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René Schellhammer Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Gamiux
Hallo liebe Tuxler,
mich hat vor kurzem ein Kunde gefragt, warum, wenn Linux doch so toll sei um damit Server zu hosten, nicht "einfach" jemand eine Distribution entwickelt, in der alles "so einfach" geht wie mit Windows.
Nach anfänglichem schmunzeln kam mir die Überlegung, dass diese Frage zumindest aus der Sicht eines Windowsusers (und damit auch aus Spielersicht) gar nicht so schlecht war.
Nun fragte ich ihn, was er denn unter "so einfach" verstünde. Seine Antwort darauf war auch recht ernüchternd. "Keine Kommandozeile, Klicki-Bunti, Installationsroutinen und Spiele, die sich einfach so installieren und deinstallieren lassen.
Nun bin ich bei weitem kein Linux-Profi, mag das Betriebssystem aber von Haus aus, da es für meine Zwecke perfekt ist. Somit war ich nicht in der Lage, ihm auf seine Frage eine wirklich befriedigende Antwort zu geben.
Ich gebe aus diesem Grund die Frage einfach mal an Sie als Profis weiter. Warum kein Klicki-Bunti-Doppelklick-Installations-Spielelinux?
- 01 Apr 2008, 11:43 pm
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Jürgen Gerner Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re: Gamiux
Hallo René,
um ehrlich zu sein, verstehe ich die Frage nicht ganz (ist es gar ein Aprilscherz?)... ;-)
mich hat vor kurzem ein Kunde gefragt, warum, wenn Linux doch so toll sei um damit Server zu hosten, nicht "einfach" jemand eine Distribution entwickelt, in der alles "so einfach" geht wie mit Windows.
Die Frage müsste doch eher lauten: Warum entwickelt nicht jemand eine Distribution, in der alles GENAU SO geht wie mit Windows. Ob einfacher oder schwieriger ist lediglich Ansichtssache, und persönliche Gewohnheiten spielen hier eine große Rolle. Für einen Aussenstehenden (Linux-Nichtkenner) ist dies vielleicht nicht erkennbar, aber wer sich mit der Technik und Usability auseinandersetzt, erkennt bald, dass es keinen Sinn macht, die schlechteren Konzepte zu kopieren.
Nun fragte ich ihn, was er denn unter "so einfach" verstünde. Seine Antwort darauf war auch recht ernüchternd. "Keine Kommandozeile, Klicki-Bunti, Installationsroutinen und Spiele, die sich einfach so installieren und deinstallieren lassen.
"Klicki-Bunti" ist doch mittlerweile bei den gängigsten Distibutionen Standard. Bootvorgang, Login und Desktop sind mittlerweile vollständig grafisch, die Kommandozeile ist aus dem Blickfeld gerückt. Nur weil letztere noch da ist, muss man sie ja nicht benutzen. Wer sich aber mit seinem System befasst, stellt irgendwann fest, dass via Kommandozeile manches schneller und effizienter geht.
Wenn mit "Installationsroutinen" die berühmte "setup.exe" gemeint ist, verstehe ich durchaus, warum dieses "Konzept" von keiner Distribution bislang kopiert wurde. Die Linux-Paketmanager sind von Haus aus durchdachter als die Windows-DLL-Hell samt -Registry.
Knackpunkt mögen vielleicht noch die Spiele sein, hier gibt es einfach auf Windows-Systemen mehr Auswahl. Aber auch auf Linux-Systemen kann man die Langeweile vertreiben.
Meiner Meinung nach ist weniger das Design moderner Linux-Distributionen ein Problem, als vielmehr die mangelnde Aufgeschlossenheit der Interessenten... ;-)
Grüße, Jürgen
- 02 Apr 2008, 12:01 am
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René Schellhammer Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^2: Gamiux
Jürgen Gerner schrieb:
Hallo René,
um ehrlich zu sein, verstehe ich die Frage nicht ganz (ist es gar ein Aprilscherz?)... ;-)
Nein, kein Scherz^^ So in der Art ging es mir anfangs auch, dennoch hat die Fragestellung an sich seine Berechtigung, wie ich inzwischen finde.
mich hat vor kurzem ein Kunde gefragt, warum, wenn Linux doch so toll sei um damit Server zu hosten, nicht "einfach" jemand eine Distribution entwickelt, in der alles "so einfach" geht wie mit Windows.
Die Frage müsste doch eher lauten: Warum entwickelt nicht jemand eine Distribution, in der alles GENAU SO geht wie mit Windows. Ob einfacher oder schwieriger ist lediglich Ansichtssache, und persönliche Gewohnheiten spielen hier eine große Rolle. Für einen Aussenstehenden (Linux-Nichtkenner) ist dies vielleicht nicht erkennbar, aber wer sich mit der Technik und Usability auseinandersetzt, erkennt bald, dass es keinen Sinn macht, die schlechteren Konzepte zu kopieren.
Richtig. Aber ist "besser" auch immer komplizierter? Sicherlich ist Linux das bessere Konzept, aber wenn nur 4% aller Home-User Linux nutzen, hat doch entweder einer etwas falsch gemacht, oder ein anderer etwas sehr richtig. Das liegt im Auge des Betrachters.
Nun fragte ich ihn, was er denn unter "so einfach" verstünde. Seine Antwort darauf war auch recht ernüchternd. "Keine Kommandozeile, Klicki-Bunti, Installationsroutinen und Spiele, die sich einfach so installieren und deinstallieren lassen.
"Klicki-Bunti" ist doch mittlerweile bei den gängigsten Distibutionen Standard. Bootvorgang, Login und Desktop sind mittlerweile vollständig grafisch, die Kommandozeile ist aus dem Blickfeld gerückt. Nur weil letztere noch da ist, muss man sie ja nicht benutzen. Wer sich aber mit seinem System befasst, stellt irgendwann fest, dass via Kommandozeile manches schneller und effizienter geht.
Wenn mit "Installationsroutinen" die berühmte "setup.exe" gemeint ist, verstehe ich durchaus, warum dieses "Konzept" von keiner Distribution bislang kopiert wurde. Die Linux-Paketmanager sind von Haus aus durchdachter als die Windows-DLL-Hell samt -Registry.
Knackpunkt mögen vielleicht noch die Spiele sein, hier gibt es einfach auf Windows-Systemen mehr Auswahl. Aber auch auf Linux-Systemen kann man die Langeweile vertreiben.
Ja, Klicki-Bunti haben wir ja spätestens seit gnome und Co. Ich glaube aber darum alleine geht es Leuten nicht, die sich (und mir :D ) solche Fragen stellen. Viel mehr stellt sich dann die Frage, warum man nicht einfach seinen "Explorer" oder seine "Autostart" hat, anklickt was man braucht und sich das ganze Paket dann fleissig installiert. Und Installationsmanager sind nunmal bei Linux so selten wie Viren für das gleiche System^^
Meiner Meinung nach ist weniger das Design moderner Linux-Distributionen ein Problem, als vielmehr die mangelnde Aufgeschlossenheit der Interessenten... ;-)
Grüße, Jürgen
Hast du sicherlich mit Recht. Andererseits ist es aber auch so, dass gerade für die junge Generation die Anreitze fehlen. Die Kernfrage ist doch, wollen wir Mainstream-Linux. Und wollen wir spätestens dann merken, dass es hier auch diverse Sicherheitslücken gibt, mit denen sich eine Menge Unfug anstellen lässt. Mainstream würde bedeuten im Focus zu stehen. Auch im Focus von "Script-Kiddys", welche ja seit Jahren mit ihren Rootkits bei Microsoft für Beschäftigung bei Avira, Avast und Co. sorgen. Mainstream bedeutet dann aber auch hochwertige Unterhaltungssoftware, denn auch wenn die Linuxgames ein netter Zeitvertreib sind, unter den jungen Spielern locken die niemanden hinter dem Ofen hervor. Da muss ich sagen hatte es die Unrealengine immer gut gemacht - mit Installer für Linux. Aber ein heisser Shooter sorgt eben nich nicht dafür, dass ein breites Interesse für ein OS ausbricht.
LG
René
This post was modified on 02 Apr 2008 at 01:41 am.- 02 Apr 2008, 01:40 am
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Jan Ehrhardt Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^3: Gamiux
Die Sache mit der Installationsroutine sehe ich anders. Es gibt unter Linux Packagemanager und dafür entsprechende GUI-Anwendungen unter Gnome und KDE, die hier vieles vereinfachen. Ich finde es einen großen Fortschritt gegenüber Windows, wo es praktisch keinen Standardmechanismus zum installieren von Software gibt. Außerdem bieten große Distributionen eigene Repositories für eine große Menge an Software an, sodass man nicht die Anwendungen irgendwo auf einer Internetseite suchen, finden und runterladen muss.
Generell bin ich aber dagegen, dass man alles schlechte aus Windows übernimmt. Ich glaube das ist auch der Grund warum das keiner macht.
Wenn jemand auf Linux wechselt, dann tut er das, weil er die Vorteile von Linux genießen möchte und nicht um bloß ein kostenloses Windows zu bekommen.
Gerade was Heimanwender betrifft verändert sich zur Zeit durchaus einiges im Markt (vor allem auch in den USA), da durchaus Windows-User privat auf den Mac wechseln bzw. sich Ubuntu auf ihren PCs installieren.
Ich bin manchmal selbst erstaunt, wenn ich im Bekanntenkreis feststelle, wie Nicht-IT-ler inzwischen völlig selbstverständlich mit Mac und Ubuntu Alternativen benutzen. Das tun sie aber nicht, weil die Systeme so wie Windows sind, sondern, weil sie sich positiv von Windows abheben.
Was die Überschrift "Gamiux" betrifft, kann ich nur sagen, dass Spiele von Spielherstellern entwickelt werden und bei denen ist Linux eben keine Ziel Plattform. Wahrscheinlich müsste Linux im privaten PC Markt noch einiges zulegen, bevor die Hersteller Interesse bekommen. Immerhin wird der Mac seit einiger Zeit besser mit Spielen versorgt.
Ich glaube daher nicht, dass Spiele das Linux-Wachstum vorantreiben werden, wobei man ja selbst den PC als Gaming-Plattform inzwischen in Frage stellen kann, da vor allem Konsolen (Wii) und mobile Geräte (iPhone, DS) die Wachstumstreiber in der Spielbranche sind. Der klassische Gamer (Windows-PC) ist da wohl eher Teil einer eingeschworenen Gemeinde.
- 02 Apr 2008, 08:40 am
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Jörn RinkThe company name is only visible to registered members.Re^4: Gamiux
Hallo,
das ist das alte Henne Ei Problem, welches schon seit Beginn von Linux diskutiert wurde.
Es kommt immer wieder die Frage auf, wenn Linux eine Killerapplikation hätte, würde dies mehr User zu
Linux hinziehen. Da aber wenig User Linux nutzen, entwickelt jedoch niemand so eine Killerapplikation.
Hierbei kann es sich um ein Spiel handeln oder um eine andere Anwendung. Nur sie muss den user dazu zwingen,
Linux einzusetzen.
Aus meiner Sicht wird dies nicht mehr geschehen. Im Spielebereich hat sich directX durchgesetzt, beziehungsweise ist
durchgesetzt worden, da MS vom OS her kein OpenGL von Haus aus unterstützt.
Somit werden heutzutage, bis auf wenige Ausnahmen, die Spiele unter directX entwickelt. Ein paar Spiele unterstützen
noch OpenGL, da sie auf Apple portiert werden (WoW z.B.). Ansonsten fehlt den Herstellern aber jegliche Motivation OpenGL zu unterstützen.
DirectX unter Linux nativ wird es nicht geben, somit ist der Zug im Spielebereich, zumindest für den grossen Markt abgefahren.
Eine Emulation unter wine ist hier wirklich keine ernstzunehmende Alternative.
Einen 3D Standard, an den sich alle halten sehe ich im Moment nicht. Warum sollte MS dies auch tun, Ihr DX ist ja
der Quasistandard.
Wenn man Linux nur dazu missbraucht Windows nachzumachen, hat auch Linux seine Daseinsberechtigung verloren.
In Firmen ist immer ein Hauptargument gegen Linux, man habe kein Office, ooffice sei keine wirkliche Alternative oder der Nutzer kennt ja MS Office, somit kann man sich dessen Wissen bedienen und einiges an Schulungskosten sparen. Sind solche Gedanken bei einer möglichen Einführung von Linux im Spiel, sollte man sich über die Einführung keine Gedanken mehr machen.
Aus meiner Sicht ist Linux eine wirkliche Alternative, ooffice muss sich nicht mehr verstecken, rpm ist das bessere Softwarepaketformat, nur interessiert meine persönliche Meinung nicht ;-)
Vielleicht geschehen ja noch Wunder, ich lasse mich gerne überraschen,
In diesem Sinne,
Jörn Rink
- 02 Apr 2008, 09:05 am
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Jörg KröselThe company name is only visible to registered members.Re^5: Gamiux
Liebe Linuxfreunde,
nach endlosen abstürzen und horrenden Linzenzkosten die auf mich zukamen habe ich mein Reisebüro vor zwei Jahren auf Linux Umgestellt. Open Office und Thunderbird habe ich erst einmal zum eingewöhnen auf Windows installiert. Interessant war, das meine peruanischen Mitarbeiter schon nach zwei Tagen das schoene MS-Office von sich aus nicht mehr anwendeten. Gerade wegen des PDF Versandes aus der Anwendung heraus.
Als ich dann die Rechner nach Linux (Fedora) wechselte gab es fast keine Probleme mehr bei den Anwendern. Nachdem ich letztes Jahr die Verwaltung von Arequipa nach Cusco verlegte und hier neue Mitarbeiter einarbeiten musste sind die Komentare im Büro interessant. Da NET Aplikationen auch unter den Explorer mit Wine nicht zum laufen zu bringen sind habe ich noch als zweites System Windows im Einsatz. Ihr müsst euch mal das Geschimpfe anhören ( auf Spanisch ) über das Chaos, was Windows alleine beim Booten den Anwendern zumutet ( XP). Da wir in einen Entwicklungsland natuerlich nicht die neusten Rechner haben ist das Laufzeitverhalten unter Linux bei weitem besser.
Als Systemadministrator hat es mir ganz neue Möglichkeiten eröffnet. So bearbeiten wir mit einen umgeschrieben VTiger System heute unsere Reservierungen, das Personal konnte ich dank Linux auf die hälfte reduzieren, Die Bearbeitung eines Auftrages dauert heute nur noch 3 Stunden statt einen kompletten Tag und so kleine Aplikationen wie Hylafax und Postfix erleichtern uns das Leben. Unsere Fillalen arbeiten heute über das Internet mit einen einzigen Datenbestand was alleine die Kosten und Fehler bei Buchungen inklusive Zeitaufwand um 70% reduziert hat. Das bedeutet, ich kann heute im Internet zu lokalen Ortspreisen verkaufen. Ein erheblicher Wettbewerbsvorteil !
Unser Server ist übrigens noch ein Pentium III !
Demnächst geht jetzt ein Internetradio mit Peru Infos Online und wenn mal etwas Geld über ist werden wir wohl auch den Server erneuern und virualisieren und die leidigen Windows Anwendungen ( die leider Dank schlechter chilenischer NET Programmierer noch notwendig sind ) als VPN Terminal betreiben.
Versucht doch nur einmal in einen Entwicklungsland für Windows die Lizenzen zu kaufen, b.z.w. Raubkopien zu besorgen für Anwendungen !
Wenn ich mir heute einmal das Ergebnis ansehe, kann ich nur festellen, das Linux mir hunderte an Dollar eingespart hat, endlich die EDV rund und ohne Probleme läuft, auch wenn ich nicht im Büro bin.Es hat uns das Leben erheblich erleichtert !
Dank an die Comunitys und die Entwickler von Linux !
==========================================
Allerdings muss ich zugeben, spielen wir nicht auf den Rechnern. Haben aber zum Zeitvertreib auch TV-Karten installiert.
Ich denke, Linux ist durchaus eine alternative zu Windows, gerade die schnelle Verfügbarkeit von Anwendungen und das einfache Problemlose installieren von RPM Paketen macht es für Anfänger auch Interessant.
Jörg Krösel
LLama Andean Adventures EIRL-Peru
http://www.colca.de und
Http://www.llama-online.de
- 02 Apr 2008, 09:47 am
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Jan Ehrhardt Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^5: Gamiux
Ich stimme da definitiv zu. Spiele werden für Linux nicht zur Killerapplikation und das ist auch gar nicht nötig, da Spiele nicht die einzigen Anwendungen sind, die das Potential einer Killerapplikation haben.
Ich stelle interessanterweise im Moment fest, dass relativ viele junge Frauen, die ich kenne, sich Macs kaufen oder diese schon seit längerem benutzen. Das liegt sicher nicht daran, dass der Mac auch nur eine echte Killerapplikation hat, sondern viel mehr an der Zufriedenheit ihrer Mac benutzenden Freundinnen und der überzeugenden Erfahrung, dass ein Computer auch einfacher (= angenehmer) bedient werden kann.
Die meisten Menschen, die sich für Alternativen zu Windows interessieren, suchen nach einen System, das ihnen das Leben einfacher macht als es mit Windows ist. Dazu gehört auch, dass das vorinstallierte Linux beim PC Kauf viel entscheidender für den Linuxerfolg im Privatbereich ist. Alleine die Tatsache, dass man Linux üblicherweise selber auf dem eigenen Rechner installieren muss ist das größte Problem für Linux im Massenmarkt.
- 02 Apr 2008, 10:02 am
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René Schellhammer Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^6: Gamiux
Das mit den Macs sehe ich auch so. Allerdings hat Apple auch aus einem Nischenprodukt für Grafikentwickler ein Lifestyleobjekt geformt. Deswegen sehe ich hier auch nicht wirklich eine Verbindung zum Umstieg auf Linux - Trendige Menschen brauchen halt neuerdings ein ebenso trendiges Apple Produkt...
Suse hatte mit 10.0 die deutlichsten Ambitionen den Massenmarkt an zu sprechen - Aber es ist eben nur eine Distribution, hinter der kein herausragendes wirtschaftliches Kartell steht.
Irgend ein größerer Hardwarehersteller (war es DELL oder ACER?) hatte mal als StandartOS Linux vorinstalliert. Das machte das gesamte System gleich 150 Euro günstiger. Ich finde das ist der richtige Weg.
- 02 Apr 2008, 4:35 pm
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Jan Ehrhardt Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^7: Gamiux
René Schellhammer schrieb:
Irgend ein größerer Hardwarehersteller (war es DELL oder ACER?) hatte mal als StandartOS Linux vorinstalliert. Das machte das gesamte System gleich 150 Euro günstiger. Ich finde das ist der richtige Weg.
Es ist Dell (mit Ubuntu)!
Suse hatte mit 10.0 die deutlichsten Ambitionen den Massenmarkt an zu sprechen - Aber es ist eben nur eine Distribution, hinter der kein herausragendes wirtschaftliches Kartell steht.
Das sehe ich nicht so. Zum einen steckt mit Novell hinter Suse auch keine No Name Firma andererseits ist Suse vor allem im europäischen Unternehmensgeschäft vertreten.
Dass Dell Rechner mit Ubuntu ausliefert liegt im übrigen daran, dass es die Linux Distribution ist, die von den Dell Kunden in einer großen Umfrage am meisten gewünscht wurde.
Wenn ich im meinem Bekanntenkreis schaue ist Ubuntu die einzige Linux Distribution, die auch von Nicht-IT-lern benutzt wird.
Mal ganz davon abgesehen, dass Ubuntu seit einiger Zeit in entsprechenden Umfragen als das meist genutzte Desktop Linux abschneidet und IBM vor kurzem angekündigt hat, zukünftig mit Lotus Notes auch offiziell Ubuntu zu supporten, weil die Kunden danach fragen.
Unterm Strich würde ich sagen, dass Ubuntu genau die Distribution ist, die zeigt, wie man Linux Massenmarkt tauglich macht.
- 02 Apr 2008, 5:50 pm
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Jörn RinkThe company name is only visible to registered members.Re^8: Gamiux
Hallo,
ich denke hier ist von dem Notes Client die Rede. Dieses Teil, zumindest die native version unter linux,
ist eine einzige Frechheit. 1 GByte auf Platte und Unmengen RAM während des Betriebs.
Das ganze eclipse basiert. Echt perfekt für einen Linux thinclient ;-)
Sicherlich wird Ubuntu auch nur unterstützt, wenn das IBM eigene Java benutzt wird.
Dieses ist bekannt dafür, schnell ins stolpern zu geraten, wenn kernel oder glibc major releases sich ändern.
Vor 8 Jahren ein nativer notes client auf linux, und zumindest in dem Unternehmen wo ich arbeite, hätte
Linux als Thinclient oder Desktop Fat Client eine Chance gehabt.
Jetzt ist es leider zu spät.
Tschaui
- 02 Apr 2008, 7:20 pm
