Hans Adams Premium Member
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D.O. schrieb:
Hans Adams schrieb:
D.O. schrieb:
ALG heißt "Appliction Layer Gateway" und kodiert die Inhalte neu.
Bei Wasserzeichen haben Sie in Grenzen Recht, ABER:
PDF->BMP, PDF-Code überlebt NICHT,
PDF->RTF, PDF-Code überlebt NICHT,
HTML -> BMP, RTF usw. CODE überlebt nicht.
Wichtig: xyz -> X11. Code überlebt nicht.
Schön und gut - wir leben aber heute in einer Welt, in der sich nicht alles auf ein Mainframe-Konzept wieder zurückdrehen lässt. Denn nichts anderes ist ein "Application Layer Gateway". Beste Beispiele:
* dediziert angeschlossene Lesegeräte wie Barcode-Scanner, kontaktbehaftete/-lose Kartenlesegeräte (Smard Cards), Dokumentenscanner, ...
* Arbeitsweise online/offline mit Datenabgleich
* Dokumente mit Intelligenz (Excel Spreedsheet)
... usw. ...
Lieber D.O.,
Sie verwechseln hier wieder einmal Implementierung und Architektur.
Sicher waren in Rechenzentren mit Großrechnern solche "Sicherheitskonzepte" als erstes verwirklicht, einfach weil immens teure Systeme und immens wichtige Daten zu schützen waren. Ich darf daran erinnern, dass die USA nur dann den Export von Vektorprozessoren für die 3090 (/390-Architektur) genehmigten, wenn die 3090 in einer gesicherten Umgebung entsprechend mindestens B1 OrangeBook, also der höchsten zivilen, betrieben werden sollte.
Ja, in RZ wurden damals sog. Protokollkonverter eingesetzt, defacto intelligente Bridges, die auf Paketebene schon filterten, gefolgt von sog. IO-Prozessoren, die dann auf Telegramm-Ebene filterten, gefolgt von Frontendrechnern (wie 4381), welche die gesamte Benutzerinteraktion machten, und die Grossrechner defacto KOMPLETT vom Benutzer und der Kommunikation zur Welt (nicht vertrauenswürdige Umgebung) abschirmten.
Es gibt absolut KEINEN GRUND, diese extrem erfolgreiche Strategie NICHT MEHR einzusetzen.
Alle oben genannten Eingabegeräte können sehr wohl vom eigentlichen Rechner abgeschirmt genutzt werden und ihre Datenströme liefern. Ein Lochkartenleser zusammen mit einem Prozessrechner konnte seine Daten um die halbe Welt schicken, auf dass diese auf einer /390 verarbeitet werden.
Sie erinnern sich? $RJE --- Da war doch was....
Nachdem heute viel über Indizien läuft und gerade digitale Signaturen bzw. Erkennungsmerkmale genau dafür gemacht wurden, dass sie Konvertierungen überleben, bezweifle ich, dass die Konvertierung sie tatsächlich killt. Denn: Bei "Schmuddelfilmen" geht es ja nicht um Es geht nicht darum, ob kodierte Signaturen eine Rekodierung überleben oder nicht, es geht darum, ob Maschinencode realer Automaten (Prozessoren, Befehsinterpreter etc. etc.) eine Rekodierung überlebt oder nicht....
[Restliche Ausführungen über Signaturen gelöscht, scheinen aber Sinn zu machen ;->]
Gruß, HA
This post was modified on 23 Dec 2011 at 11:22 am.