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Jörg Lang Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Problem mit Fedora 9.x
Hallo,
ich muss morgen zu einem Problem an einem Fedora 9 Server, der wohl Bootprobleme hat.
Da ich mich mit Fedora nun gar nicht auskenne, weil ich bisher nur SuSE und Ubuntu genutzt habe, bin ich natürlich schon gespannt was mich da erwartet.
Die telefonische Fehlerauskunft war, dass beim initialisieren des Netzwerks der Server neu bootet, und dies dann permanent. Fehlermeldungen werden wohl keine ausgegeben....... was mich doch irgendwie wundert.
Jedenfalls muss der Server wohl Probleme gehabt haben, denn der Kunde hatte Mühe den Server sauber herunter zu fahren.
Generell frage ich mal in die Runde, ob jemand ein solches Verhalten evtl. kennt und was man da machen könnte bzw. wo man gute online Dokus zu Fedora finden kann.
Die andere Frage wäre, in wie weit sich Fedora von anderen Distributionen denn unterscheidet.
Freu mich auf Infos.
Danke und Grüsse
JL
- 20 Apr 2009, 10:54 pm
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Jörg Lang Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^2: Problem mit Fedora 9.x
Guten Morgen,
na das macht mir ja Mut ;-)
Ich werde mein Glück wohl mal mit einer Life-CD versuchen.
Grüsse
JL
This post was modified on 21 Apr 2009 at 07:01 am.- 21 Apr 2009, 06:50 am
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Jörn RinkThe company name is only visible to registered members.Re^3: Problem mit Fedora 9.x
Hi,
ich denke das Problem hat weniger mit Fedora zu tun als mit dem System.
Defekte Dateien auf der Platte, evtl schon vor dem Zeitpunkt, als der Kunde versucht hat zu booten.
Defekte DAteien können z.B. durch memory leak oder consumption hervorgerufen werden wenn zu wenig
Reserven (swap) vorhanden und der Prozess mit root Rechten läuft.
Ich denke die Idee mit der Live CD ist eine gute Idee um die Hardware zu checken.
Erst danah macht es Sinn, weiter zu analysieren.
CU
- 21 Apr 2009, 07:39 am
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Jörg Lang Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^4: Problem mit Fedora 9.x
Hallo,
also folgende Situation:
Ein Server mit drei IDE Platten, zwei davon an einem Promise Ultra Controller (kein Raidcontroller!), eine direkt am onboard Controller - das ist wohl die Startplatte.
Jedenfalls ist eine der beiden Platten am Promise Controller defekt, denn wenn diese stromlos ist, geht der Bootvorgang erstmal weiter.
Der check der Filesysteme wird noch mit OK bestätigt, remounting root filesystem in read-write mode ebenfalls OK.
Dann sollten die RAID devices md0 md2 md1 und md3 starten und hier kommt dann der Fehler:
Checking filesystems
Could't find matching filesystem: LABEL=/boot [FAILED]
Mit dem root Passwort kommt man dann auf die Console.
Mein erster Blick in die fstab zeigte, dass ein Eintrag für /boot vorhanden ist, nämlich:
LABEL=/boot /boot ext3 defaults 1 2
Das Verzeichnis /boot ist da, jedoch leer.
Zum Bootvorgang gibt es noch folgendes zu sagen, nach dem Bios kann man ja per Esc Taste den Kernel auswählen, das wird auch noch gefunden, Die Meldung "Welcome to Red Hat Linux Press 'I' to enter interactive startup" bringt beim drücken von I nichts.
Die defekte Platte habe ich lokalisiert. Ich hatte nun gedacht, dass ich diese evtl per mdadm aus dem RAID-Verbund herausnehmen könnte, jedoch fehlanzeige.
mdadm findet sich auf dem System nicht.
Hat jemand vielleicht einen Tipp, wie ich das Raidsystem untersuchen könnte?
Leider komme ich auch mit fsck nicht weiter, da immer wieder die Meldung kommt, dass das LABEL=/boot fehlt
Hier noch die Ausgabe von uname -a falls das von Nöten ist:
Linux Server 2.6.10-1.770_FC3 #1
Und dann noch kurz eine andere Frage - kann man in ein bestehendes Software RAID eine größere Platte mit einbinden? Bei "richtigen" Hardware Raid Systemen geht das ja. Größer ist da kein Problem, aber wie schaut das hier aus?
Danke und Grüsse
Jörg
This post was modified on 21 Apr 2009 at 02:45 pm.- 21 Apr 2009, 2:32 pm
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Jörg Lang Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^6: Problem mit Fedora 9.x
Hallo,
Die Partitiongrösse muss übereinstimmen, wie gross die darunterliegende Platte ist, ist egal. Das heisst ich könnte was größeres nehmen und per Einstellung der Zylinder eine gleich große PLatte wie die kleine erzeugen.
gibt es außer mit mdadm noch eine andere Möglichkeit ein Software Raid zu erstellen, bzw. wie kann ich herausfinden wie das Software raid aufgebaut ist?
Die gewünschten Infos poste ich gleich.
Was ich noch gemerkt habe, wenn alle Platten angesteckt sind, hängt er sich beim initialisieren der Hardware auf. Es erscheint noch Speicher und netzwerk, dann ist fertig.
Zu Anfang beim Booten bekomme ich für /etc/rc.d/rc.sysinit 753 und 754 Segmentation fault.
das aber wie gesagt nur, wenn die defekte Platte mit dranhängt.
Grüsse
JL
This post was modified on 21 Apr 2009 at 04:57 pm.- 21 Apr 2009, 4:47 pm
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Hans-Martin MosnerThe company name is only visible to registered members.Re^5: Problem mit Fedora 9.x
Das /boot-Verzeichnis dürfte deswegen leer sein, weil die entsprechende Partition mit dem Label "/boot" nicht gefunden wurde und daher auch nicht gemountet ist...
- 21 Apr 2009, 4:59 pm
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Jörg Lang Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^6: Problem mit Fedora 9.x
Hier also wie gewünscht der Inhalt von /etc/fstab:
LABEL=/ / ext3 defaults 1 1
LABEL=/boot /boot ext3 defaults 1 2
none /dev/pts devpts gid=5,mode=620 0 0
none /proc proc defaults 0 0
none /dev/shm tmpfs defaults 0 0
/dev/md1 swap swap defaults 0 0
/dev/cdrom /mnt/cdrom iso9660 noauto,owner,kudzu,ro 0 0
/dev/fd0 /mnt/floppy auto noauto,owner,kudzu 0 0
/dev/md3 /data ext3 defaults 0 0
und die Ausgabe von fdisk -l :
Festplatte /dev/hdc: 16 Köpfe, 63 Sektoren, 119150 Zylinder
Einheiten: Zylinder mit 1008 * 512 Bytes
Gerät boot Anfang Ende Blöcke Id Dateisystemtyp
/dev/hdc1 * 1 102 51376+ fd Linux raid autodetect
/dev/hdc2 103 105753 53248104 fd Linux raid autodetect
/dev/hdc3 105754 115912 5120136 fd Linux raid autodetect
/dev/hdc4 115913 119150 1631952 f Win95 Erw. (LBA)
/dev/hdc5 115913 117993 1048792+ fd Linux raid autodetect
Festplatte /dev/hdf: 16 Köpfe, 63 Sektoren, 119150 Zylinder
Einheiten: Zylinder mit 1008 * 512 Bytes
Gerät boot Anfang Ende Blöcke Id Dateisystemtyp
/dev/hdf1 * 1 102 51376+ fd Linux raid autodetect
/dev/hdf2 103 105753 53248104 fd Linux raid autodetect
/dev/hdf3 105754 115912 5120136 fd Linux raid autodetect
/dev/hdf4 115913 119150 1631952 f Win95 Erw. (LBA)
/dev/hdf5 115913 117993 1048792+ fd Linux raid autodetect
Die dritte Platte ist abgehängt, sonst komme ich gar nicht soweit.
Also - entweder ist es wirklich das Netzteil, oder die Platte ist durchgebrannt. Netzteil? Vielleicht zuwenig Power?
Und - wenn man z.B. mit Knoppix bootet, dann müsste der Kernel das mdraid erkennen. Dann wäre davon die Ausgabe von /proc/mdstat interessant. Leider will das CDROM meine Knoppix CD nicht :-(
This post was modified on 21 Apr 2009 at 05:19 pm.- 21 Apr 2009, 5:15 pm
