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  • Michael Stahl
    Michael Stahl
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    Re^10: openSuSE
    Bei mir liegen die Anfänge auch schon etliche Jahre zurück. 1997 war das glaube ich... Allerdings hatte ich damals schon so meine Schwierigkeiten, das ein oder andere zum Laufen zu bringen. Aber was solls.
    Leider folgte dann eine lange Zeit, die ich mit Micro$oft verbracht habe. Trotz alledem habe ich hin und wieder mal in die zu dem Zeitpunkt neuste Suse reingeschaut und war auch immer davon angetan, dass sich doch immer wieder was getan hat.
    Mein letzter Versuch war dann die 10.0, die aber auch nicht lange auf meinem Rechner Bestand hatte. Seitdem habe ich auf meinem Laptop dann Ubuntu in verschiedenen Varianten probiert. Auch openSUSE 10.2 war zwischenzeitlich in die Testphase aufgenommen worden. Mit Ubuntu hatte ich leider das Problem, meinen (Billg-)Grafikchip nicht mit der nativen Auflösung zum Laufen zu bringen. Schade eigentlich, da (K)Ubuntu in meinen Augen auch recht schön daher kommt.
    Also bin ich wieder zurück zu openSUSE 10.2. Die Installation der Grafikkarte war hier kein Problem.
    Nach vielem Probieren und Neuinstallieren bin ich nun letztlich dabei geblieben. Auch arbeite ich mittlerweile nur noch unter Linux und frage mich schon hin und wieder mal, warum ich nicht schon viel früher damit angefangen habe.

    Viele Grüße

    Michael
    This post was modified on 21 Sep 2007 at 02:10 pm.
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    Enrico Weigelt
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    Re^2: openSuSE
    Heiko Adams schrieb:

    Der negative Ruf von openSuSE ist histortisch bedingt. SuSE hat seit je her versucht, ein "Windows like linux" zu sein, was in der Linux Community nicht auf Gegenliebe stieß. SuSE wird heute ja immer noch als "Windows N-Edition" bezeichnet. In Folge dessen war der Kernel völlig überladen und Yast mutierte zu einer Eierlegenden Wollmilch Sau - leider ebenfalls auf Kosten der Performance.
    Ist das etwa besser geworden ?

    Das letzte SuSE das ich unter meinen Fittichen hatte, war ein 10.x.
    Einfach nur grausam. Allein schon die zahhlosen zirkulären Abhängigkeiten,
    Versionskonflikte und maßlos überladene Pakete.
    Und dann muß ja SuSE mal wieder alles anders machen als der Rest der
    Welt (genau wie M$ !) und hält's auch nichtmal für nötig, die patches und
    buildfiles mitzuliefern.

    Die Tage hatte ich zB. wieder das Problem, daß auf einem (noch-)Suse-System
    openssl + openssh aktualisiert werden mußten. Die neuen Pakete brauchten
    natürlich auch erstmal einen komplett neues Basissystem (man muß natürlich
    auch immer die aller neueste libc ABI nehmen ;-O). Das war mir zu blöd, dann
    hätt ich noch dutzende andere Pakete neu compilieren müssen.
    Also der saubere weg: alles selbst compiliert. Natürlich passen dann wieder
    sämtliche Pfade nicht zusammen (weil man ja immer "anders" sein muß ;-O),
    und passende Patches waren auch nicht zu finden. So mußte ich auch noch
    in tiefer in die Sourcen eingreifen.

    Zum Glück kann ich dem Kunden jede Stunde in Rechnung stellen (insofern ist
    mir das SuSE-Grütz sogar zum Vorteil ;-P)

    Demnächst wird System ohnehin komplett neu aufgebaut und bei der Gelegenheit
    in etliche vserver partitioniert. Da kommt dann entweder Gentoo oder mein eigener
    System-builder zum Einsatz - dann weiß ich wenigstens was drin steckt.


    cu
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    Enrico Weigelt
    (not a XING member)
    Re^2: openSuSE
    Hauke Laging schrieb:

    partiell eine einzige Katastrophe, wie schon 10.1. Ich finde es - offen gestanden - zum Kotzen, dass man Mono, eine (patentmäßig nicht ungefährliche) WINDOWS-Technologie benötigt, um einen elementaren Aspekt einer Linuxdistribution zu handhaben, nämlich das Paketmanagement. Das funktioniert bisher auf keinem der beiden Rechner, auf denen ich 10.2 installiert habe.
    Lustig.

    Ich weiß niemanden, der 10.1 nicht für die schlechteste SuSE-Distribution seit langem hält. Die Liste der schwerwiegenden Fehler nahm überhaupt kein Ende.
    Kann ich mich eigentlich nur anschließen.
    Wirklich gut (für die damalige Zeit) war 4.4.1. Im Vergleich zu Slakware
    (damit hab ich damals angefangen) ein wirklich großer Fortschritt.
    Danach wurde es kontinuierlich schlechter.

    Der Hammer war ja das Update von 6.x auf 7.x: da wollte yast doch klatt
    erstmal die Platte neu partitionieren und ließ sich auch partout nicht davon
    abbringen. Blieb also nur der manuelle Weg direkt via rpm.

    Das hängt aber sicher auch davon ab, wie man es installiert. Im Idiotenmodus scheint SuSE mit den Updates ganz gut klarzukommen. Aber wehe, man weicht davon ab. Dann crasht der Installer oder verrechnet sich bestenfalls beim freien Plattenplatz. Mir hat es gerade zum zweiten oder dritten Mal den Cyrus-IMAP-Server zerlegt, weil SuSE es nicht schafft, die BDB-Versionen unter Kontrolle zu kriegen.
    Heißt ja nicht umsonst "Windows-N" ;-)



    cu
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    Enrico Weigelt
    (not a XING member)
    Re^2: openSuSE
    Ilya Grunkin schrieb:

    Die Anmerkungen bezüglich der 10.1 hier in Forum resultieren einfach aus einer Unwissenheit ,wofür eigentlich die Releases 7.1 , 8.1 ,9.1 oder auch 10.1 gedacht sind.
    Jede der Releases mit .0 und .1 (man beachte den Punkt :-) ) haben mehr Fehler als die anderen aus einem ganz einfachen Grund.
    Die dienen eben als Spielwiese für die Server Releases.
    Die 10.0 und 10.1 dienten als Spielwiese für SuSE Enterprise 10.0 u.s.w

    Ah, interessant zu hören. Warum sagt man nicht gleich dazu, daß es
    nur experimental ist ?!
    Bei Debian sind die unstable-Branches meist deutlich stabiler als das
    was man bei SuSE als stable vermutet. Selbst bei hart-masktierten
    Ports unter Gentoo hat man teils bessere Qualität ;-O


    cu
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    Enrico Weigelt
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    Re^3: openSuSE
    Richard Lamboj schrieb:

    Hätte ich die Zeit und das Geld so ein Tool zu Coden würde man bei der nutzung nicht einschlafen...
    hmm, hättest Du vielleicht Lust, mal ein einfach zu bedienendes Setup-Tool
    für Gentoo zu bauen ? Die Debatte hatten wir ja @g.o. schon vor längerer
    Zeit mal, aber irgentwie hat sich da noch niemand gefunden, der da wirklich
    mal mitmacht (allein tu ich mir sowas auch nicht an).


    cu
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    Enrico Weigelt
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    Re^4: openSuSE
    Heinz-Dieter Lühmann schrieb:

    und ich finde es ist mit einem Windows ähnlichem Still einfacher Linux an den User zu Bringen als anders herum den nur wenn die Masse es Einsetzt werden auch mehr Hersteller Treiber da für Bereit stellen
    Mir wärs lieber, wenn die Hersteller brauchbare Specs rausgeben und der
    Community das Coden überlassen, anstatt selbst irgentwelche Treiber
    vor sich hin zu pfuschen.

    Die Tage hab ich mir erst wieder ein schönes neues HP-Notebook geholt.
    Eigentlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, im Prinzip bin ich zufrieden.
    Nur leider war ich im Vorfeld mit der Recherche etwas nachlässig und habs
    nicht mitgeschnitten, daß es noch keine benutzbaren OpenGL-Treiber für den
    NVidia-Chip gibt.

    Bevor jemand auf den Gedanken kommt, auf den "original"-Treiber von NVidia
    zu verweisen: nein, das ist wirklich Müll. Allein schon das Kernel-Modul produziert
    schon nach ein paar min. ein hard-lockup. Wenn man großes Glück hat, läuft das
    System noch lang genug, bis der Xserver startet. Dann kann man vielleicht auch
    mal ein paar Minuten was machen. Aber knapp 30min war die längste uptime die
    ich damit je hinbekommen habe.

    Nvidia hat schon eine gut 10 Jährige Geschichte in dem Punkt, nur Binärkot
    (damals sogar nur ganze, monolithische Xserver) zu liefern, dessen Qualität
    zuweilen doch tief unter Teppichkante liegt.


    cu
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    Enrico Weigelt
    (not a XING member)
    Re^4: openSuSE
    Wolff von Rechenberg schrieb:

    Das ist mein größter Kritikpunkt an Suse. Wenn du bei Google eine Lösung für ein Problem gefunden hast, musst du häufig feststellen, dass Suse Ordner, Dateien und Scripte ganz woandershin packt.
    Schon allein der Sachverhalt, daß man in der SuSE-Welt von "Ordnern"
    statt Verzeichnissen spricht, läßt nicht viel erwarten ;-O


    cu
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    Enrico Weigelt
    (not a XING member)
    Re^12: openSuSE
    Jesco Freund schrieb:

    Nachteil: Es gibt keine langfristige Versionssicherheit, und jedes
    Ich sehe da keinen Nachteil. Das QM-Team kümmert sich sehr gut darum,
    daß alles möglichst reibungslos funktioniert. Wer auf Nummer-Sicher gehen
    will, demaskiert nichts - da gibts nur äußerst selten Probleme.

    Der große Vorteil sind auch die kontinuierlichen Updates. Da geht alles in
    kleinen Schritten vor sich, und man kann bei Problemen leicht reagieren.
    Wenn alles nur in so großen Batzen läuft, hat man das gleiche Problem wie
    bei Windows: irgentwas geht nicht, man kriegt nicht raus was genau grad
    kaputt gegangen ist, und mit jedem Bugfix kommen neue Bugs dazu.

    Stück Software muss selbst kompiliert werden (was zwar dank emerge nicht kompliziert, dafür aber zeit- und rechenaufwändig ist).
    Ich sehe darin keinen Nachteil. Man kann bei der Gelegenheit recht fein
    granuliert anpassen und auch gleich noch auf die Maschine optimieren.
    SuSE ist an dem Punkt einfach grausam: es werden immer gleich alle
    Features mit eingebaut, von denen SuSE meint, daß sie irgentjemand
    vielleicht mal brauchen könnte.

    das apt bei suse dabei ist ist die eine sache , problem ist das die dist nicht darauf basiert.
    Was heißt "basiert"? Ich hoffe doch mal, alle Linux-Distributionen basieren auf dem Linux-Kernel, den GNU-binutils und der glibc oder uclibc...

    Er meint sicher, daß die Distro nicht auf apt basiert.
    Das wird aber nicht das Problem sein, sondern einfach der Punkt,
    daß die Pakete verschiedener Distros meist nicht zusammen passen.

    Schön, wenn sie dann auch noch LSB-konform ist (SUSE ist das). Das ist nicht immer ein Vorteil ;-O


    cu
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