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  • Frank Fuhrmann
    Frank Fuhrmann
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    Re^14: Gamiux
    Marko Thümmler schrieb:

    Fazit: wenn ich ein "einfaches KlickiBunti"-System haben will, auf dem dann auch noch sämtliche kommerzielle Spiele laufen, dann brauche ich nicht zu suchen: es gibt Windows bereits.
    Wenn ich einen Webserver will, der hochverfügbar, stabil und dazu möglichst kostenfrei in der Anschaffung und frei im Quellcode ist (z.B. für Modifikationen) brauche ich auch nicht (lange) zu suchen...

    Die Intension hinter Linux war und ist doch aber, dass es möglichst flexibel einsetzbar ist. Ich denke, dass dieses Ziel auch erreicht wurde. Linux ist auf Desktops heutzutage genauso Klickibunti wie Windows und bietet auf Servern zumindest annähernd das, was kommerzielle Unix-Systeme bieten. Linux ist zwar sicherlich kein Windows-Ersatz, aber es bietet grossteils die gleichen Funktionalitäten, nur halt noch viele, die darüber hinaus gehen.
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  • Jan Ehrhardt
    Jan Ehrhardt    Group moderator
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    Re^17: Gamiux
    Nur beim Preis greifen sie etwas zu happig zu.
    Es ist ein typisches Problem unserer Gesellschaft (und ich glaube die deutsche Gesellschaft mit ihrer Industrieliebe ist da besonders anfällig), dass nur anfassbare Leistung zählt und als bezahlungswürdiger Wert erachtet wird.

    Sogenannte Raubkopien sind dabei sicherlich nur eine Variante, wie die Leistung von Menschen (Musiker, Schauspieler, Softwareentwickler, etc.) ignoriert wird, weil man sie nicht anfassen kann.
    Traurigerweise ist einer der Gründe, warum viele Menschen auf Open Source setzen auch nur der Preis. Open Source Software kostet oft nichts und deshalb wird es benutzt. Dass aber ein moralischer Wert hinter der Open Source Idee steckt und dass Open Source Software auch von Menschen programmiert wird, die damit der Gesellschaft einen Dienst erweisen, interessiert meistens niemanden.

    Ich finde es daher nur fair, dass Apple Produkte mehr kosten, denn auspacken, einschalten, benutzen ist ein Wert, der durch zusätzliche Arbeit geschaffen wurde.
    Es würde mich auch freuen, wenn in unserer Gesellschaft gemeinnützige Tätigkeiten (zu denen auch Open Source Entwicklung gehört) angemessen respektiert würden.