KVM - Keyboard-Video-Mouse

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  • Martin Drunck
    Martin Drunck    Premium Member   Group moderator
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    DVI und VGA
    Wie werden die Anforderungen an einen KVM Switch/Matrixswitchsystem der Zunkunft sein?

    Mehr in Richtung DVI oder mehrheitlich analoges VGA? Oder ein Mischbetrieb von VGA und DVI?

    Oder wird es mehrheitlich in Richtung KVM über LAN gehen, bei der jedoch Perfomenceeinbussen noch hinzunehmen sind?
  • Volker Pompetzki
    Volker Pompetzki    Premium Member
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    Re: DVI und VGA
    Die Anwendung ist entscheidend:SOHO oder Enterprise-Anwendung.

    Mittelfristig wird die KVM Steuerung bei analogen Videosignalen bleiben.
    Dabei betrachte ich nicht den SOHO Markt mit 2 oder 4 Port Anwendungen. Dort ist auch DVI heute bereits gut vertreten.

    Im Enterprise-Sektor sind die Anforderungen bezüglich Portanzahl, Multiuser und Remotezugriffen jedoch zu komplex, um diese mit vertretbaren Kosten und zuverlässig in digitaler Videotechnik zu realisieren.

    Langfristig werden wir uns von der herkömmlichen KVM-Technik wohl verabschieden müssen. Blade Servertechnologie und der Wunsch der Kunden zu kompletten IT Management (inklusive KVM.Zugriff) setzten eine andere Oberfläche als einen reinen KVM Switch voraus.

    Sind entsprechende KVM-Schnittstellen als Chip on Board neuerer Servergeneration erstmal Standard, werden die KVM-Funktionen zu einem Softwaretool reduziert. Dann spielt es auch keine Rolle ob die Display´s mit analogen oder digitalen Videosignal versorgt werden.

    Bis dahin bleibt uns aber sicher noch einige Jahre der herkömmliche KVM Markt erhalten...
  • Martin Drunck
    Martin Drunck    Premium Member   Group moderator
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    Re^2: DVI und VGA
    Ja, die Anwendung spilet die bestimmende Rolle, welche Technologie zum Einsatz kommt.

    Der Kunde will eine Lösung seines Problemes bzw, seiner geforderten Applikation. Dabei sind ihm technische Details und Features einzelner Geräte erstmal nicht wichtig; wichtig für den Kunden ist eine stabile, auf seine Anforderung hin optimierte Gesamtlösung. Genau hier steckt die Kompetenz und die Ausrichtung aller G&D Produkte, die solche Flexibilität hinsichtlich verschiedenster kundenseitigen Anforderungen ermöcht. (siehe http:\\http://www.gdsys.de)

    Bei der Blade Servertechnologie sollte man jedoch auch berücksichtigen, das ebenfalls ein KVM Switch integriert ist!

    Die Ansäztze der KVM ON Board Technologien sind unterschiedlich und haben somit unterschiedliche Protokolle. Ob hier eine Vereinheitlichung stattfindet oder seitens der Hersteller gewünscht ist, bleibt abzuwarten.

    Wir als KVM Hersteller müssen dies alles sehr stark beobachten und uns für alle möglichen Zukunftswege vorbereiten.
  • Volker Pompetzki
    Volker Pompetzki    Premium Member
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    Re^3: DVI und VGA
    Als Distributionsunternehmen führender KVM Hersteller verfolgen wir den gleichen Weg (http://www.ute.de).

    Entscheidend sind die Anforderungen des Kunden und die IT-Strategie, die der Kunde in der Zukunft verfolgt.

    Aus dem Grunde führen wir nicht die Produkte eines einzelnen KVM Herstellers, sondern können als KVM-Experte für unsere Kunden die bestmögliche Lösung des Marktes empfehlen und auswählen. Wären wir an einem Hersteller gebunden, wäre diese Möglichkeit nicht gegeben.

    Jeder Hersteller hat spezielle Eigenschaften und Features, die speziell in komplexen Serverumgebungen ausschlaggebend sein können. So ist eine Softwareebene zur gesamten Management der IT-Komponenten (inklusive KVM und Blades) fast unabkömmlich.

    Ob analoge oder digitale Grafikausgänge verwendet werden, war bislang in diesen Bereichen noch nie ein ausschlaggebendes Argument.
  • Peter Sulc
    Peter Sulc
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    Re^4: DVI und VGA
    Ich habe zwar nur Erfahrung als erfahrener Computernutzer so daß ich eigentlich nur zum SOHO Bereich eine Aussage treffen kann aber ich denke das unter anderem auch vernachlässigt wurde das es noch zwei Entwicklungen gibt die mit eine Rolle spielen können. Neben der schon genannten implementierung von remote Zugriffsoptionen in der Hardware hat der Trend zu multiprozessor Systemen und dort vor allem zur Virtualisierung den Nebeneffekt das zum Teil gar nicht mehr so sehr der Bedarf nach einem KVM Switch besteht bzw die Anzahl der notwendigen Ports schwindet. Die stärkere Vernetzung von Rechnersystemen kann daher meiner Meinung nach auch dazu führen das KVM Switche der Zukunft letztendlich nichts anderes sein werden als kleine/schwache Computerclients die per Netzwerk in der Lage sind auf Virtuelle Maschienen zuzugreifen oder im Enterprise Sektor auf die auf dem Mainboard integrierten remote Desktop Optionen. Dies wird um so Ausgeprägter sein je weniger Peripheriegeräte mit geschaltet werden sollen/müssen.
  • Volker Pompetzki
    Volker Pompetzki    Premium Member
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    Re^5: DVI und VGA
    KVM Switches müssen es ermöglichen, sich auf den Hardwareschnittstellen am Server, Rechner oder an der Netzwerkkompenente aufschalten zu können, unabhängig vom Status des Rechners oder dem Zustand des Betriebssystems.
    Dazu gehören mindestens Video, Tastatur und Maus-Schnittstellen, besser noch Stromversorgung und serielle Ports. Nur dann ist es möglich ein komplett hängendes System oder fehlerkonfiguriertes System administrieren zu können.

    Was nützen mir virtuelle KVM Schnittstellen, wenn der Server selbst komplett hängt oder er über die reguläre Netzwerkverbindung nicht erreichbar ist ?
    Wie kann ich über eine virtuelle Schnittstelle in das BIOS des Systems eingreifen ?

    Rein softwarebasierende Lösungen werden dafür auch langfristig nicht ausreichen.

    Vorstellbar sind zukünftige auf Boards implementierte KVM Schnittstellen. die dann entsprechend über Clients anzusprechen sind. Ähnliche Produkte sind als zusätzliche einsteckbare Karte bereits länger erhältlich.

    KVM Matrixsysteme ohne zusätzliche Hardware auf der Userseite werden jetzt schon mittels KVM auf TCP/IP Wandler realisiert. Diese ermöglichen es, über Browser und zusätzlicher Authentifizierungssoftware n : n KVM Matrix Systeme nachzubilden.
    This post was modified on 04 Feb 2007 at 04:20 pm.