Microsoft.

    Ist der PC tatsächlich tot?
    Auch der Apple ][ wurde als PC bezeichnet. IBM hat nur mit entsprechenden Marketing mehr daraus gemacht. Trotzdem muss man sich die Frage stellen, was ein PC überhaupt ist. Gibt es eine Beschränkung auf die Art der Hardware? Ist ein Netbook mit ARM Prozessor ein PC?
    Oder ist ein modernes Smartphone, dass den ursprünglichen IBM-PC in allen Dingen überlegen ist, ein PC?

    PC ist nur ein Personal Computer. Das ist mein Taschenrechner auch ;-).

    Gruss,
    Thomas
  • Michael Singer
    Michael Singer    Premium Member   Group moderator
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    Re^2: Happy Birthday mein lieber PC !
    Das erinnert mich, als ich mich 1980 nach meinem Studium auf ein Stellenangebot beworben habe, wo PC-Erfahrungen gewünscht waren.

    Ich hatte keine Ahnung, was PC bedeuted und ein Kollege, der Elektroniker bei einem großen deutschen Elektronikkonzern war, wusste es auch nicht.

    So ändern sich die Zeiten.

    Und nein, der PC ist nicht tot ... er wird nur immer kleiner. :)

    Viele Grüße
    Michael Singer
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  • Ralf Wenzel
    Ralf Wenzel    Premium Member
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    Re^3: Happy Birthday mein lieber PC !
    Doch, in meinen Augen ist der monolithische PC, wie wir ihn kennen, tot. Warum?

    Nehmen wir den Heimbereich: Für die meisten Anwender ist der PC zu kompliziert. Virenscanner, Schutz gegen Trojaner, schon die Sperrigkeit und die Bootdauer ist für viele Anwender ein Hindernis.

    Im geschäftlichen Umfeld sogar noch mehr. Dort sind es die irre hohen Kosten in der Wartung.

    In beiden Bereichen treten die Post-PC-Devices ihren Siegeszug an. Ich schneide kleinere Videofilme inzwischen lieber auf dem iPhone, weil das schneller geht. Das Gerät habe ich immer dabei, so dass ich auch im Zug mal schnell ein paar Cuts machen kann. Auch meine Mails lese ich fast ausschließlich am iPhone wie auch Xing und vieles anderes per RSS. Bilder zeigen ist auf dem iPad viel zuschauerfreundlicher als auf dem Laptop. Die Liste der Anwendungen ist endlos. Es gibt nur wenige Anwendungen, für die man wirklich einen PC braucht.

    Speichern werden wir zunehmend in der Cloud. Cloud IT steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber es wird Anpassungen der Angebote geben, die einen erheblichen Vorsprung bringen: Änderungen in den Vertragsbedingungen, Steigerung der Interoperabilität der Cloudlösungen, Ermöglichung der Verschlüsselung durch den Anwender, etc. Wie das geht, zeigt die Automobilindustrie seit vielen Jahren. Gerade gestern war ich Teilnehmer der SecTXL in der Hamburger Bucerius Law School, wo meine Vermutungen weitestgehend bestätigt wurden.
  • Thomas Malkus
    Thomas Malkus
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    Re^3: Happy Birthday mein lieber PC !
    Moin,

    Thorsten Kreutz schrieb:

    Aber der "PC" war irgendwie mit den DOSEN verknüpft und mit den
    Ja richtig. Eben durch das Marketing seitens IBM, die die Bezeichnung PC erst so richtig bekannt gemacht haben.

    Die Homecomputer hätte ich jetzt nicht als PC eingestuft, obwohl es ja auch Rechner waren.
    Der Apple ][, um mal ein Beispiel zu nennen, war damals weniger ein Homecomputer. Es war das erste System, das modular mit Steckkarten erweitert werden konnte. Und dann lief auch CP/M darauf. Zu den Zeiten gab es nichts anderes in einem Desktop Gehäuse.

    Der Archimedes Acorn war seiner Zeit weit voraus.
    Aber Hallo! Als ich den das erste Mal auf der CeBit (oder war es noch die kombinierte Messe mit dem kleinen CeBit Anteil?) sah, fiel mir nicht mehr viel ein ;-).

    Oder ist die Zukunft ein im Netz laufendes System mit beliebig skalierbaren Resourcen und Architekturen ? (VMWare geht ja in die Cloud mit den Servern - müsste es vielleicht auch für Desktops geben). Allerdings waren Internetbetriebssysteme leider bisher erfolglos.
    Gibt es bereits. Die Desktop-Virtualisierung hat VMware schon vor einer Zeit herausgebracht: http://www.vmware.com/solutions/desktop/

    Gruss,
    Thomas
  • Thomas Malkus
    Thomas Malkus
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    Re^4: Happy Birthday mein lieber PC !
    Moin,

    Ralf Wenzel schrieb:

    Doch, in meinen Augen ist der monolithische PC, wie wir ihn kennen, tot. Warum?
    Ja, würde ich mit Einschränkungen auch sagen. Ausnahmen wird es aber geben. Als Entwickler kann ich mir zur Zeit keine andere Möglichkeit vorstellen. Diejenigen, die erst die einfacheren Geräte auf den Markt bringen, egal ob Smartphones, Tabletts oder Embedded Systems, werden weiterhin ein umfangreiches Arbeitsgerät benötigen.
    Der Schraubenschlüssel wird ja auch nicht abgeschafft, weil es fertige Autos gibt ;-)

    Nehmen wir den Heimbereich: Für die meisten Anwender ist der PC zu kompliziert. Virenscanner, Schutz gegen Trojaner, schon die Sperrigkeit und die Bootdauer ist für viele Anwender ein Hindernis.
    Sehe ich auch so.

    Im geschäftlichen Umfeld sogar noch mehr. Dort sind es die irre hohen Kosten in der Wartung.
    Und gerade hier gibt es schon die Lösungen für den Zwischenschritt zur großen Cloud-Lösung. Thin-Clients für Remote-Desktop Anwendungen. Wenn dann irgendwann die Serverfarmen noch in die Cloud verlagert werden, wird es sicher eine Integration zwischen Thin-Clients, Tablets und Smartphones geben.

    Gruss,
    Thomas
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  • Ralf Wenzel
    Ralf Wenzel    Premium Member
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    Re^6: Happy Birthday mein lieber PC !
    Thorsten Kreutz schrieb:
    Thin-Clients sind eigentlich eine Rückentwicklung, das haben auch schon "dumme" Terminals gemacht.
    Nicht jede Rückbesinnung auf Gutes ist ein Rückschritt..... Zumal Terminals erheblich weniger konnten als heutige "Thin Clients".
  • Thomas Malkus
    Thomas Malkus
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    Re^7: Happy Birthday mein lieber PC !
    Moin,

    Ralf Wenzel schrieb:

    Nicht jede Rückbesinnung auf Gutes ist ein Rückschritt..... Zumal Terminals erheblich weniger konnten als heutige "Thin Clients".
    Wir haben mit Terminals angefangen und zur Rente hören wir mit Terminals wieder auf ;-)

    Die Entwicklung, insbesondere beim Endanwender schlägt sich laut diesem Artikel in den Verkaufszahlen nieder:

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/PC-Absatz-in-Westeuro...

    Gruss,
    Thomas