Lean Thinking

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  • Ralf Lippold
    Ralf Lippold    Premium Member   Group moderator
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    Re^7: Gefahren durch Wrong Thinking!
    Guten Morgen zusammen,

    interessanterweise gibt es stets einen Bereich, wo die sparenden Veränderungen positiv wirksam sind. Dies verhindert jedoch nicht, dass man auch -besonders- den sogenannten ULTIMATIVEN KLIENTEN im Auge haben muss und wie sich die Veränderungen auf ihn auswirken.

    ULTIMATIVER KLIENT als das Gesamtunternehmen, die Mannschaft oder auch den Endkunden gesehen.

    Wer ist außerdem von den Veränderungen betroffen (nicht ad-hoc sondern im Zeitablauf)?

    ... erst dann macht Lean Thinking und Management Sinn ;-)

    Beste Grüße

    Ralf
  • Thorsten Ahrens
    Thorsten Ahrens    Premium Member   Group moderator
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    Re^8: Gefahren durch Wrong Thinking!
    Hallo zusammen,

    mir hat mal jemand gesagt:

    "Kein Standard ohne Abweichungsmanagenent."

    und damit war nichts anderes gemeint, als mit den eigenen Prozessen ständig das zu machen, was eingangs hier beschrieben wurde, nämlich die Wirkungsweise der während der Verbesserung definierten Standards zu überprüfen, da sonst die Verbesserung stirbt.

    Ich teile die Idee, dass es nach dem Zufallsprinzip passieren muss, welche Standards "bestätigt" werden, teile aber nicht die Meinung, dass es durch Externe passieren sollte.
    In der wirklich "heilen Welt" ist doch genau dafür auf unterster Ebene der Hancho da und die Führungskräfte reservieren jedem Tag ein Zeitfenster von ca. 1h dafür - das bringt sie auf den Gemba, sie lernen durch die Prozessbestätigung ihre eigenen Prozesse kennen und dann ist es für mich unabhängig, ob es qualitätsrelevante Standards sind, die sich in PPM (mit Risiken) messen lassen oder Dinge wie Bodenmarkierungen, Bestandsmengen, Milkrunzyklen, Heijunkafenster, EPEI Muster, Kanbankarten, ...) - alles gehört ständig in die Prozessbestätigung - und nur wenn es intern ohne externe Hilfe läuft, ist KVP erst möglich.
    Wir unterhalten uns ständig über fehlende Nachhaltigkeit und sind oft nicht gewillt, die Dinge anzupacken, die getan werden müssen, um Dinge nachhaltig zu machen ...
    Meine Kinder räumen ihr Zimmer übrigens auch nicht auf, auch wenn ich das aufgeräumte Zimmer zum Standard mache, aber dann kein Abweichungsmanagement mache ;-)

    Gruss, Thorsten
  • Dirk Fischer
    Dirk Fischer    Premium Member
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    Re^9: Gefahren durch Wrong Thinking!
    Hallo,

    Evtl. passend zum Thema:

    LOOKING lean vs BEING lean....oder auch der "wischi waschi Management Ansatz".

    Hier ein wunderbarer Artikel zum Unterschied zwischen "möchte gern lean sein" und "wahrem lean werden".

    http://www.evolvingexcellence.com/blog/2010/05/deja-vu-all-o...

    Das hier beschriebene deckt sich leider zu 100% mit meinen Erfahrungen.

    Leider in Englisch


    Grüße

    Dirk
    This post was modified on 14 May 2010 at 07:12 pm.
  • Ralf Lippold
    Ralf Lippold    Premium Member   Group moderator
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    Re^10: Gefahren durch Wrong Thinking!
    Hallo Dirk,

    Danke für den genialen Artikel :-) Preise alleine machen keine Firma lean. Ähnlich erging es Wiremold, die -kaum waren sie verkauft- von dem Lean-Gipfel nicht nur abgestiegen sondern abgerauscht sind.

    Es braucht Visionäre, die eine beständige Firmenkultur ermöglichen (wie dies die Familie Toyoda bei Toyota innehat).

    Wer den Artikel auf Deutsch lesen möchte: http://tinyurl.com/3yhaxsl

    Das Tool hierfür ist GoogleTranslate (noch nicht perfekt, und doch recht ansehlich), http://translate.google.com

    Beste Grüße, Ralf