Know-How-Transfer Human Resource Management
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Daniel PlötzThe company name is only visible to registered members.Die Arbeitswelt befindet sich in einem Umbruch!18 Jan 2010, 11:36 amstrategische Neuausrichtung durch veränderte Arbeitswelt?
Dieser knappe, jedoch treffende Satz beschreibt einen strukturellen Wandlungsprozess innerhalb der deutschen Wirtschaft der vielerlei Auswirkungen bezogen auf die Unternehmen und dessen Mitarbeiter haben wird.
Ökonomische Trends wie die Globalisierung oder die Entwicklung zur Wissensgesellschaft, technologische Fortschritte aber auch die demographische Entwicklung der Gesellschaft sind nur einige Beispiele dafür, warum sich die Unternehmen immer mehr zwingen darüber nachzudenken, wie sie ihre Existenz in einer solchen dynamischen Umwelt sichern können und trotzdem weiterhin an Wachstum zulegen werden. Sich durch Innovation am Markt zu behaupten wird immer mehr zu einem entscheidenden Wachstums- und Wettbewerbsfaktor.
Wesentliche Rahmenbedingungen für einen Veränderungsprozess sind die herrschenden Strukturen im Unternehmen, die Qualifikation der zur Verfügung stehenden Mitarbeiter und eine entsprechende Leistungsfähigkeit des Managements. Doch in der von ständigen Veränderungen geprägten Arbeitswelt müssen sich die Unternehmen darauf einstellen, intensivere Maßnahmen innerhalb ihrer strategischen Ausrichtung zu treffen, die den Ansprüchen des vorherrschenden Wandlungsprozesses gerecht werden. Die Frage was sich genau hinter diesen Veränderungen verbirgt und was für einen Einfluss dies auf die Unternehmen und den Einzelnen haben wird, ist zukünftig einer der wichtigsten.
Erfolgreiche Unternehmen zeichnen sich vor allen Dingen darin aus, dass sie sich schneller als ihre Mitbewerber an Veränderungen und an neue Anforderungen anpassen. Die Unternehmen, die schneller lernen, haben im Wettbewerb die Nase vorn. In der globalisierten und hoch digitalisierten Welt von heute ist aktuelles Wissen bereits Wissen von gestern. Für Unternehmen gilt dies in besonderer Weise. Ein Unternehmen, das in einer immer komplexer werdenden und sich immer schneller verändernden Umwelt überleben und erfolgreich wirtschaften will, muss hoch aufnahmefähig und flexibel sein. Es muss sich in einem permanenten Zustand des Lernens befinden, also eine lernende Organisation sein.
Hieraus resultieren vielfältige neue Aufgabenfelder für das Management der Unternehmen. Die vorherrschenden Probleme zwingen die strategischen Planer immer mehr über eine ganzheitliche Lösung nachzudenken. Eine integrierte Betrachtung der Personalentwicklung unter Einbezug von Bildung, Förderung und Organisationsentwicklung, sowie die Stärkung des Verantwortungsbewusstseins der Mitarbeiter für die eigene Gestaltung ihrer Entwicklung, erfordert ein strategisches Umdenken. Der Fokus strategischer Problemstellungen liegt somit immer mehr auf einer synergetischen Verknüpfung der Personal- und Organisationsentwicklung bis hin zu einem nachhaltigen Konzept der lernenden Organisation, wofür es gilt gezielte Aktivitäten zur Bewältigung zu treffen.
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Sebastian HofmannThe company name is only visible to registered members.Hallo,13 Mar 2010, 5:26 pmRe^2: strategische Neuausrichtung durch veränderte Arbeitswelt?
mir fällt im Arbeitsalltag in Verbindung mit der Lektüre aktueller Studien und anderer VÖ zu diesem Thema immer wieder auf, dass bei der Gestaltung der Arbeitswelt eigentlich viel zu selten gefragt wird, was die Menschen wirklich brauchen.
Letztlich lassen sich die zu beobachtenden Veränderungen der Arbeitswelt am besten durch die Leute erfahren, die diese Arbeitswelt sind: die Menschen.
Wer das erkannt hat, wird keine Leute für neue Strukturen brauchen, sondern braucht nur eine Struktur für die vielen Menschen.
Heutzutage ist das Selbstbewußtsein der Beschäftigten, v.a. der HighPotentials, zu einem enormen Druck für KMU und nun langsam auch für die Konzerne geworden. Dieses Selbstbewußtsein kommt nicht über Nacht.
Ich fürchte, dass v.a. das Top Management in dieser Erkenntnis immer noch mind. 2 Schritte hinter dem Personaler ist. Und selbst der ist nur auf dem Stand von heute bzw. gestern, wie hier ja schon festgestellt wurde.
Viele einzelne Strategien sind für sich gesehen nur Strohfeuer. Ganzheitliche Ansätze, die so wenig formalisiert wie nötig und doch so effektiv wie möglich, sprich effizient, sind, bedeuten die Arbeitswelt von morgen.
Der Mensch als Individuum ist schon extrem vielschichtig und in einer Umgebung von zahlreichen festgeschriebenden Bedingungen kaum zu befriedigen. Betrachtet man dann noch die gesamte Organisation als Anhäufung von selbstbewußten Individuen, dann gestaltet sich das zu einer komplexen Sammlung von Einzelproblemen.
Aus meiner Sicht liegt eine gute Möglichkeit der Arbeitswelt von heute zu begegnen im Employer Branding, dass von innen nach außen einen gemeinsamen Nenner aus Unternehmenszielen und Beschäftigtenbedürfnissen bildet. Hier findet ein permanenter Abgleich beider Parteien statt, die sich unterm Strich als Einheit verstehen können (im Idealfall).
Ein anderer Ansatz wäre auch den "kleinsten" Arbeitnehmer als Unternehmer zu verstehen. Macht man ihm schon die Verantwortung am gesamten Unternehmenserfolg deutlich (ohne zuviel Druck auszuüben), dann wird das Verständnis für das eigene Handeln im Gesamtgefüge viel transparenter. Die Realität sieht da leider zumeist ganz anders aus. Verhandeln hinter verschlossenen Türen, Schimpfen in der Kaffeeküche und Managemententscheidungen mit dem "Flurfunk" begründen. So wird niemand glücklich.
Erst wenn alle am gleichen Strang ziehen (und sie das wirklich wollen), kommt hinten ein, langfristig gesehen, wettbewerbsfähiges Unternehmen raus.
Wer einmal gelernt hat, auf alle Signale zu achten, der braucht auch nicht alle 5 Jahre ne neue Strategie.
This post was modified on 13 Mar 2010 at 07:18 pm.
