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Ronny Dentel Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.STUDIE: "Was Kinder unglücklich macht"
Im Grunde wären die meisten Kinder in Deutschland nach eigener Aussage zufrieden mit ihrem Leben – wenn sie nicht zu lange über Hausaufgaben brüten müssten.
Großer Druck in der Schule oder viele Hausaufgaben machen Kinder unglücklich. Wie eine am Donnerstag in Mainz vorgestellte Studie ergab, sind 66 Prozent der Schüler hierzulande „total glücklich“, wenn sie nicht zu lange für ihre Hausaufgaben benötigen. Kinder, die täglich mehrere Stunden mit Schularbeiten verbringen, stufen sich dagegen nur zu 39 Prozent als „total glücklich“ ein. Insgesamt haben sich 84 Prozent der mehr als 1200 befragten 6- bis 13-Jährigen als „glücklich“ oder sogar „total glücklich“ bezeichnet.
Der Salzburger Glücksforscher Anton Bucher, der an der Glücksstudie mitgearbeitet hat, sagte, die Ergebnisse der Studie seien ermunternd und aufbauend. Außerdem bildeten sie einen Gegenpol zur landläufigen „Skandalisierung der Kindheitsrhetorik“. Es stimme einfach nicht, dass die Kinder von heute nicht mehr so glücklich seien wie frühere Generationen. Auch das Negativbild des „gewalttätigen, durch Rosenkrieg der Eltern zermürbten und von Cheeseburger aufgedunsenen Nachwuchses“ habe die Studie nicht bestätigt. Die Erhebung wurde von der ZDF-Medienforschung zum zehnjährigen Bestehen der Sendung „Tabaluga tivi“ erstellt.
Der Studie zufolge steht und fällt das Glück der Kinder mit dem Wohlbefinden in der Familie. Ein durch „Liebe, Anerkennung und Unterstützung“ geprägtes Klima sowie gemeinsame Unternehmungen mit den Eltern seien „dem Glück der Heranwachsenden“ förderlich. Dieser Effekt nehme allerdings mit steigendem Alter ab. Ebenfalls entscheidend für das Kinderglück sei das subjektive Empfinden, genug Freizeit zu haben. 43 Prozent der befragten Kinder, die sich täglich mit Freunden treffen, seien sehr glücklich. Hingegen seien nur 17 Prozent der Kinder „total glücklich“, die selten oder nie mit Freunden zusammen sind.
mb/ddp
- 23 Nov 2007, 9:58 pm
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Aysel Kluth Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re: STUDIE: "Was Kinder unglücklich macht"
Hallo,
dass das glücklich macht kann ich nur bestätigen. Ich bin in der Türkei in einer kleinen Stadt groß geworden, wo der Nachmittag (nach den Hausaufgaben) nur uns gehört hat und wir konnten machen, was wir wollten. Also einfach nur auf der Straße spielen. Wir wohnen in Berlin, unser Altbau-Haus hat einen "kinderfreundlichen" Garten, trotzdem traue ich mich jicht meine fast vier jährige Tochter allein runter gehen zu lassen. Ich habe noch keine Erharungen gemacht, wie es ist in Deutschland aufdem Dorf oder in einer kleinen Stadt zu leben, aber mir kommt es so vor, dass unsere Kinder viel zu abhängig von uns sind. Ich hatte schon mehr freiheiten. Und diese Unabhängigkeit/ Feiheit hat mir sehr gut getan.
- 08 Dec 2007, 3:25 pm
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Oliver Göritz Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^3: Die Fitnesstrainerin für Kinder
Dazu passend:
Mitarbeiter der Woche
Die Fitnesstrainerin für Kinder
Annett Woite ist als moderner Clown verkleidet – das ist ihr Arbeitsoutfit, wenn sie mit Kindern von vier bis neun Jahren Sport macht. Denn beim Bewegungsprogramm "Funning" kommt es vor allem darauf an, dass die Kinder Spaß haben.
„Wir kombinieren Ballsportarten, Entspannungsübungen, Spiele und andere Sportarten zu einem abwechslungsreichen Programm“, erzählt Annett Woite. „Die Kinder werden bei den Übungen nicht bewertet. Im Gegenteil, wir unterstützen sie. Wenn ein Kind beim Turnen hinfällt, schmeiße ich mich als Clown mit auf den Boden und wir lachen zusammen.“ Für die Kleinen sind die Stunden anders aufgebaut als für Ältere. Entwickelt wurde „Funning“ von dem Berliner „Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendgesundheit“. Angeboten wird es bisher von privaten Fitnesscentern als achtwöchiger Präventionskurs. Dieser kostet 99 Euro, kann aber von den Krankenkassen bis zu 80 Prozent bezuschusst werden. Der Verein möchte auch Schulen, Kitas und andere Einrichtungen dafür begeistern. So könnten mit dem Bewegungsprogramm auch Kinder erreicht werden, die von ihren Eltern nicht sportlich gefördert werden. Informationen:
http://www.funning.de
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 15.12.2008)
http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/gesundheit/Fitness...
- 15 Dec 2008, 2:37 pm
