Leipziger Köpfe

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  • Ines Scheibe
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    Symposium: Die Situation im Leipziger Sport: Professionell oder planlos? Leipziger Sportvereine am Scheideweg?
    „Eine hervorragende Idee, thematisch heiße Eisen wie Professionalität und Innovation im Sport auf den Tisch zu bringen!“

    Podiumsgast Reiner Calmund sieht die Thematik des zweiten Symposiums „Leipzig-Sportfrei!?“ in der Sportwissenschaftlichen Fakultät als wichtigen Diskussionsstoff!

    „Die Situation im Leipziger Sport. Professionell oder planlos? Leipziger Sportvereine am Scheideweg.“ Zu dieser Thematik laden das Projekt „Sport & Medien – SPORTAKUS“ der Universität Leipzig und der Verein concept4sport am 10. Februar in die Sportwissenschaftliche Fakultät. Zwei Referate und eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion sollen erörtern, in welcher Situation sich der Leipziger Sport befindet, wo es Problemfelder und Fehlerquellen gibt und welche Tendenzen für die Zukunft zu erwarten sind.
    „Wir sind gespannt, welches Fazit am Ende des zweiten Symposiums gezogen werden kann und welche neuen Ideen und Ansätze diskutiert werden“, freut sich Projektleiter Dr. Christian Hartmann. „Wir haben uns in diesem Jahr für die Ernst-Grube-Halle als Ort der Podiumsdiskussion entschieden. Es gibt wohl kaum einen treffenderen Platz für eine solche Veranstaltung als diese traditionsreiche Leipziger Sportstätte“, erklärt der Dozent der Sportwissenschaftlichen Fakultät weiter.
    Das Programm wurde weiter angepasst, um die thematische Struktur noch besser zu umrahmen. Das erste Referat hält nun Michael Mamzed, Geschäftsführer vom Stadtsportbund Leipzig. Er wird die gegenwärtige Situation des Breitensports in Leipzig darlegen und vor allem auf die Ansätze von professionellen Konzepten und neuen Strukturen eingehen. Darüber hinaus spricht Mamzed über Fehlerquellen in der Vereinsarbeit, Sportstättenprobleme und Planlosigkeit bei innovativen Ideen. Anschließend referiert Katharina Rothe über die Netzwerkidee des Vereins concept4sport. Die Geschäftsführerin des im November 2010 gegründeten Vereins hat klare Vorstellungen, wie der Sport in Leipzig funktionieren kann: „Der Sport braucht ein Netzwerk von Experten aus Wirtschaft, Medien und Politik. Wir haben ein Konzept, das dieses Netzwerk entstehen lässt und jedem helfen kann – dem Individualsportler, dem kleinen Verein, aber auch dem Spitzensport.“
    Für die Podiumsdiskussion haben neben Reiner Calmund (ehrenamtlicher Berater bei Dynamo Dresden), Heiko Rosenthal (Sportbürgermeister Leipzig), Winfried Wächter (Sportchef der Leipziger Volkszeitung), Dr. Petra Tzschoppe (Sportsoziologin, Mitglied DOSB/LSB Sachsen), Dr. Dieter Gudel (Geschäftsführer RB Leipzig) und Karsten Günther (Geschäftsführer der Handballabteilung des SC DHfK Leipzig) zugesagt. Thomas Kunze, Sportreporter beim Mitteldeutschen Rundfunk, wird die Diskussion moderieren. „Gerade weil es zu diesem Thema jede Menge Diskussionsstoff gibt, freue ich mich auf dieses Symposium. Das, was ich in Dresden erlebe und die Pläne und Strukturänderungen, die bei Dynamo umgesetzt werden müssen, ist in vielen Bereichen auch übertragbar auf den Leipziger Sport. Deshalb unterstütze ich die hervorragende Idee der Veranstalter, die thematisch heißen Eisen wie Professionalität und Innovation im Sport auf den Tisch zu bringen und von verschiedenen Meinungsträgern diskutieren zu lassen“, sagt Reiner Calmund.

    Ort: Leipzig, Sportwissenschaftliche Fakultät, Jahnallee 59
    Beginn: Donnerstag, 10. Februar, 16 Uhr Eintritt: frei
    This post was modified on 09 Feb 2011 at 08:17 am.