Regionalforum für Krefeld

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  • Frank Klix
    Frank Klix    Premium Member   Group moderator
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    Vortrag über das Krankheitsbild Depression
    Liebe Mitglieder von "Regionalforum für Krefeld",

    als Mitglied des Arbeiskreises Fortbildung von "deutsches bündnis gegen depression e.v." (http://www.buendnis-depression.de) möchte ich auf diesem Wege Ihr Interesse für einen Vortrag über Depressionen wecken und Ihnen kurz unsere Organisation vorstellen.

    Der gemeinnützige Verein "deutsches bündnis gegen depression e.v." verfolgt unter dem Dach der Stiftung Deutsche Depressionshilfe folgende Ziele:

    * Verbesserung der gesundheitlichen Situation depressiver Menschen
    * Erweiterung des Wissens über die Krankheit in der Bevölkerung
    * Vorbeugung von depressiven Erkrankungen und Suiziden
    * Betriebs-, volkswirtschaftliche Schäden

    Einige regionale Bündnisse gegen Depression setzen im Rahmen ihrer Kampagnen-Arbeit zusätzliche inhaltiche Schwerpunkte. Neben einem Arbeitskreis für Depression bei Kinder und Jugendlichen gibt es außerdem mehrsprachige Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund, Informationen zum Thema "Depression nach der Geburt" sowie "Depression im Alter" und "Depression am Arbeitsplatz". Krisenmanagement und das Phänomen der Suizidalität spielen außerdem eine besondere Rolle beim Umgang mit Depression.

    Rund vier Millionen Menschen in ganz Deutschland sind depressiv. Was Laien oft als „schlecht drauf sein“ oder „sich nicht zusammen reißen können“ bezeichnen, oder was oftmals gar nicht als Depression erkannt wird, ist in vielen Fällen eine ernst zu nehmende Krankheit.
    „deutsches bündnis gegen depression e.v.“ ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein, dem Ärzte, Vertreter verschiedener medizinischer und psychosozialer sowie städtischer Einrichtungen, Wohlfahrtsverbände sowie engagierte, interessierte sowie betroffene und berührte Einzelpersonen angehören.

    Obwohl heute vielfältige und gute Behandlungsmöglichkeiten einer depressiven Erkrankung zur Verfügung stehen, erhalten nur etwa 10% der betroffenen Menschen eine langfristige und adäquate Behandlung. Dies hängt damit zusammen, dass Depressionen oftmals und lange Zeit nicht als solche wahrgenommen und erkannt werden, da sie unter verschiedenen Anzeichen und mit sehr verschiedenen Gesichtern auftreten können. Kenntnis hierzu ist oftmals noch unzureichend verbreitet. Ein wesentlicher Grund liegt aber auch darin, dass sich Betroffene oft zurückziehen und dass es Scham und Vorbehalte gibt, sich in depressiver Verfassung zu zeigen und sich an andere zu wenden oder gar Hilfe anzustreben.
    Das Bündnis möchte über das Krankheitsbild „Depression“ und die Einschränkungen, die hierbei erfahren werden, informieren. Eine Hauptbotschaft soll sein, dass jeder Mensch eine Depression entwickeln kann, die auch behandlungsbedürftig werden kann, dass diese Krankheit nicht schamhaft verschwiegen werden muss und dass zur Behandlung gute Möglichkeiten bestehen.
    Mit diesen Botschaften sollen Betroffene und Angehörige erreicht werden: Wohin kann ich mich wenden, wenn es mir schlecht geht? Wer behandelt Depressionen ambulant, wer stationär? Wie sind die Heilungschancen? Gibt es noch andere Menschen in meiner Nähe, die unter Depressionen leiden?
    So sollen die Krankheit und ihre Bedeutung mehr in das öffentliche Interesse rücken. Es sollen auch Berufsgruppen, die in ihrer jeweiligen Tätigkeit immer wieder depressiven Menschen begegnen, wie praktische Ärzte, Pfarrer, Polizeibeamte, Mitarbeiter von Beratungsstellen, Unternehmer, Personalverantwortliche, Lehrer und Andere erreicht werden. Und es besteht die Absicht, ein Netzwerk des Wissens und der Zusammenarbeit innerhalb der Städte aufzubauen.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Ihr Interesse für das Thema Depressionen geweckt haben sollte und Sie mir die Gelegenheit geben, über diese Problematik im Rahmen einer von Ihnen organisierten Veranstaltung einen Vortrag zu halten.

    Für weitere Fragen stehe ich Ihnen jederzeit und gerne unter 02151-7679780 zur Verfügung.

    Herzlichst

    Frank Klix