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  • Christian Klein
    Christian Klein    Group moderator
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    geht das mit Virtualisierung?
    Hallo liebe Linux-Spezialisten,

    ich habe folgendes Problem und wüsste gerne, ob dies mit Virtualisierung zu lösen ist:

    https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=14756852;a...

    Danke für Tipps, Links und Meinungen

    mfg
    Christian Klein
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    Holger Gläß    Premium Member
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    Re^2: geht das mit Virtualisierung?
    hi

    das sollte sich so durchaus mit z.b .xen umsetzen lassen.
    vorraussetzung sind natuerlich genug netzwerk interfaces, genug arbeitsspeicher und cpuleistung fuer den zentralen rechner.

    um diesen abzusichern sollte das interface worueber dieser gewartet bzw administriert wird
    a: seperat sein ( eigenes )
    b: im lan "leben"

    die interaces die von den jeweiligen guests benutzt werden sollten per bridge'ing einfach
    an die guests druchgereicht werden.

    ergo brauch das system 4-6 schnitsttellen.

    wan->dmz firewall
    dmz
    lan
    soewie den management anschluss.( dieses endet dann im lan )


    mfg

    holger glaess
    This post was modified on 24 Oct 2008 at 02:12 pm.
  • Christian Klein
    Christian Klein    Group moderator
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    Re^3: geht das mit Virtualisierung?
    Ups, ich dachte an zwei Netzwerkkarten, a) in der DMZ - für den virtuellen Server 1 (sollte für den realen Server nach Möglichkeit gesperrt sein) und b) im LAN - für den virtuellen Server 2 - hierüber wird auch der Hardwareserver erreicht.


     
    ergo brauch das system 4-6 schnitsttellen.
     
    wan->dmz firewall dmz
    lan
    soewie den management anschluss.( dieses endet dann im lan )

    Die Abschottung sollten die einzelnen Router übernehmen
    oder drücke ich mich missverständlich aus?

    mfg
    Christian Klein
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    Holger Gläß    Premium Member
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    Re^4: geht das mit Virtualisierung?
    moin

    ok wenn 2 router dazwischen sind sollten 2 interfaces reichen,
    *virtueller server 1 dmz
    *virtueller server 2 lan

    jedoch wuerde ich trotzdem das management interface seperat
    ausfuehren und dies ins lan fuehren.

    somit 3 interfaces.

    mfg
    holger glaess
  • Johannes Hubertz
    Johannes Hubertz    Premium Member   Group moderator
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    Re^5: geht das mit Virtualisierung?
    Hallo zusammen,

    Holger Gläß schrieb:

    jedoch wuerde ich trotzdem das management interface seperat ausfuehren und dies ins lan fuehren.
     
    somit 3 interfaces.

    Ein solches Mgmt-If macht nur dann wirklich Sinn, wenn es physikalisch separiert auf einem _anderen_ LAN betrieben wird. Layer 2 bietet ebenso schöne Angriffszenarien wie Layer 3, alledings sind diese auf ein physikalisches LAN beschränkt. Exakt deshalb nimmt man für die Administation von Rechnern ein separiertes LAN. Das sollte sich denn aber auch in Konfiguration des Rechners wiederspiegeln, z.B. ssh nur auf dieser mgmt-IP lauschen, und so fort.

    Virtualisierung ist stets gut, um Kosten zu sparen, sie kostet allerdings immer auch Sicherheit. Spätestens bei Verfügbarkeitsaspekten ist man mit vielen Funktionen auf einer Hardware schlechter bedient. Pro Funktion eine eigene Harware und die Ausfallwahrscheinlichkeit bzgl. der gesammten Funktionalität sieht besser aus. Hardware kostet doch fast nichts mehr. Allerdings muß sie auch unter Kostengesichtspunkten angemessen ausgewählt werden. Ein einfacher Router braucht keine 4 Gb RAM und mehrere 3 Ghz Multicore-CPUs. Augenmaß ist gefragt.

    Frohes Schaffen
    Johannes
    PS: Frühjahrsfachgespräch der GUUG: Call for Papers ist online zu finden unter http://www.guug.de/veranstaltungen/ffg2009/cfp.html
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    Herbert Fuchs
    (not a XING member)
    Re^6: geht das mit Virtualisierung?
    Hallo Christian,

    wovor willst Du Dich denn genau schützen (also welche Angriffsszenarien) ?
    "DMZ" ist ja erstmal ein schönes Lehrbuchkonzept, aber nicht immer das richtige
    für die Praxis ;-P

    Mal überlegen ...

    Die Fritzbox würd ich erstmal nur als "dummen" Router nehmen, evtl. noch ein
    bissl IPSec (es sei denn Du lötest noch 'nen weiteren NIC an ;-)).

    Virtuelle Maschinen sind ja dazu da, daß man alles schön einsperren kann. Wenn
    Du zB. openvz nimmst, brauchst Du noch nichtmal unbedingt 'nen eigenen NIC -
    iptables reicht vielleicht schon voll aus: die einzelnen VZ's bekommen ihre eigenen
    IP-Addrs und die Filterregeln werden so gesetzt, daß nur das wirklich nötige
    durchkommt. Den zweiten NIC würd ich dann fürs LAN nehmen.

    Genaueres kann man aber erst sagen, wenn man Deine Topologie/Anforderungen
    im Detail kenn ;-P

    (kannst mich ja gern mal via skype anbimmeln: nekrad666)


    cu
  • Christian Klein
    Christian Klein    Group moderator
    The company name is only visible to registered members.
    Re^7: geht das mit Virtualisierung?
    Herbert Fuchs schrieb:
    Hallo Christian,
     
    wovor willst Du Dich denn genau schützen (also welche Angriffsszenarien) ?

    Ich möchte einen eigenen Web-Server, einen E-Mail-Server und einen File-Server betreiben. Dafür habe ich EINEN Pentium 4 als Hardwareserver, zwei Router, einen Switch und zur Zeit zwei Client-PC's 1x Dualboot, 1x Ubuntu-Linux.

    Mal überlegen ...
     
    Die Fritzbox würd ich erstmal nur als "dummen" Router nehmen, evtl. noch ein bissl IPSec (es sei denn Du lötest noch 'nen weiteren NIC an ;-)).

    Löten gehört nicht zu meinen Stärken :-(

    Virtuelle Maschinen sind ja dazu da, daß man alles schön einsperren kann. Wenn
    Du zB. openvz nimmst, brauchst Du noch nichtmal unbedingt 'nen eigenen NIC - iptables reicht vielleicht schon voll aus: die einzelnen VZ's bekommen ihre eigenen
    IP-Addrs und die Filterregeln werden so gesetzt, daß nur das wirklich nötige durchkommt. Den zweiten NIC würd ich dann fürs LAN nehmen.

    PN ist unterwegs.

    Freue mich auf Antwort

    mfg
    Christian Klein
  • Maik Schöpe
    Maik Schöpe    Premium Member
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    Re^8: geht das mit Virtualisierung?
    Hallo erstmal,

    die Anfrage lässt auf eine kostengünstige Variante schließen die leicht zu administrieren ist.
    daher empfehle ich: http://www.heise.de/ct/projekte/machmit/ctserver/wiki/WikiSt...
    Der c't Debian Server ist für genau die Anforderung gemacht und durch sein Grundsystem Debian leicht erweiterbar.
    Allerdings ist bei dieser Hardware immer mit Kompromissen zu rechnen.
    This post was modified on 28 Oct 2008 at 01:14 pm.
  • Christian Klein
    Christian Klein    Group moderator
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    Re^9: geht das mit Virtualisierung?
    Maik Schöpe schrieb:

    daher empfehle ich: http://www.heise.de/ct/projekte/machmit/ctserver/wiki/WikiSt...
    Hallo Herr Schöpe,

    als "Windows-Kind" bevorzuge ich graphische Oberflächen, daher nutze ich Ubuntu (was ja auf Debian beruht).

    Was mir fehlt, ist das Konzept, wo ich welche Funktionen aufsetzen muss, damit ich ein relativ sicheres System erhalte, in dem ich meine Anforderungen umsetzen kann.

    mfg
    Christian Klein