Klimawandel ein Thema das uns alle angeht
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Georg LöhrThe company name is only visible to registered members.Re^10: Studie: Windkraft bringt mehr als Atomkraft
Also erstens Frau Reinl, wie ich in meinem letzten Diskussionsbeitrag bereits erwähnt habe, ist die im dem Video beschriebene Technik eine sehr interessante Sache und ich halte Sie für einen wichtigen Bestandteil unserer zukünftigen Energieversorgung.
So zweitens zu Ihnen Herr Teresniak - also wie gesagt jede umgewandelte KWh ist besser als jede nicht verwendete oder produzierte kWh. Außerdem werde wir so uns so genug CO2 haben womit sich unter Umständen Ihre Abschätzungen über Wirkungsgrade noch etwas relativieren. Zweitens einerseits natürlich ist es schön wenn wir es schaffen den Wirkungsgrad zu erhöhen aber wir fangen ja gerade auch erst an. Drittens wenn Sie den Wirkungsgrad mit Kohlekraftwerken z.B. vergleichen die aktuell so ca. 40 vielleicht 45% Wirkungsgrad haben (dann müssen sie aber auch absolut neu oder massiv überarbeitet worden sein) und da ist das CO2 Problem nicht berücksichtigt welches eine weitere Reduzierung um ca. 10 % ausmacht (Ergebnis 30-35% wie for 50 Jahren ungefähr).
Wenn ich nun noch auf den Faktor Geld zu sprechen komme, da frage ich mich wirklich in welcher Welt Sie leben - also fangen wir einmal an reale Energiekosten zugrunde zu legen - Erzeugungskosten, Risokokosten, Abfallkosten, Versicherungskosten, Verbrauchskosten - bisher bezahlen wir nur einen Anteil dieser Kosten - dies wird aber so nicht bleiben - die Kosten werden jedes Jahr steigen, weil es schwere wird sie aus der Erde zu holen, weil das zu weiteren Spekulationen führt, weil spätestens wenn das nächste Kernkraftwerk hochgeht wir die Zeche dafür zahlen müssen, wenn wir nicht jetzt schon mehr zahlen müssen (von dem wir noch nichts wissen) - also selbst wenn der Strom oder die Energie noch ein paar Cent kosten sollten (wenn wir mal die anderen Kosten rausrechnen würden - Atomstrombeihilfe, Kohlebeihilfe) ist das Pinats gegenüber dem was wir für die Folgen zahlen werden müssen. Und wenn wir mal die anderen Kosten rausrechnen bzw. die selben Förderungssummen für alternative Energien erstmal einsetzen würden, würde Strom aus alternativen Energien schon heute billiger sein als der andere ganze Mist. Vom Atomstrom garnicht zu sprechen wo allein die Versicherungspolise mehr als 3€ kosten würde, wenn jemand bereit wäre die zu versichern - das tun sie aber nicht weil es zu gefährlich ist.
Also ich finde es wirklich sehr traurig das auf der einen Seite Studien in frage gestellt werden, weil man den Auftraggebern nicht traut das aber Studien (wie die Ihre) nur für den inneren Gebrauch gedacht sind - ich will nicht spekulieren aber das muß ich schon erwähnen das hinterläßt bei mir einen sehr faden Beigeschmack - wenn sie gut ist dann könnte sie auch veröffentlicht werden, oder? - aber ich weiß das können Sie nicht ändern - auf der anderen Seite finde ich es auch nicht fair die alternativen Energien in Frage zu stellen aber die Gesamtkosten der konventionellen Energieerzeugung ständig schönzurechnen. (Ich weiß das man Erdgas ein wenig extra betrachten muß, wobei auch hier mit steigenden Kosten zu rechnen ist.)
Ich möchte an dieser Stelle nochmal deutlich sagen das ich nicht die Lösung nur in der Windkraft sehe sondern in einem sinnvollen Energiemix aus alternativen Quellen und das (und da bin ich mir auch sicher) wenn man möchte die alternativen Energien insgesamt billiger sein werden als konventionelle Quellen.
Mit freundlichen Grüßen Georg
- 14 May 2011, 12:35 am
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Jens Teresniak Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^11: Studie: Windkraft bringt mehr als Atomkraft
Außerdem werde wir so uns so genug CO2 haben womit sich unter Umständen Ihre Abschätzungen über Wirkungsgrade noch etwas relativieren. Die von mir genannten Wirkungsgrade sind nicht meine Abschätzungen, sondern entstammen der von Greenpeace in Auftrag gegebenen Studie zum Thema.
Wenn ich nun noch auf den Faktor Geld zu sprechen komme, da frage ich mich wirklich in welcher Welt Sie leben - also fangen wir einmal an reale Energiekosten zugrunde zu legen - Erzeugungskosten, Risokokosten, Abfallkosten, Versicherungskosten, Verbrauchskosten - bisher bezahlen wir nur einen Anteil dieser Kosten - dies wird aber so nicht bleiben - die Kosten werden jedes Jahr steigen, weil es schwere wird sie aus der Erde zu holen, weil das zu weiteren Spekulationen führt, weil spätestens wenn das nächste Kernkraftwerk hochgeht wir die Zeche dafür zahlen müssen, wenn wir nicht jetzt schon mehr zahlen müssen (von dem wir noch nichts wissen) - also selbst wenn der Strom oder die Energie noch ein paar Cent kosten sollten (wenn wir mal die anderen Kosten rausrechnen würden - Atomstrombeihilfe, Kohlebeihilfe) ist das Pinats gegenüber dem was wir für die Folgen zahlen werden müssen. Und wenn wir mal die anderen Kosten rausrechnen bzw. die selben Förderungssummen für alternative Energien erstmal einsetzen würden, würde Strom aus alternativen Energien schon heute billiger sein als der andere ganze Mist. Vom Atomstrom garnicht zu sprechen wo allein die Versicherungspolise mehr als 3€ kosten würde, wenn jemand bereit wäre die zu versichern - das tun sie aber nicht weil es zu gefährlich ist. Lieber Herr Löhr, warum versuchen Sie mir immerfort Dinge auszureden, die ich nie geschrieben habe? An welcher Stelle habe ich Kohle- oder gar Kernkraftwerke verteigt? Seien Sie mir nicht böse, aber diese Art der Konversation ist mir zu anstrengend.
Also ich finde es wirklich sehr traurig das auf der einen Seite Studien in frage gestellt werden, weil man den Auftraggebern nicht traut das aber Studien (wie die Ihre) nur für den inneren Gebrauch gedacht sind - ich will nicht spekulieren aber das muß ich schon erwähnen das hinterläßt bei mir einen sehr faden Beigeschmack - wenn sie gut ist dann könnte sie auch veröffentlicht werden, oder? - aber ich weiß das können Sie nicht ändern Die Studie haben wir in Auftrag gegeben (und bezahlt), um für uns selbst einen Erkenntnisgewinn zu erzielen, nicht um damit Politik zu machen. Letzteres unterscheidet uns vom BWE und erklärt, warum eine Veröffentlichung nicht vorgesehen ist. Das ist nicht traurig, sondern logisch.
Bevor wir uns gleich wieder missverstehen: Ich halte es für völlig legitim, dass Verbände Studien in Auftrag geben, um mit den Ergebnissen Politik zu machen. Ich plädiere lediglich dafür, dies bei der Bewertung solcherlei Studien im Hinterkopf zu haben.
auf der anderen Seite finde ich es auch nicht fair die alternativen Energien in Frage zu stellen aber die Gesamtkosten der konventionellen Energieerzeugung ständig schönzurechnen. Beides habe ich nie getan. Siehe oben, bitte lassen Sie diese Unterstellungen.
Ich möchte an dieser Stelle nochmal deutlich sagen das ich nicht die Lösung nur in der Windkraft sehe sondern in einem sinnvollen Energiemix aus alternativen Quellen und das (und da bin ich mir auch sicher) wenn man möchte die alternativen Energien insgesamt billiger sein werden als konventionelle Quellen. Da Sie (jedenfalls implizit, siehe Windgas) die Gasverstromung als zukunftsfähig betrachten, können wir uns auf diese Formel gern verständigen. Jedenfalls mittelfristig.
- 16 May 2011, 12:38 am
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Georg LöhrThe company name is only visible to registered members.Re^12: Studie: Windkraft bringt mehr als Atomkraft
Ich danke Ihnen für Ihr Verständniss und freue mich bei Gelegenheit mal wieder ein wenig mit Ihnen zu diskutieren.
Hier vielleicht einen weiterer Link mit guten Ideen auch für Ihr Unternehmen und für weitere Diskussionen :)
http://www.zeri-germany.de/
Mit freundlichen Grüßen Georg
- 16 May 2011, 8:30 pm
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