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  • Martin Meßing
    Martin Meßing    Premium Member
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    Re^4: Zweite Festplatte einbinden
    Hallo Herr Rink,

    habe gerade Ihren Pfad per Konsole versucht, das Ergebnis:

    # dmesg|grep hdb:
    ide0: BM-DMA at 0xff00-0xff07, BIOS settings: hda:DMA, hdb:DMA
    hdb: ST360014A, ATA DISK drive
    hdb: max request size: 512KiB
    hdb: Host Protected Area detected.
    hdb: Host Protected Area disabled.
    hdb: 117231408 sectors (60022 MB) w/2048KiB Cache, CHS=16383/255/63, UDMA(100)
    hdb: cache flushes supported
    hdb: hdb1 hdb2

    Eine Abweichung zu Ihrem Ergebnis findet sich in der Mitte:
    hdb: Host Protected Area detected.
    hdb: Host Protected Area disabled.

    das disabled wirkt ein wenig beunruhigend...

    Nun mein Ergebnis nach dem Mounten:

    # mount/dev/hdb1/mnt
    -bash: mount/dev/hdb1/mnt: No such file or directory
    # mount/dev/hdb2/mnt
    -bash: mount/dev/hdb2/mnt: No such file or directory

    D.h., er findet nicht das genannte Verzeichnis.

    @ Herr Stahl und Herr Deege: mit fdisk, mit und ohne l war ich leider nicht sonderlich erfolgreich. das fdisk bezüglich des Laufwerks hdb wurde nicht erkannt.

    @ Daniel von Ledebur: Ihren Lösungsweg teste ich auch noch, momentan versuch ich es noch auf der root-Ebene, mal sehen, wan ich den Schraubenzieher wider hervorhole...

    Mangels CD-Brenner entfällt iderzeit jegliche Möglichkeit, irgend welche daten zu sichern

    Vielen dank erst einmal, ich probiere noch weiter...

    LG und gute Nacht

    Martin Meßing
  • Dr. Beate Rother
    Dr. Beate Rother
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    Re^5: Zweite Festplatte einbinden
    # mount/dev/hdb1/mnt
    -bash: mount/dev/hdb1/mnt: No such file or directory
    # mount/dev/hdb2/mnt
    -bash: mount/dev/hdb2/mnt: No such file or directory
     
    D.h., er findet nicht das genannte Verzeichnis.

    Da fehlen Leertasten vor dem /mnt und vor dem /dev

    Außerdem können Sie nicht beide Partitionen gleichzeitig in dasselbe Verzeichnis mounten, also erst einmal zwei Mountpoints anlegen:

    mkdir /mnt/verzeichnis1
    mkdir /mnt/verzeichnis2

    Statt verzeichnis1 und verzeichnis2 können Sie andere Namen verwenden.

    Dann Partitionen mounten:

    mount /dev/hdb1 /mnt/verzeichnis1
    mount /dev/hdb2 /mnt/verzeichnis2

    Viel Erfolg!

    Beate Rother
  • Sebastian Jakob
    Sebastian Jakob
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    Re^6: Zweite Festplatte einbinden
    Vielleicht hilft auch mal eine kleine Erläuterung zu den Befehlen und es wird dadurch einfacher:

    Der Befehl "mount" dient dazu, ein Gerät, in unserem Beispiel eine Festplatte, in ein Verzeichnis zu mounten.
    Die Parameter, die dazu benötigt werden, sind die Gerätedateien und das Ziel.

    mount /dev/hda /mnt

    bindet z.B. die erste IDE Festplatte in das Verzeichnis "/mnt", es könnte aber auch ein beliebiges Verzeichnis als Ziel sein, sinnigerweise leer und mit den Berechtigungen versehen, dass der User, der mountet auch Zugriffsrechte darauf hat, und das andere User, die daraus später lesen sollen, dies auch dürfen.

    Nun kann eine Festplatte auch mehrere Partitionen haben, z.B.:

    hda1 -> erste Partition auf der ersten Platte
    hda2 -> zweite Partition auf der ersten Platte
    hdb1 -> erste Partition auf der zweiten Platte
    hdb2 -> zweite Partition auf der zweiten Platte

    ######

    Dementsprechend würde man, wie eben schon mal beschrieben, z.B. die zweite Partition der zweiten Platte in ein Verzeichnis einbinden:

    mkdir /mnt/hdb2mount -> Zielverzeichnis erstellen, wo die Daten später zu finden sind

    chown -R root:users /mnt/hdb2mount -> Benutzer root zum Eigentümer machen, als Gruppe "users" zuweisen

    chmod -R 760 /mnt/hdb2mount -> root und users Rechte auf den Mountpoint erteilen

    mount /dev/hdb2 /mnt/hdb2mount -> Einbinden der Platte ins Zielverzeichnis


    #######


    Nun weiss man vorher vielleicht über z.B. hwinfo --ide, wie die Plattenbezeichnung ist (hdb), allerdings fehlen ggf. die Informationen über die Partitionierung der Platte, damit man nicht im finstern stochert, kann man sich einfach mal mit fdisk oder cfdisk die Partitonierung der Plattte anschauen.
  • Martin Meßing
    Martin Meßing    Premium Member
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    Re^7: Zweite Festplatte einbinden
    Hallo Herr Jakob, hallo Forum,

    mittlerweile ist es mir dank Ihrer zahlreichen tollen Vorschläge die alte Festplatte entsprechend einzubinden. Vielen lieben Dank!!

    Ihren Vorschlag, Herr Jakob, habe ich gerade eben erst gelesen, vor allem den mit dem root als Eigentümern und den usern als Gruppe.

    Frage: Löst Ihre Root/user-Lösung möglicherweise das Problem, dasich jetztnoch habe: ich habe auf die alten Dateien nur Lesezugriff, ansonsten sind sie schreibgschützt. Das liegt wohl daran, dass die Dateien den jeweiligen - alten - usern im Suse-8.2-System zugeordnet waren (die ihre jeweilige Plattform lediglich m,it ihrem password erreichen konnten). Jetzt können sie nur verändert werden, wenn ich als root arbeite, was ich aber möglichst selten tun will.

    Jetzt noch die Meisterfrage: Wie bekomme ich es hin, dass ich mich neben 10.2 auch noch in 8.2 einloggen kann, die alte Festplatte also im Boot-Menü erscheint und - wie vor der Umwandlung - ganz normal gebootet werden kann?

    Wegen der Master-Slave-Situation ist das aber sicher eine besondere Herausforderung.

    @ daniel: Muss ich dann so vorgehen, wie von Ihnen beschrieben? Wie nehme ich Änderungen in etc/fstab vor?

    LG

    Martin Meßing
  • Florian Stahl
    Florian Stahl
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    Re^8: Zweite Festplatte einbinden
    Guten Morgen, Herr Kollege,

    um auch Ihr Suse 8.2 im Bootmanager einzubinden, müssen Sie in der Konfiguration unter

    /boot/grub/menu.lst

    anpassen und einen neuen Eintrag für das Bootmenu erstellen. Auf der alten Festplatte finden Sie die selbe Datei, die den richtigen Eintrag für das alte Suse bereits enthält. Bei diesem müssen Sie nur die Angaben /dev/hda(Nr) auf /dev/hdb(Nr) ändern und in die menu.lst Datei ihres neuen Systems einfügen. Fertig!

    hier ist eine menu.lst von meinem Suse mit Windows und Solaris auf anderen Partitionen

    Schauen Sie mal nach dem Einträgen mit "kernel ... root=/dev/hda4", die bezeichnen die Partition, von der der Kernel geladen werden soll!

    # Modified by YaST2. Last modification on Mo Sep 4 21:55:24 CEST 2006

    color white/blue black/light-gray
    default 1
    timeout 8
    gfxmenu (hd0,3)/boot/message

    ###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
    title SUSE LINUX 10.0
    root (hd0,3)
    kernel /boot/vmlinuz root=/dev/hda4 vga=0x317 selinux=0 resume=/dev/hda5 splash=silent showopts
    initrd /boot/initrd

    ###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: windows###
    title Windows
    chainloader (hd0,0)+1

    ###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: failsafe###
    title Failsafe -- SUSE LINUX 10.0
    root (hd0,3)
    kernel /boot/vmlinuz root=/dev/hda4 vga=normal showopts ide=nodma apm=off acpi=off noresume selinux=0 nosmp noapic maxcpus=0 edd=off 3
    initrd /boot/initrd

    title Solaris 10
    rootnoverify (hd0,1)
    chainloader +1
    makeactive
    boot



    Anleitungen zu GRUB findet man leicht im Internet...
  • Florian Stahl
    Florian Stahl
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    Re^8: Zweite Festplatte einbinden
    Guten Morgen, Herr Kollege

    Und zu ihrem HP Deskjet: es gibt einen ziemlich guten Support von HP für Drucker unter Linux, suchen Sie mal bei Google oder bei sourceforge.net. Sie finden die Seiten aber nicht direkt über die hp.com.

    mit freundlichen Grüßen

    Florian Stahl
    This post was modified on 08 Jan 2007 at 10:32 am.