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  • Thomas Malkus
    Thomas Malkus
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    Re^6: Debian ist mal wieder einfach zu...
    Moin,

    Thomas Kaminski schrieb:

    Das sollte vielleicht besser in einen neuen Thema diskutiert werden.
    Meine Erfahrungen mit Debian unter VMware sind ansonsten gut.

    Das ergänze ich mal, meine Erfahrungen mit Linux allgemein unter VMware sind hervorragend. Aber noch bessere Erfahrungen habe ich mit Linux als Host-System oder halt den esx Server als Basis und Windows in der VM. Das rechnet sich dann ganz schnell ;-).

    Gerade im Bereich der Softwareentwicklung und für Testsysteme ist VMware super. Mein Entwicklungssystem läuft mit Ubuntu 9.10 und Debian 5.0 (Dualboot, gleiches /home) und darauf eine VMware Workstation 7 mit DOS, Windows 98, 2000, XP, Vista 64-Bit und Windows 7 sowie ein paar *nixe. Wenn man schnell was testen will, einfach eine VM aus dem Archiv in den Echtbereich kopiert, testen und wieder aus dem Archiv frisch holen. So hat man immer saubere Installationen von diversen Systemen zur Verfügung.

    Aber auch im Produktivbetrieb, ich administriere ein paar esx Server auf denen Linux- und Windowsserver laufen, hat die Virtualisierung fast nur Vorteile. Vor allem im Bereich der Hochverfügbarkeit und allgemein Minimierung der Ausfallzeiten ist eine gut aufgebaute Virtualisierungsumgegebung sehr vorteilhaft.

    Ich kann aber nur über VMware schreiben, ich habe das schon verwendet, als es Xen, Virtualbox usw. noch gar nicht gab und man wechselt dann auch nicht mehr so einfach.

    Gruss,
    Thomas
  • Thomas Malkus
    Thomas Malkus
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    Re^3: Debian ist mal wieder einfach zu...
    Moin,

    Danke für die ausführliche Beschreibung, irgendwie ist mir diese Antwort aber durchgerutscht ;-).

    http://debiananwenderhandbuch.de/ und http://www.debian.org/doc/maint-guide/ (gibt es auch
    als (übersetztes) Paket) argumentieren, warum man auch für Fälle wie den eben beschriebenen
    ein Paket bauen sollte und wie es gemacht wird.

    Okay, ein Paket erstellen wäre auch eine Möglichkeit. Diese finde ich allerdings etwas übertrieben für eine einmalige Installation auf einem einzigen Server.

    Aber an die Backports hatte ich nun gar nicht gedacht und jetzt so beim Lesen und Tippen fällt mir dann irgendwie auch noch alien ein...

    Gruss,
    Thomas
  • Peter Ackermann
    Peter Ackermann    Premium Member
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    Re^4: Debian ist mal wieder einfach zu...
    Hallo,

    mit alien ist das so eine Sache... das kann funktionieren, kann einem aber auch mehr Kopfzerbrechen bereiten, als einem lieb ist.
    Pinning ist eine gute Sache und funktioniert recht sauber. Ich würde dabei allerdings empfehlen auf aptitude als packagemanager umzusteigen, da dies besser mit den dependencies umgeht als apt-get.
    Sollte das, aus welchen Gründen auch immer, nicht der bevorzugte Weg sein, ist das bauen von eigenen Paketen aber auch keine Zauberei. Erfahrungsgemäß findet man in sehr vielen source-Paketen ein debian-Verzeichnis, das sämtliche control-Skripte beinhaltet. Hier kann man ggf. noch kleinere Anpassungen bzgl. Konfigrationsparameter machen und ansonsten dann mittels "fakeroot debian/rules binary" das ganze bauen lassen. Sollte mal kein debian-Verzeichnis dabei sein, hilft oft packages.debian.org. Hier nach dem Package suchen und die .diff runterladen. Meistens funktionieren die auch mit neueren Source-Paketen und erstellen einem ein debian-Verzeichnis im Source-Tree. Danach dann wieder genauso vorgehen wie oben beschrieben.

    Debian hat sehr viele, schöne Tools, die einem das Paketieren stark erleichtern, allerdings muss man diese Tools erst einmal finden.
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  • Johannes Hubertz
    Johannes Hubertz    Premium Member   Group moderator
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    Re^5: Debian ist mal wieder einfach zu...
    Hallo zusammen,

    lese ich da etwa Kritik?

    Dafür ist da, wo 'stable' drauf steht, auch 'stable' drin!

    Das hat auch Vorteile!


    Frohes Schaffen
    Johannes Hubertz
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  • Peter Ackermann
    Peter Ackermann    Premium Member
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    Re^8: Debian ist mal wieder einfach zu...
    P.C.M. schrieb:
    Auf dem Notebook läuft bei mir Arch Linux, das hat Rolling Releases und somit kein lästiges Upgraden wie andere Distributionen, sondern immer die neuste Version zur Verfügung. Ist natürlich für einen Serverbetrieb nicht sehr praktikabel, da würde ich Ihnen CentOS empfehlen. Mit Debian und Ubuntu habe ich in der Vergangenheit zuviele Abhänigkeitsprobleme gehabt, dass ich diese nur noch für wenige Projekte gerne einsetze.
    Debian können sie ja ohne weiteres ebenfalls als Rolling Release laufen lassen, wenn sie unstable nehmen. Auch wenn der Name dieses nicht unbedingt unterstreicht, ist es trotz dessen sehr stabil. Nicht umsonst bedient sich ja Ubuntu genau hier um ihre Distribution zu bauen. Und Abhängigkeitsprobleme habe ich in den letzten 7 Jahren, wo ich Debian sowohl auf dem Desktop als auch im Serverbetrieb einsetze, nicht gesehen, ausser jemand versucht sich an apt-pinning und hat das Konzept nicht ganz verstanden ;)