Tobias Ziegler schrieb:
Das WERS-Modell hat mir schon mal sehr gut gefallen. Es stellt für mich im wesentlichen eine Grundlage der zu vereinbarenden "Service"-Parameter dar. Dies werde ich nun an meinem Konzept reflektieren und die Konsistenz prüfen.Jegliche Erfahrung oder Erkenntnis sowie jegliches Feedback daraus ist jederzeit willkommen und sicherlich ergiebig & aufschlussreich für alle anderen Gruppenmitglieder.
Das Modell setzt allerdings voraus, dass die zur Service-Erbringung nötigen Systeme im Eigentum der Service-Providers befindlich sind.Genauer geschrieben:
Der rechenschaftspflichtige ICT Service Provider entscheidet über diesen Aspekt, wenn er sich mit der Frage "Induce or Supply? - Selbst erbringen oder zubringen lassen?" auseinandersetzt
s. "Induce or Supply? - Grundentscheidung zum Service Sourcing"
https://www.xing.com/app/forum?op=redirect;id=6240598Je nach seiner Entscheidung kommt er zu einem der vier grundlegenden Service Providing-Modelle:
- bei konsequenter Anwendung des Full-Modells besitzt der rechenschaftspflichtige Service Provider alle service-relevanten Systeme
- bei konsequenter Anwendung des Pure-Modells besitzt der rechenschaftspflichtige Service Provider kein einziges service-relelvanten System mehr, sondern die von ihm beauftragten externen Service Supplier besitzen jeweils die Systeme, die für die Erbringung der Service-Beiträge erforderlich sind, die der Service Provider bei ihnen beauftragt hat.
Die konkrete Vorbereitung und Gestaltung dieser Konstellationen erfolgt bei Service-Konzipierung und Service-Kommissionierung.
s. "Service-Providing-Modelle Hybrid, Full, Blended & Pure"
https://www.xing.com/app/forum?op=redirect;id=8103386s. "Vom Netzwerk zur Wolke"
http://www.it-daily.net/content/view/1413/30/
https://www.xing.com/app/profile?op=certificates_download;vi...s. "Service-Konzept"
https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=16493930s. "Service-Kommissionierung
https://www.xing.com/net/slm/service-kommissionierung-426046...Also die Analogie "Miet-Arbeitsplatz" zu "Mietwagen". Nun bieten wir aber eher eine Analogie zum Full-Service-Leasing bzw. Servicevertrag auf Kaufprodukte.Hier ist zu beachten, dass ein Leasing-Vertrag per se einen Finanzierungs-Service umfasst.
Der Kunde tätigt also eine Investition in die lokalen Systeme (Computer, TFT, usw.), welche wir in die Service-Erbringung einbeziehen. Hat dieser Unterschied aus Ihrer Sicht Auswirkungen auf das "Service-Modell"?Es muss dann klar unterschieden werden zwischen
- dem Finanzierungs-Service in Form des Leasings
- den Wartungs- & Pflege- sowie ggf. den Reparatur-Services.
Das "Service-Modell" bleibt strukturell gleich, denn es ist generisch, und es muss auf diese verschiedenen Services bzw. Service-Beiträge angewendet werden
Habe folgendes gelernt:
-> Der Clients selbst ist kein Service, sondern ein System. ... und zwar ein service-relevantes für den Abruf & die Erbringung von ICT-basierten Business Support Services (ICTBSS) an den Service-Konsumenten, d.h. an den Mitarbeiter, der an & mit diesem Client-System arbeitet.
s. "ICT-basierter Business Support Service (ICTBSS)"
https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=16278686s. "Service-Konsument"
https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=16280313Als Schnittstelle zwischen Konsumenten und anderen ICTBSS wird der auch als Service-Zugangssystem bezeichnet.Anders geschrieben: das Service-Zugangssystem ist der stationäre oder mobile Service-Erbringungspunkt, dessen mögliche Ausprägungen im gleichnamigen Standard-Service-Attribut 04 spezifiziert werden, so dass sich die Service-Konsumenten für eine oder mehrere dieser Ausprägungen entscheiden können und der Service Provider den Service-Zugang über die ausgewählten Varianten gezielt gewährleisten kann.
s. "Service-Erbringungspunkt"
https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=16280017s. s. "Service-Spezifikationen - ICT-basierte Business Support Services - E-Mail Service"
https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=20389695Folgerung: -> In meinem Kontext sollte ich nicht nach Service Management sondern nach Management von Service-Zugangssystemen fragen.
Handlung:
-> Sind Ihnen Konzepte und Methoden sowie konkrete Produkte zum Management von Service-Zugangssystemen bekannt?ITIL ist eine exzellente, weithin wohlbekannte & empfehlenswerte Sammlung von Prozessbeschreibungen für das Management von service-relevanten ICT-Systemen und somit auf für das Management von Service-Zugangssystemen.
Darüber hinaus stellt sich mir die Frage, ob ein Notebook nicht noch wesentlich mehr ist, als nur ein Service-Zugangssystem, da es ja auch lokale "Nutzen" erzeugen kann. Also z.B. durch das installierte Betriebssystem und die mitgelieferten Applikationen ja bereits die Geschäftsprozesse unterstützen kann.Ein Note- oder Netbook ist eine mobile Variante eines Service-Zugangssystems - nicht mehr & keinesfalls weniger. Ein anderes gängiges mobiles Service-Zugangssystem ist das Handy bzw. Mobilfunktelefon, denn es dient dem Service-Konsumten zum Abruf & zur Konsumtion sowie dem (Telecom) Service Provider zur Erbringung von Telekommunikations-Services ...
... und es umfasst ebenfalls ein eigenes Betriebssystem sowie eine Reihe von mitgelieferten Applikationen.
Beste Grüße & beste Service-Konzipierung
Paul G. Huppertz
servicEvolution
This article was modified on 14 Nov 2009 at 12:09 pm.