Lieber Herr Weidner,
sehr angenehm, wie sportlich Sie die Sache sehen! Ich kann Ihnen auch in vielen Punkten zustimmen, in anderen würde ich vehement widersprechen, will hier an dieser Stelle aber keine weitere Diskussion los treten.
Aber auf einen Punkt würde ich gerne eingehen. Sie schreiben "Die Idee "Jugendherberge" geht - und da werden mir die Kollegen aus der "Privatwirtschaft" sicherlich beipflichten - weit über das Angebot von Bett und Verpflegung hinaus". Bei Herrn Dohn ist dann von den "Bett- und Brötchen-Anbietern" die Rede.
Hier ist, zumindest "er", meiner Meinung nach noch nicht wirklich in der Realität angekommen.
Ja, das DJH bietet häufig "mehr" als Bett und Verpflegung. Und in der Regel bietet es vor allem dort "mehr", wo es der Standort verlangt.
Das Gleiche tun die Privaten. Haben Sie eine Vorstellung über die Zusatzangebote, die wir unseren Gästen, insbesondere den Schulklassen machen. Ich würde wetten, unser Angebot ist mindestens so umfangreich wie das anderer "City- Jugendherbergen" wie z.B. der Jugendherberge International in Berlin und natürlich ist für Kommerzielle "auf dem Land" das Programmangebot ein wesentlicher Angebotsbestandteil, wie z.B. bei den Kollegen des Youtel aus Bitburg (sorry für das "Land" Ralf *g*).
Aber hier kommen wir wieder zum Wesentlichen und da sind wir uns völlig einig, wenn Sie schreiben: "Nur der Wettbewerb sorgt dafür das unser Gäste attraktive Angebote bekommen, sei es von DJH-Häusern oder anderen Anbietern von Jugendunterkünften - und das ist das letztendlich wichtige."
Darauf trinken wir einen, zur Not auch Hagebuttentee ;-)
Viele Grüße
Ludwig Ottenbreit



