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Dirk ZemischThe company name is only visible to registered members.Re^17: Mehr Sexappeal für Linux bitte
Frank Fuhrmann schrieb:
Da scheint Ihre Sicht aber sehr von der von Ubuntu abzuweichen. Da heisst es z.B. auf
https://help.ubuntu.com/community/GettingUbuntu
"You can get Ubuntu 9.04 Current Stable, Ubuntu 8.04 LTS, or Ubuntu 8.10 from the following locations: ..."
Ich habe öfter mal eine abweichende Meinung zu dem was Marketing Spezialisten auf ihren Verkaufsseiten so behaupten. Aber genau deswegen versuche ich *meine* Erfahrungen ins Spiel zu bringen, wenn in *meinem* Bekanntenkreis jemand mit Linux (bzw. speziell [K|X|L]Ubuntu) starten möchte. Ulkigerweise hat sich darüber noch niemand beschwert. Ich kennzeichne solche Bemerkungen übrigens auch gern als meine eigene Meinung, dass das Ubuntu-Team darüber anders denkt, habe ich weder angezweifelt, noch plane ich daran etwas zu ändern.
Jemand, der gerade mit Linux anfängt, kann sich auch nicht auf Erfahrungen verlassen, sondern nimmt das als bare Münze, was auf der Homepage geschrieben steht
Oder er fragt jemanden, der vielleicht ein wenig Erfahrung hat. Ich zwinge übrigens niemanden mit LTS einzusteigen, empfehle es aber. Und habe damit gute Erfahrungen gemacht. Ich hoffe die Leute, die es nutzen auch.
Es mag vielleicht neu für Sie sein, aber nur weil KDE nicht per Default installiert wird und man dafür auf Kubuntu setzen muss, heisst es nicht, dass es nicht Teil von Ubuntu ist. Die Pakete dafür liegen nicht umsonst auf den offiziellen Ubuntu-Mirrors. Ubuntu ist nicht nur das, was auf der CD enthalten ist.
Ich habe die genannten Probleme weder mit Ubuntu noch mit Xubuntu erlebt. Insofern kann ich die Aussagen, dass es Ubuntu sei, das die Probleme macht, nicht nachvollziehen. Die KDE Lastigkeit der aufgeführten Problemfälle lässt *mich* aber vermuten, dass das Problem nicht bei Ubuntu, sondern bei KDE zu suchen ist. Gern auch im Zusammenspiel zwischen Ubuntu Unterbau (Kernel, modules etc.) und Windowmanager. *Ich* empfinde die Verallgemeinerung auf Ubuntu eben als problematisch.
- 25 Jun 2009, 11:06 am
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Frank FuhrmannThe company name is only visible to registered members.Re^18: Mehr Sexappeal für Linux bitte
Dirk Zemisch schrieb:
Ich habe die genannten Probleme weder mit Ubuntu noch mit Xubuntu erlebt. Insofern kann ich die Aussagen, dass es Ubuntu sei, das die Probleme macht, nicht nachvollziehen. Die KDE Lastigkeit der aufgeführten Problemfälle lässt *mich* aber vermuten, dass das Problem nicht bei Ubuntu, sondern bei KDE zu suchen ist. Gern auch im Zusammenspiel zwischen Ubuntu Unterbau (Kernel, modules etc.) und Windowmanager. *Ich* empfinde die Verallgemeinerung auf Ubuntu eben als problematisch.
Es gibt auch ohne KDE diverse Probleme. Ich bin aber nunmal KDE-Nutzer und entsprechend äußern sich meine Probleme innerhalb des KDE, wobei sicherlich der übereilte Wechsel zu KDE4 seinen Teil dazu beiträgt und Hauptursache für nicht mehr funktionierende KDE-Programme und den riesigen RAM-Verbrauch ist. Schaut man aber z.B. mal in's Unixboard oder in's Habo, finden sich da auch Dinge, die nichts mit KDE zu tun haben, wie z.B. "Flashproblem lässt Firefox abstürzen.", "Nach Aktuallisierung funktionieren Plugins nicht mehr!?", "mal wieder: Nvidia Treiber", "hdparm -C /dev/sd[ab] lässt /dev/sdc aufwachen" usw. Es gibt kaum ein Linux-Forum, wo nicht durch User von irgendwelchen Problemen nach dem Update berichtet wird oder von Problemen, die mit anderen Distros nicht auftreten. Zumeist sind es Dinge, die vorher funktioniert haben und nach dem Update plötzlich nicht mehr gehen. Gerade Sound-Probleme scheinen sich enorm zu häufen und das primär bei Leuten, bei denen es vorher mit einer 8.x-Version schon funktioniert hat. Meine Freundin ist z.B. erst auf KDE umgestiegen, weil unter Gnome plötzlich diverses nach dem Update nicht funktionierte und musste feststellen, dass es auch damit nur Probleme gibt. Ihr Ubuntu ist gelinde gesagt unbenutzbar. Ihre Probleme reichen von "einfachen" Programm-Abstürzen bis hin zum Einfrieren des kompletten Systems, wobei sich gerade System-Freezes offenbar häufen, denn die hatte ich, die hat sie und in diversen Blogs kann man darüber auch einige Beiträge lesen. Ihre Konsequenz daraus ist, dass sie wieder Windows benutzt, bis ich die Zeit finde ihr ein Debian einzurichten. Ubuntu hat damit sehr schön gezeigt, dass Windows stabiler laufen kann als Linux, wenn die Distro nur ausreichend im Kernel und der Software vermurkst. Ich halte es daher nicht für eine Verallgemeinerung, wenn ich sage, dass das 9.04er Ubuntu nichts taugt und schon garnicht für Einsteiger zu empfehlen ist, da ich in meiner Tätigkeit als Supporter nunmal erlebe, wieviele Probleme es speziell mit Ubuntu 9.04 gibt. Ich habe schon lange keine Distro mehr erlebt, die so viele und vor allem drastische Probleme gemacht hat, wie das aktuelle Ubuntu.
- 25 Jun 2009, 12:06 pm
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Steve Gerstner Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^19: Mehr Sexappeal für Linux bitte
http://www.youtube.com/watch?v=T3ID2CbtnKk
soviel zum Thema Sexy ;-)
Aber nun zum Thema Bugs, ja KDE4 hat frisst Speicher ohne Ende, was meiner Meinung nach hauptsächlich an Nepomuk liegt, aber der Weg von Nepomuk ist der Richtige, und der Speicherhunger sollte in den Griff zu bekommen sein. Ihr nutzt ja auch alle FF und regt euch nicht über dessen Speicherhunger auf ;-)
Schade ist es auch, dass so viele Softwarehersteller immer noch in der 32-bit Welt leben, naja, andere Baustelle, immerhin ist die Verfügbarkeit hier besser als bei Windows.
Aber Bugs wird es immer geben, und je komplexer ein System ist, umso wahrscheinlicher werden Bugs sein. Klar kommen mit der ein oder anderen Distro auch unterschiedliche Bugs, aber da habt ihr ja die Wahl, und im Zweifelsfall kann man ja immer noch alles selbst kompilieren, dann kennt man zumindest den Schuldigen, wenn was überhaupt nicht geht....
- 25 Jun 2009, 12:28 pm
