Journalismus 2.0
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Anton Simons Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Mein Handy zeigt, was du nicht siehst - Augmented Reality
„Augmented Reality“ (erweiterte Wahrnehmung) steht für ein Konzept, dessen Ziel es ist, die Wirklichkeit um virtuelle Elemente zu erweitern oder mit Daten und (journalistischen) Informationen anzureichern. Diese Zusatzinformation können theoretisch sämtliche menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen; derzeit hat die Entwicklung entsprechender Anwendungen jedoch vor allem die visuelle Darstellung von Informationen zum Ziel. Ein einfaches Beispiel dafür sind Sportübertragungen im Fernsehen, bei denen Entfernungsangaben und virtuelle Linien wie eine Folie über das reale Spielfeld gelegt werden.
Kennzeichnend für Augmented Reality sind, wie es in der Wikipedia heißt:
• Die virtuelle Realität und die Realität sind miteinander kombiniert und überlagern sich teilweise.
• Interaktivität in Echtzeit.
• Reale und virtuelle Objekte stehen dreidimensional zueinander in Bezug.
Früher habe man eine Cyberbrille benötigt und einen Rucksack, um die notwendige Technik zu verstauen: ein GPS-Modul und einen leistungsfähigen Rechner, der die Daten verarbeitet, heißt es jetzt in einem Beitrag auf SPIEGEL ONLINE. Inzwischen aber sei die Technik ins Handy geschrumpft, „denn in den modernen Geräten ist eigentlich alles drin, was es braucht: eine Kamera, einen GPS-Empfänger, einen Rechner und einen Bildschirm.“ Auch auf dem iPhone solle die erweiterte Wirklichkeit bald funktionieren.
Der von der österreichischen Firma Mobilizy (
http://www.mobilizy.com) entwickelte „World Browser“ namens „Wikitude“ zum Beispiel ruft Beiträge aus der Wikipedia ab. Dazu kombiniert er Daten aus drei Quellen: aus GPS-Modul, Bewegungssensor und Kompass des Nutzerhandys. Einen Eindruck davon vermittelt das YouTube-Video unter
http://tinyurl.com/llkt2g . Neben der Wikipedia solle demnächst Qype integriert werden, damit sich die Nutzer auch über Gastronomiebetriebe informieren können.
Die ebenfalls aus Österreich stammende Software „Mobeedo“ verfolge einen ähnlichen Ansatz. Sie errechne aus den Parametern Ort, Uhrzeit und Bewegungsgeschwindigkeit, welche Informationen eingeblendet werden: „Holt der Nutzer also sein Gerät um ein Uhr aus der Tasche und steht still in der Innenstadt, dann zeigt ihm sein kleiner Kartenknecht Restaurants oder Bars. Bewegt er sich auf einen Bahnhof zu, erscheint der aktuelle Fahrplan inklusive Verspätungen.“
Beim Aufbau eines Fundus aus Informationen soll eine Community helfen: „Empfiehlt sie zum Beispiel ein Restaurant oder auch einen Wanderweg, dann kann der über die Web-Seite des Unternehmens eingetragen werden, und alle anderen sehen ihn auf ihrem Handydisplay. Jeder kann diese Zusatzinfos ergänzen oder verändern, ähnlich wie bei Wikipedia.“ Außerdem sei die Integration von Twitter und Facebook geplant, „so kann der Nutzer automatisch das Gezwitscher der Leute in der Nähe sehen oder welche seiner Facebookfreunde schon mal vor Ort war und was die empfehlen.“
SPRXmobile, die niederländische Tochter von Vodafone, verfolge mit ihrer „Layar“-Software einen anderen Ansatz: „Anders als Wikitude setzen die Holländer nicht auf Wikipedia als Datenlieferant, sondern auf eine Art Folienkonzept. Der Nutzer kann sich auswählen, von wem er Zusatzinformationen haben möchte und virtuelle Folien mit Werbung, Daten oder Hinweisen blendet das Programm dann ein.“
Quelle & Weiteres:
http://tinyurl.com/nlzmxy
This post was modified on 03 Aug 2009 at 10:08 am.- 03 Aug 2009, 10:01 am
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Martin C. Adam Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re: Mein Handy zeigt, was du nicht siehst - Augmented Reality
Sehr geehrter Herr Simons,
vielleicht kann ich Ihnen ein paar Updates zu Layar geben.
Seit letzter Woche kann man Layar auch mit dem IPhone nutzen.
In Deutschland gibt es in Layar eine Mietwohnungssuche, die die Angebote der beiden größten Immobilienbörsen vereint (
http://wohnmap.de). Damit ist diese Wohnungssuche die größte in Deutschland.
Weitere deutsche Inhalte sind in Vorbereitung.
Zur Wohnungssuche sollte man vielleicht eins noch sagen: sie spart dem Nutzer ca. 80% der Zeit bei der Suche.
Wenn Sie mehr über dieses Thema wissen wollen, kann ich Ihnen gerne eine ausführlichere Erklärung geben.
Mit freundlichen Grüßen
Martin Adam
This post was modified on 21 Oct 2009 at 02:29 pm.- 21 Oct 2009, 2:28 pm
