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Christoph Rothe Premium MemberThe company name is only visible to registered members.OCFS2 - kompletter Sync über Netzwerk
Hallo Linuxer,
hat jemand bereits mit OCFS2 gespielt und kann mir einen Tipp geben:
Nach meinem Verständnis dient OCFS2 dazu, eine Shared Disk auf zwei Rechnern aktiv zu halten. Dies funktioniert auch unabhängig von einer Oracle Installation.
Nun meine grosse Frage: Was mache ich, wenn meine beiden Rechner keine Shared Disk besitzen ? Konkret möchte ich auf zwei voneinander entfernten Servern einen gleichen Datenbestand lesen und ändern können. Kann OCFS2 auch die Nutzdaten synchronisieren, oder muss ich ein Blockdevice verwenden, das sich über Netzwerk repliziert ? Wenn ja, was könnt Ihr empfehlen ?
Danke für Eure Hilfe,
Christoph Rothe
- 26 Sep 2006, 5:13 pm
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Sebastian JakobThe company name is only visible to registered members.Re: OCFS2 - kompletter Sync über Netzwerk
Ähm, ich glaub, da ist so nicht ganz richtig.
Um OCFS Dateisysteme einzubinden, mußOCFS2 installiert sein, dass heisst man betreibt einen cluster bei dem auf jedem Rechner OCFS installiert ist, geht aber auch mit einem einzelnen Rechner.
Auf diesem Cluster wird das OCFS dann erstellt, z.B. wie folgt:
(Egal ob nun Oracle installiert ist, oder nicht)
mkfs.ocfs2 -L "oracle_home" /dev/sdX
im "shared disk" Betrieb kann es verschiedene Devices auf verschiedenen Nodes im Cluster geben, deswegen besteht die Möglichkeit, die Devices zu labeln.
Ein absolutes Muß, wenn man mehrere Devices verwendet, damit man verschiedene Geräte überhaupt noch clusterweit verwalten kann.
Dazu ist das Tool tunefs.ocfs2 da.
z.B. kann man Clusterweit ein ocfs2 Dateisystem dann auch so einbinden (hier z.B. nach /mnt):
mount -L "oracle_home" /mnt
Um es althergebracht einzubinden:
mount -t ocfs2 /dev/sdX /mnt
Einmal irgendwo eingebunden steht es wie ein normales Dateisystem für Datei-Operationen bereit, von dort kann man dann Datenbestände auch per rsync auf Systeme abgleichen, die kein ocfs verwenden.
Zum Beispiel vom Linux Server um die Ecke aus:
rsync -av -e ssh /mnt linuxservumdieecke:/data
Sollte allerdings ein Oracle Server laufen, sollte man den für's syncen natürlich stoppen, aber Du wolltest ja eh keinen betreiben ;-)
- 26 Sep 2006, 8:45 pm
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Christoph Rothe Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^2: OCFS2 - kompletter Sync über Netzwerk
Danke für die Antwort!
Was ich aber möchte, ist ein sync eines bestimmten Filesystems zwischen zwei voneinander entfernten Nodes mit gleichzeitigem Lese- und Schreibzugriff auf beiden Seiten.
Ich hatte gehofft, dass man mit irgendwelchen speziellen Blockdevices eine Replikation übers Netz hinbekommt und dann den gleichzeitigen Schreibzugriff via OCFS2, das die Mechanismen mitbringt, realisieren kann
Any Ideas anyone ?
Gruss,
Christoph
- 27 Sep 2006, 08:14 am
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Sebastian JakobThe company name is only visible to registered members.Re^3: OCFS2 - kompletter Sync über Netzwerk
Hmm, also wie man das umsetzt:
Keine Ahnung.
So ehrlich muß ich leider sein, aber dazu muß man wohl noch etwas mehr rumtüffteln.
- 27 Sep 2006, 3:47 pm
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Christoph Rothe Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^4: OCFS2 - kompletter Sync über Netzwerk
Hallo nocheinmal,
wahrscheinlich habe ich mir die Frage nun selbst beantwortet... Google war mein Freund :-)
Sehr angenehmer Überblick:
http://www.little-idiot.de/linuxsolutionguide/cluster-filesy...
Was mir wahrscheinlich hilft, da es bei mir um einen Mailserver mit Flatfiles geht:
http://www.coda.cs.cmu.edu/
oder
http://www.parl.clemson.edu/pvfs/desc.html
OCFS2 brauche ich also eher doch nicht.
Gruss,
Christoph
- 27 Sep 2006, 11:05 pm
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Holger Gläß Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^5: OCFS2 - kompletter Sync über Netzwerk
hi
also coda ist nicht ganz trivial einzurichten hinzukommt das man einen
richtigen client braucht.
man kann natuerlich folgendes machen
die entfernten server mit einen blkdev ausstatten was es erlaubt die vorhandene
kapazitaet zu verfuegung zustellen . z.b. drbd
http://www.drbd.org/
dann kann man z.b. mit ocfs2 oder gfs das ganze nutzen.
mfg
holger glaess
- 02 Oct 2006, 1:20 pm
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Enrico Weigelt(not a XING member)Re^6: OCFS2 - kompletter Sync über Netzwerk
Hi,
Coda scheint noch nicht 100% stabil zu sein. Die Ports im Gentoo sind auch nicht gerade
aktuell (-> neueres in meinem Overlay).
Ich spiel schon eine Weile mit dem Gedanken, mir ein eigenes Replication-FS auf Basis
von 9P zu bauen. Mir allein fehlt derzeit aber noch die Zeit, das mal richtig durchzuziehen.
Wenn jemand mitmachen möchte, bitte mal Bescheid geben.
Gruß
- 01 Aug 2007, 9:27 pm
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Jürgen GotteswinterThe company name is only visible to registered members.Re^7: OCFS2 - kompletter Sync über Netzwerk
Hinsichtlich Stabilität kann man von OCFS2 nur abraten, z.B. die Locking Implementierung ist sehr fehlerträchtig oder das Verhalten wenn eine der Nodes abstürzt. Dies endet häufig in einem kompletten Stillstand des Clusters. OCFS2 basiert im grundsätzlich auf ein durch einen Distributed Locking Manager, der wie bereits erwähnt mehr schlecht als recht funktioniert, auf einem Standard ext Filesystem.
Einfach mal bischen in der Mailingliste nachlesen:
http://oss.oracle.com/pipermail/ocfs2-users/
Als Produktiv durchaus brauchbar hat sich RedHats GFS, oder auch Lustre (mittlerweile von SGI assimiliert) erwiesen.
- 10 Jan 2008, 01:31 am
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