Klimawandel ein Thema das uns alle angeht
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Ulrich Pfahler Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Diskussion über neue Impulse in dieser Gruppe
Hier hat mir Olaf unser neuer CO Moderator folgende Zeilen geschrieben die ich hier zur Diskussion stellen möchte .
Olaf wird seine Ideen in Form mehrerer Foren in unserer Gruppe umsetzen. In Kürze, spätestens Ende September, wird er diese Struktur aufbauen und seine Moderatorenrolle beginnen.
Bis dahin wünsche ich Olaf viel Erfolg bei seinem überaus interessanten Projekt mit dem climate earth orchestra, zu dem ich auch alle Gruppenmitglieder herzlich einladen möchte: Wer die Chance hat, Mitte September nach Berlin zu fahren: Hier der Link zu seiner Einladung (link im Forum Kampagnen, Aktione Termine). Da er derzeit weitere Infobausteine wie z.B. eine Website gestaltet lohnt es sich auch, ab und zu auf seinem Profil (link zum Profil) nachzuschauen bzw. ihn zu kontakten, um Neuigkeiten zu erfahren.
Guß Ulrich
Hallo liebe Gruppenmitglieder
„Meine Gedanken und Vorschläge zur Moderation der Gruppe „Klimawandel-ein Thema, das uns alle angeht!:
Die meisten Gruppen und Foren im Internet, die ich kennengelernt habe, sind nicht daraufhin angelegt, Diskussions- und Arbeitsprozesse mit dokumentierten Ergebnissen zu erzielen. Mein Interesse an eher beliebigen und formlosen Aneinanderreihungen von Beiträgen, Einzelstatements und daraus folgenden Diskussionen hält sich in dem Maße in Grenzen, wie Diskussionen der unterschiedlichsten Gruppen in XING, utopia.de,... und Beiträgen oft Ziel, Richtung und Qualität fehlt.
In meiner beruflichen Tätigkeit war ich als Team- oder Workshopleiter oder -moderator sehr oft in der Rolle, einen zielgerichteten Diskussions-, Abstimmungs-, Kooperations- oder Arbeitsprozess zu gestalten, zu moderieren oder zu führen. Genau in diesem Sinne möchte ich anbieten, die Gruppe Klimawandel zu unterstützen.
Unter diesem Blickwinkel bieten Internetforen und -gruppen 2 grosse Vorteile, die ich gerne mit der Gruppe nutzen möchte: Räumliche und zeitliche Entkoppelung der Kommunikationsprozesse.
Sitzen in einem traditionellen Workshop alle Teilnehmer in der Regel gleichzeitig in einem Meetingraum, so bietet das Internet die Chance, die räumlichen Distanzen zu überwinden. Live-Meeting, Online-Konferenzen,... sind die Technologien, die die räumlichen Barrieren überwinden helfen.
Foren und Gruppen bieten darüber hinaus die Möglichkeit, den Arbeits- und Gesprächsprozess auch zeitlich zu entkoppeln, d.h. den Gedankenaustausch von Sender und Empfänger nicht simultan stattfinden zu lassen, sondern zeitversetzt. Damit sind die Beteiligten sehr flexibel.
In Verbindung mit der Möglichkeit, Zusammenarbeitsregeln, Ziele, Inputs und Ergebnisse zu dokumentieren kann, so hoffe ich, ein effizienter und effektiver Arbeitsprozess gestaltet werden, in dem die Diskussionen und Beiträge der Teilnehmer einen klaren Rahmen erhalten und dabei Schritt für Schritt Ergebnisse entstehen, die dokumnetiert werden und dann den Input für die fortlaufende Foren-Arbeit liefern. Jeder Interessierte sollte auf diese Weise jederzeit den Prozess und den Gruppenstatus nachvollziehen können, weil quasi ein „online-erstelltes Internet-Buch“ vorliegt, das laufend wächst. Und jeder Interessierte kann jederzeit mit diesen Grundlagen in die Diskussionen und die Forenarbeit eingreifen. Die Gruppe kann so immer mehr Tiefe und Breite gewinnen, die wiederum hilft, die dokumentierten Ergebnisse auf eine breitere Basis zu stellen.
Die Arbeit hat gewissermaßen 2 Haupt-Ebenen:
*Die Ebene der Dokumentation von Ergebnissen und des Input
*Die Ebene der Diskussionen, die zielgerichtete Themen bearbeitet und dabei Beiträgen für die Ergebnisebene liefert.
Die Rolle des Moderators, so wie ich sie einnehmen möchte, hat dabei folgende Aufgaben:
*Strukturierung der Gruppe und der Kommunikationsprozesse mit den von XING zur Verfügung gestellten Instrumenten (Foren, Unterforen,...)
*Aufbau der Ergebnisebene (spezifische Ergebnis-Foren), die gleichzeitig den Input und die Ausgangspunkte der inhaltlichen Arbeit für die Diskussions- unfd Arbeitsforen liefert.
*Aufbau der Arbeitsforen und Moderation der Diskussionen
*Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge und Überführung in die Ergebnisdokumentation.
Dem Moderator kommt dabei natürlich eine wichtige Funktion zu, da von seiner Sichtweise und seiner Interaktion mit den Gruppenmitgliedern abhängt, ob dabei überhaupt Ergebnisse entstehen, ob Diskussionen zielgerichtet verlaufen, und ob die Gruppe diese Ziele und die Richtung überhaupt mitträgt. Insofern ist dies für mich auch ein Experiment, ob meine Sicht der Dinge mit anderen am Thema Erderwärmung interessierten und kompetenten Menschen in Resonanz kommen kann oder nicht.
Da ich bis Mitte September mit der Vorbereitung, Durchführung und Weiterführung meines Concertainement ziemlich ausgelastet sein werde, kann ich die aktive Moderatorenrolle voraussichtlich erst ab Ende September 2010 einnehmen. Bis dahin arbeite ich meinen Vorschlag für den Start aus und erstelle den Start-Input. Ggfls. baue ich auch schon erste Foren in Abstimmung mit Ulrich Pfahler auf. Erstes Feedback liegt dann schon vor und kann in die eigentliche Arbeit ab Ende September einfliessen.“
This post was modified on 11 Sep 2010 at 08:18 am.- 11 Sep 2010, 08:03 am
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Ulrich Pfahler Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re: Diskussion über neue Impulse in dieser Gruppe
Ich würde mich freuen hier eure Meinung und Gedanken wiederzufinden .
Gruß Ulrich Pfahler Moderator
- 14 Sep 2010, 2:22 pm
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Olaf Guenther Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^3: Diskussion über neue Impulse in dieser Gruppe
Hallo Jürgen,
bleib´dabei, würde ich sagen... Mit geht´s ja auch nicht anders, wenn ich in manche Gruppen schaue, was da passiert. Wo kann da der Nährwert liegen? So wie Du sagst: In einem Nachschlagewerk, in dem wichtige Grundlagen nachzulesen sind. Wo aufbauend auf diesen Grundlagen Diskussionen stattfinden und zu neuen Ergebnissen führen.
So stelle ich mir meine Rolle vor. Ja, und das ist aufwendig. Ich denke an sowas, wie ein Online-Buch. Ideen zu formulieren und darzustellen hatte ich ohnehin vor. Warum nicht in einer Gruppe, mit online-Feedback und Online-Diskussion und Synergie aus dem Wissen und dem Engagement der Beteiligten?
Nun werde ich die nächsten Wochen erst mal mein Concertainment "über und auf die Bühne" bringen. Danach gehts los. Bis dahin sammle ich gerne Feedback und Ideen zum Vorgehen.
Lieben Gruss, Olaf
This post was modified on 15 Sep 2010 at 09:02 am.- 15 Sep 2010, 09:01 am
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Ulrich Pfahler Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^4: Diskussion über neue Impulse in dieser Gruppe
Die Frage die sich mir hier stellt ist warum sind die Moderatoren ausschließlich für die Aktivitäten dieser Gruppe zuständig ?
Wir haben viele Mitglieder die bestimmt viel zu diesem Thema sagen können und schreiben .
Also was spricht dagegen dieses zu tun ? Die Gruppe wegen mangelnder Aktivität zu verlassen ohne selber aktiv zu sein halte ich für ein äußerst merkwürdiges Verhalten . :-)
- 15 Sep 2010, 1:18 pm
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Helge Raab Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^5: Diskussion über neue Impulse in dieser Gruppe
Also mir fehlen die aktuellen Tatsachen - die würde ich mir in dieser Gruppe erwarten, da die Medien nur tagesaktuellen Bezug haben und nur auf "Sensationen" reagieren.
Ob die Infoormationen nun von den Moderatoren oder von anderen Gruppenmitgliedern kommen, hängt ja wohl davon ab, wer sich auskennt - da natürlich der Appell an alle, die Informationen haben, diese hier mitzuteilen.
Mit Informationen kann ich dann auch diskutieren.
Helge Raab
- 15 Sep 2010, 1:50 pm
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Dr. Annefried Hahn Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^6: Diskussion über neue Impulse in dieser Gruppe
Hallo Alle,
ich freue mich über diesen "Anlauf" zu neuen Impulsen. Beim Klimawandel interessiere ich mich vor allem für die psycho-sozialen Auswirkungen. Das Thema ist stark unterbelichtet, in Deutschland ist mir nur die Gruppe um Harald Welzer bekannt, die das erforscht. Dabei geht es nicht nur um Beeinträchtigungen der Menschen und Gemeinschaften, sondern auch um Ignoranz, Festhalten an "lieben" Gewohnheiten u. ä. als Abwehr. Das führt dann zu Behinderungen effektiver Gegenmaßnahmen, siehe die geplante Öko-Bilanz-Plakette (oder wie sie heißt) für Autos. Dicke Autos als Tröster? Kurz: Ich mach gerne mit und hoffe, dass sich einige in dieser Gruppe für diese Perspektive auch interessieren...???
Beste Grüße
Annefried Hahn
http://www.hahnundhahn.eu
- 15 Sep 2010, 2:11 pm
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Ulrich Pfahler Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^7: Diskussion über neue Impulse in dieser Gruppe
Frau Hahn,
heist Ihr Thema sozusagen was hindert den einzelnen und die Gesellschaft effektive Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen ?
Herr Raab
ich werde auch Ihre Anregung aufnehmen und mich um die Bereitstellung von Fakten Kümmern.
- 15 Sep 2010, 2:41 pm
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Dr. Annefried Hahn Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^8: Diskussion über neue Impulse in dieser Gruppe
Hallo Herr Pfahler,
Das: > Thema sozusagen was hindert den einzelnen und die Gesellschaft effektive Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen ?< ist ein Teil meines Themas. Widerstandsfähigkeit (ist übrigens stark von der Gemeinschaft abhängig und weniger individuell als manche gerne glauben möchten) ist sehr fragil und kann bei Bedrohung erodieren. Ich habe den Umgang mit extremer Belastung bei der Kripo (Mordkommission, Kinderpornografie usw.) wissenschaftlich untersucht. Dort habe ich eine Kultur vorgefunden, die das Extreme durch vielfältige informelle Routinen erträglich machte. Kleine strukturelle Veränderungen aber wirkten sich auf die subjektive Befindlichkeit negativ aus, und zwar dann, wenn sie diese alltagskulturellen Routinen einengten oder außer Kraft setzten. Ich bin überzeugt, dass jede Community oder Gesellschaft solche Stress-Puffer entwickelt, in "guten" Zeiten. Insofern sehe ich mein Thema auch positiv: Wie lässt sich eine Anti-Stress-Kultur, eine allgemeine Widerstandsfähigkeit herstellen? Derzeit erleben wir aber, dass Gruppen und Gemeinschaften sich verstärkt über Abgrenzung von anderen definieren (Roma-Abschiebung in Frankreich, Sarrazin-Debakel, Überwachungs-Praktiken in Unternehmen usw.). Das könnte darauf hinweisen, dass Gruppen (und Einzelne) sich weniger aus sich selbst heraus definieren, als durch das Errichten von Grenzen nach dem (vermeintlichen) Außen. Dazu steigen die psychischen Erkrankungen stark an. Das weist ebenfalls auf ein Erodieren bisheriger Schutzmechanismen hin. Ich hoffe, ich habe mein Anliegen deutlich gemacht? Sonst weiterfragen.
Hallo Herr Barges,
danke für den Link, das bestätigt im Prinzip, was ich meine.
Beste Grüße
Annefried Hahn
- 15 Sep 2010, 3:42 pm
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