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  • Jörg Lang
    Jörg Lang    Premium Member   Group moderator
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    Hochverfügbarkeits-Cluster
    Guten Morgen,

    wie die Jungfrau zum Kinde kam ich an ein ziemlich spannendes Projekt - eine Hochverfügbarkeitslösung.
    Jetzt suche ich hierfür Informationsmaterial.

    Die Lösung soll aus insgesamt drei Servern bestehen. Zwei Server sind zu 100% identisch und sollen als Cluster arbeiten, wobei sich der dritte Server ein oder zweimal pro Tag mit dem Cluster synchronisieren soll. Von der Aufgabenstellung ist die Synchronisationsgeschichte wohl eher der leichtere Part. Da wird wohl so etwas wie rsync in Frage kommen.
    Deutlich schwieriger stelle ich mir da die Sache mit dem Cluster vor. Hier soll es möglich sein, einen der beiden Server abzuschalten, ohne dass es jamend merkt.
    Auf dem Server wird dann mal ein Mail-, FTP- und Webserver zum Einsatz kommen.

    Achja als Distribution ist SuSE Enterprise die Vorgabe.

    Meine Frage wäre nun wer in diesem Bereich schonmal etwas gemacht hat und mir da evtl. Tipps und Infos, bzw. Hinweise zu Dokus geben kann.

    Vielen Dank und einen schönen Arbeitstag.

    grüsse Jörg
  • Dirk Deimeke
    Dirk Deimeke    Premium Member   Group moderator
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    Re: Hochverfügbarkeits-Cluster
    Hallo Jörg,

    guck Dir einmal http://www.linux-ha.org/ an.

    Damit kann man Hochverfügbarkeitslösungen aufbauen. Eine Zeit für das Umschalten zwischen zwei Clustermembern hast Du allerdings immer noch.

    Gruss

    Dirk
  • Jörg Lang
    Jörg Lang    Premium Member   Group moderator
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    Re^2: Hochverfügbarkeits-Cluster
    Hallo Dirk,

    vielen Dank für die Info.
    Vielleicht gibt es ja auch so eine Art Raid1 fürs Netzwerk? Wenn auf zwei Server parallel zugegriffen bzw. geschrieben wird, sollte es gehen.
    Ich kenne aus dem UNIX Umfeld Clustering, da arbeitet aber auf einem separaten Rechner ein Stück Software, das permanent testet ob die beiden Clusterpartner verfügbar sind. Da wird dann mit physikalischen IP Adressen gearbeitet und egal welcher Clusterteilnehmer in Betrieb ist, er ist erstmal über die physikalische Adresse ansprechbar. das ist aber zu abgespaced ;-)

    Grüsse Jörg
  • Benjamin Fleckenstein
    Benjamin Fleckenstein
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    Re^3: Hochverfügbarkeits-Cluster
    Mir war so, als hätte ich diese Problemstellung schonmal irgendwo gelesen. Hier gehts um das gleiche und die Lösung heißt DRBD und Linux-HA:

    http://www.linux-club.de/viewtopic.php?f=69&t=99127
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  • Dirk Deimeke
    Dirk Deimeke    Premium Member   Group moderator
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    Re^3: Hochverfügbarkeits-Cluster
    Hi Jörg,

    ich habe leider (noch) keinerlei Erfahrung damit, aber vielleicht ist DRBD (http://www.drbd.org/) das, was Du suchst.

    Gruss

    Dirk
  • Jörg Lang
    Jörg Lang    Premium Member   Group moderator
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    Re^4: Hochverfügbarkeits-Cluster
    Hallo,

    danke für die zahlreichen Infos. da werde ich mich mal einlesen. Vielen Dank.

    grüsse Jörg
  • Maik Ihde
    Maik Ihde
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    Re^3: Hochverfügbarkeits-Cluster
    Moin

    neben DRBD kann als Cluster-Filesystem auch das OCFS2 von Oracle hergenommen werden. Es ist auch Open Source und muss nicht zwingend mit Oracle-Datenbanken eingesetzt werden. Es ist im aktuellen SLES10 als rpm enthalten und ist relativ einfach zu konfigurieren. (Ich hatte kürzlich das Vergnügen einen Oracle-RAC Cluster aufzusetzen, dies mit Hilfe von OCFS, welches sehr schnell installiert und konfiguriert war.)

    Ansonsten kann ich Dir aber auch http://www.linux-ha.org/ wärmstens ans Herz legen.

    hth
    Maik
  • Benjamin Fleckenstein
    Benjamin Fleckenstein
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    Re^4: Hochverfügbarkeits-Cluster
    neben DRBD kann als Cluster-Filesystem auch das OCFS2 von Oracle hergenommen werden.
    Dem muss ich widersprechen.

    OCFS2 und DRBD sind nicht direkt zu vergleichen. OCFS2 ist nur ein Dateisystem, DRBD ist ein Block Device. Rein über DRBD kann man noch keine Dateien speichern und ein reines OCFS2 macht noch keinen Cluster.
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