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  • Heiko Langanke
    Heiko Langanke    Group moderator
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    "Spielstättenförderung muss dringend kommen" - BK Jazz
    eine Meldung aus der "Bundeskonferenz Jazz" über den Newsletter des Darmstädter Jazzinsituts:

    "Deutscher Jazz
    Bei ihrer Sitzung am 22. Oktober 2009 haben sich die Teilnehmer der Bundeskonferenz Jazz (BKJazz), einem informellen Zusammenschluss verschiedener Verbände und Akteure des Jazz in Deutschland, darauf verständigt, den Dialog mit Politik und Verwaltung auf Bundesebene zu intensivieren. Ebenfalls wurde das Ziel formuliert, die Aktivitäten der BKJazz zu bündeln und zu diesem Zweck eine Geschäftsstelle in Berlin einzurichten. Bei dieser Sitzung wurde auch ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages zu den „Fördermodellen der aktuellen Musik auf Ebene von Bund, Ländern und Kommunen“ ausgewertet. Dieses Gutachten stellt u.a. fest, dass kleinere Spielstätten „um ihr wirtschaftliches Überleben kämpfen“ und dort „die Anzahl der Live-Musik-Konzerte abnimmt“. Dies mache einmal mehr deutlich, wie notwendig eine „gemeinsame Förderstruktur von Bund, Ländern und Kommunen zur Förderung von Spielstätten in Deutschland“ sei. „Eine Spielstättenförderung, für die sich alle im Bundestag vertretenen Parteien im Wahlkampf ausgesprochen haben, muss dringend kommen, damit sich der Jazz in Deutschland weiterentwickeln kann“, so Peter Schulze, Sprecher der BKJazz. Deshalb sei die Vertretung des Jazz im politischen Berlin ein wichtiger Schritt."
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  • Heiko Langanke
    Heiko Langanke    Group moderator
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    Re^2: "Spielstättenförderung muss dringend kommen" - BK Jazz
    Tja. Ob es nun Spielstättenförderung oder sonstwie heißt:
    GEMA und der ganze Verwaltungsblödsinn macht allen mächtig zu schaffen.

    In Hamburg gab es eine Clubprämie - für tolles Pogramm oder so - hat nur zu Zwietracht geführt und letztlich hat man davon auch nur Defizite halbwegs ausgebessert, die eben durch GEMA oder so entstanden.

    Daher haben alle LiveMusikclubs in Hamburg den sogenannten LiveMusicAccount gefordert und letztlich bekommen: einfach mal der Stadt offenbart, was alleine für eine Belastung durch die GEMA-Gebühren entsteht.

    Dies ist bei rausgekommen:
    "Live Concert Account stärkt Livemusik in Hamburg
    08.10.2009,

    Clubs können ab sofort Erstattung der GEMA-Gebühren beantragen

    Der neue Live Concert Account der Behörde für Kultur, Sport und Medien stärkt die Livemusik in Hamburg: Hamburger Clubs können sich Zahlungen, die sie im jeweils vergangenen Jahr für Livemusik an die GEMA entrichtet haben, erstatten lassen.

    Senatorin v. Welck: „Hamburgs Clubszene ist legendär, und wir wollen sie in ihrer Vielfalt stärken. Mit dem Live Concert Account verbessern wir die Strukturen für die Clubszene, indem wir die Clubs unabhängig von der Musikrichtung darin unterstützen, möglichst viel Livemusik ins Programm aufzunehmen.“

    Andrea Rothaug, Geschäftsführerin RockCity Hamburg e.V.: „Die GEMA-Gebühren für Livemusik sind ein erheblicher Kostenfaktor für die Live Konzerte der Clubs. Daher freuen wir uns sehr, dass wir uns gemeinsam mit allen Beteiligten auf dieses Fördermodell einigen konnten, das unmittelbar auf die Bedürfnisse der Clubs zugeschnitten ist und die Urheber von Musik dabei mit bedenkt.“

    Der Live Concert Account wurde von der Behörde für Kultur, Sport und Medien in enger Zusammenarbeit mit dem Clubkombinat, RockCity Hamburg e.V. und der GEMA entwickelt. Das neue Förderungsmodell löst die von 1987 bis 2008 vergebene Clubprämie ab, bei der Clubs zuletzt mit insgesamt 56.000 Euro pro Jahr für ihr Musikprogramm ausgezeichnet wurden. Für den Live Concert Account stehen im aktuellen Haushalt bis zu 150.000 Euro pro Jahr zur Verfügung.

    Die Förderung gilt für Musikclubs und Musikinitiativen mit festem Spielort in Hamburg, die seit mindestens einem Jahr vom derzeitigen Betreiber geführt werden und jährlich mindestens 24 Livemusik-Konzerte veranstalten. Sie richtet sich nur an Einrichtungen, die keine institutionelle Förderung bekommen und deren Gesamtveranstaltungsfläche nicht größer als 500 qm ist bzw. deren Kapazität nicht über 1000 Personen fasst.

    Die Clubs können ihre Anträge für das vergangene Jahr (01. Januar 2008 bis 31.Dezember 2008) bis zum 1. November 2009 bei dem Verein RockCity Hamburg einreichen, der die Abwicklung des Verfahrens für die Clubs übernimmt. Weitere Informationen gibt es unter http://www.rockcity.de. "

    Quelle:
    http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/1844816/2009-10-08-bk...

    Wofür die Clubförderunmg ausgegeben wird, steht im Grunde vorher fest: Hotel, GEMA, KSK und so weiter.
    Nur: sie muß erstmal auf den Weg gebracht werden.
    Wenn man es wie in Hamburg direkt für die GEMA macht, passiert das, was wir vorher ahnten: die GEMA dreht nochmehr durch, weil sie davon ausgeht, dass die Clubs ja das Geld eh zurück bekommen.

    Bei allem Respekt für Urheberechte und so weiter, komme ich seit gut einem Jahr jedenfalls auch dazu zu sagen:
    GEMA? Abschaffen!
    Die sind ihr Verwaltunsggeld wahrlich nicht wert. Und was mit dem "Rest" passiert ... das würde ich gerne mal auf den Punkt gebracht wissen. Ein normaler Arbeitnehmer würde rausgeschmissen werden, wenn er so wenig darstellen kann, was er da eigentlich tut.
    This post was modified on 02 Nov 2009 at 05:33 pm.