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Thomas MalkusThe company name is only visible to registered members.Debian ist mal wieder einfach zu...
Moin,
warum hat Debian immer wieder solch fürchterlich abgehangene Pakete?`Heute bin ich mit Ruby on Rails auf einer voll gepatchten Debian Lenny Maschine auf die Nase gefallen. Viele Pakete sind ja ausreichend aktuell, aber das gem in der Version 1.2.0 dabei ist, passt überhaupt nicht. Richtig lustig wird es dann, wenn man ein 'gem update --system' probiert:
"gem update --system is disabled on Debian"
Manchmal möchte man den Maintainer von den Paketen echt einen Tritt geben ;-).
Also rubygems aus den Sourcen gefischt und abseits des Paketmanagements installiert, anders geht es nicht. Oder hat jemand einen besseren Tipp?
Gruss,
Thomas
- 07 Feb 2010, 11:54 pm
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Thomas KaminskiThe company name is only visible to registered members.Re: Debian ist mal wieder einfach zu...
Hallo,
Debian ist doch berüchtigt für alte Programmversionen und berühmt für Stabilität.
So ist es eben.
Wenn du aber trotzdem stabiles Debian und zum Teil neuere Programmpakete aus dem "testing"-Zweig verwenden willst, kann du andere Quellen hinzunehmen und mittels "pinning" dem System sagen, welche Pakete aus welchen Repository kommen sollen. Mit einer gemischten Installation riskierst du aber die Stabilität des Systems.
Mir sagen die Ruby-Versionen nichts. Hier steht etwas:
http://packages.debian.org/testing/ruby/
ruby1.9.1-full (1.9.1.376-1)
Ruby 1.9.1 full installation
Der testing-Zweig soll aber demnächst zum neuen stable-Zweig werden, der dann Squeeze heißt.
Dann erübrigt sich das pinning für ein paar Wochen.
Gruß
Thomas Kaminski
- 08 Feb 2010, 12:32 am
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Maik IhdeThe company name is only visible to registered members.Re: Debian ist mal wieder einfach zu...
Hi
Also rubygems aus den Sourcen gefischt und abseits des Paketmanagements installiert, anders geht es nicht. Oder hat jemand einen besseren Tipp?
No, das ist sicherlich ein guter Ansatz, du musst aber dann auch daran denken, selbst zu aktualisieren, wenn in der von Dir aus den Quellen installierten Rubyversion sicherheitsrelevante Bugs stecken. Letztlich passt da die sprachinterne Modulverwaltung nicht mit denen vom Linux-System zusammen. Die gleiche Problematik findet man übrigens (und das nicht nur mit Debian) auch bei Python mit den Eggs und bei Perl mit den CPAN Archiven.
LG
Maik
- 08 Feb 2010, 07:43 am
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Thomas KaminskiThe company name is only visible to registered members.Re^3: Debian ist mal wieder einfach zu...
"Aber es werden sicher noch mehr als ein paar Wochen. Der
Freeze hat noch nicht angefangen"
Die Wochen bezogen sich auf die Notwendigkeit des Einsatzes von pinning, wenn stable und testing gemischt wird.
Zu Squeeze habe ich vorsichtig demnächst gesagt. Also wenn es fertig ist :-)
Gruß
Thomas Kaminski
- 08 Feb 2010, 08:01 am
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Thomas MalkusThe company name is only visible to registered members.Re^2: Debian ist mal wieder einfach zu...
Moin,
Thomas Kaminski schrieb:
Debian ist doch berüchtigt für alte Programmversionen und berühmt für Stabilität.
So ist es eben.
Deswegen nehme ich ja auch nur Debian für die Server. Nur *BSD wäre noch eine Alternative, wird aber von dem Hoster nicht als Image für die Maschinen angeboten. Aber eine Minimal-Installation von Lenny steht zur Verfügung,
andere bieten da oftmals nur vollständige Images an mit tausend Paketen, die man auf einem Server nicht braucht.
Mir sagen die Ruby-Versionen nichts. Hier steht etwas:
http://packages.debian.org/testing/ruby/
ruby1.9.1-full (1.9.1.376-1)
Ruby 1.9.1 full installation
Für Ruby langt auch die 1.8er Version und die 1.9.0 ist ja auch dabei. Das Problem besteht (bestand) bei rubygems.
Der testing-Zweig soll aber demnächst zum neuen stable-Zweig werden,
Okay, testing wäre eine Möglichkeit. Das möchte ich dann aber auf einem Produktiv-System nicht unbedingt machen. Und das eine Paket dann aus den Quellen zu installieren, ist sicher weniger Aufwand als die pinning
Variante, oder?
Gruss,
Thomas
- 08 Feb 2010, 3:39 pm
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Thomas MalkusThe company name is only visible to registered members.Re^2: Debian ist mal wieder einfach zu...
Moin,
Maik Ihde schrieb:
No, das ist sicherlich ein guter Ansatz, du musst aber dann auch daran denken, selbst zu aktualisieren, wenn in der von Dir aus den Quellen installierten Rubyversion sicherheitsrelevante Bugs stecken.
Jupp, das ist klar, aber kein Problem, kommt halt in die Doku.
Gruss,
Thomas
- 08 Feb 2010, 3:44 pm
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Thomas KaminskiThe company name is only visible to registered members.Re^3: Debian ist mal wieder einfach zu...
Okay, testing wäre eine Möglichkeit. Das möchte ich dann aber auf einem Produktiv-System nicht unbedingt machen. Und das eine Paket dann aus den Quellen zu installieren, ist sicher weniger Aufwand als die pinning
Variante, oder?
Ich fand das gar nicht so schwer.
Nur sources-list und preferences editieren
und schon konnte ich mit
apt-get install nagios3/testing
eine Nagios3 in Lenny installieren.
Ein paar zusätzliche Pakete aus testing mußte ich mitziehen.
Vorteil: Es ist ein echtes Debianpaket, welches mit Debian-Werkzeugen aktualisiert werden kann.
Nachteil: Die Abhängigkeiten in testing stören sich manchmal mit Abhängigkeiten in stable.
Und testing ist natürlich testing.
Da ich das ganze in einer VM vorher prüfen kann, ist das ganze Stressfrei.
Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, auch Programme direkt zu installieren. Mit Oracle in der Enterpriseedition kenne ich das gar nicht anders.
Gruß
Thomas Kaminski
- 09 Feb 2010, 07:12 am
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Helmut Fischer Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^4: Debian ist mal wieder einfach zu...
Thomas Kaminski schrieb:
Da ich das ganze in einer VM vorher prüfen kann, ist das ganze Stressfrei.
Gibt es (speziell für Debian) Empfehlungen bzw. Erfahrungen dazu?
- 09 Feb 2010, 2:26 pm
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Thomas KaminskiThe company name is only visible to registered members.Re^5: Debian ist mal wieder einfach zu...
Gibt es (speziell für Debian) Empfehlungen bzw. Erfahrungen dazu?
Das sollte vielleicht besser in einen neuen Thema diskutiert werden.
Meine Erfahrungen mit Debian unter VMware sind ansonsten gut.
- 09 Feb 2010, 4:01 pm
