Ihre Meinung dazu würde mich interessieren.
Herzliche Grüße
Markus Roth
Projekt-Management-Essentials - Software-Entwicklung gelingt!
Andreas Stankewitz
Am Anfang eines jeden Projekts steht der Kunde – sechs Aspekte bilden den Schlüssel für erfolgreiches Anforderungsmanagement im gelungenen Projekt.
Verantwortung
Die Verantwortung des Projektleiters ist, sein Team dahin zu führen, dass genau das gemacht wird, was vom Kunden gebraucht wird. Der Bedarf des Kunden bestimmt das Ziel. Kursbestimmung ist Kapitänssache - Anforderungsmanagement das Steuerrad. Der Projektmanager wird zum Projektleiter.
Kommunikation
Anforderungen entsprechen der Kundensicht auf das zu erstellende System. Das Aufstellen von Anforderungen ist ein Lernprozess aller Beteiligten, dem bis hin zur Abnahme Raum gegeben werden muss. Unmittelbar genutzte Lernerfahrungen tragen zum Erfolg bei. Dafür brauchen Entwickler und Kunden direkten Kontakt. Der erfolgreiche Projektleiter ist ein Kommunikationsstifter.
Verwaltung
Anforderungsmanager und entsprechende Software können die administrativen Aspekte des Anforderungsmanagement unterstützen, dürfen die Kommunikation aber nicht behindern. Lieber eine übersichtliche Anforderungstabelle gemeinsam mit dem Kunden erstellen und pflegen, als den leidenschaftslosen Gebrauch einer Datenbank-Software zu erzwingen.
Prioritäten
Die richtige Priorisierung der Anforderungen ist wesentlich. Im gesunden Projekt werden alle Anforderungen der Priorität A (KO-Kriterien) und Priorität B (Mindest-Kundenerwartung) umgesetzt und einige der Priorität C Anforderungen (Nice to have). Letztere vor allem, damit das Resultat den Kunden und Entwicklern Spaß macht. Spaß an der Sache erhöht die Effizienz. Im Krisenprojekt wird absoluter Fokus auf die Prio-A Anforderungen gelegt.
Controlling
Erfolgreiches Controlling (engl. „to control“ = „steuern“ !) durch den Projektleiter orientiert sich an den Anforderungen. Oft lassen sich Anforderungen dedizierten Entwicklungsaufgaben zuordnen. Dann kann eine Sequenz der Umsetzung mit dem Kunden vereinbart werden (Scrum-Prinzip). Bei komplexeren Anforderungen muss der Projektleiter ein klares und detailliertes Bild von deren Umsetzung haben und diese mit den Entwicklern auf der Detailebene verfolgen, damit die Arbeit nicht „aus dem Ruder“ läuft.
Qualität
Am Ende ist das Projekt erfolgreich, wenn die umgesetzten Anforderungen dem Bedarf des Kunden entsprechen. Qualität geht vor Quantität. Selbst wenn im Sturm ein Teil der Ladung verloren geht: das Schiff läuft im Hafen ein.
Software-Entwicklung gelingt!



